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Wer einen Strandurlaub plant, sollte sich – falls nötig – vor der Reise die richtige Ausrüstung für die sportlichen Aktivitäten am Strand beziehungsweise im Meer überlegen. Als Alternative für Wassersportler, welche mit dem Tauchen nicht vertraut sind, gilt das Schnorcheln, welches mit der richtigen Ausrüstung erst Spaß macht und zum Erfolg führt. Das heißt, möglichst viel Fische und dergleichen im Meer beobachten zu können und so unvergessliche Urlaubserlebnisse mit nach Hause zu nehmen. So können ebenfalls mit einer Unterwasserkamera hervorragende Aufnahmen gemacht werden, sodass diese Erinnerungen auch auf Fotos festgehalten und vorgezeigt werden können. Mit einem Schnorchelset können Sie, so wie die Profis, wunderbare Erinnerungen von der Unterwasserwelt mitnehmen. Im Allgemeinen bestehen diese Sets aus der Taucherbrille mit dem passenden Ventilschnorchel. Manche haben ebenfalls Flossen und einen Transportbeutel mit dabei.

Was bedeutet Schnorcheln?

Das Tauchen und Schwimmen ohne Atemgerät wird als Schnorcheln bezeichnet. Damit man unter der Wasseroberfläche auch atmen kann, verwendet man hierzu – namentlich passend – einen Schnorchel. Bei der Wasserrettung oder zur Beobachtung der Unterwasserwelt wird dieser verwendet. Das Schnorchelset gehört zur ABC-Ausrüstung und besteht zumeist aus einem Ventilschnorchel mit Taucherbrille. Flossen werden optional dazu angeboten.

Der Schnorchel sollte die Maximallänge von 35 Zentimetern nicht überschreiten und die Taucherbrille sollte straff jedoch nicht zu fest sitzen. Wenn der Schnorchel diese Maximallänge überschreitet, kann es zu einer Pendelatmung kommen. Das bedeutet, dass die bereits ausgeatmete und verbrauchte Luft vom Nutzer wieder eingeatmet wird, was zur fehlenden Frischluft und somit zur Unterversorgung führt. Auch kann es mit einem Schnorchel, welcher zu lang ist, zu einem Kreislaufkollaps kommen, wegen der Druckdifferenz zwischen dem umgebenden Gewebe und der Lunge.

Wird in kalten Gewässern geschnorchelt, sollten zum Set noch ein Taucheranzug und eventuell Handschuhe hinzukommen. Besonderen Schnorchelwesten, welche im Handel angeboten werden, sorgen für Auftrieb und können im Notfall mit dem Mund aufgeblasen werden.

Wird in einer warmen Urlaubsregion geschwommen, erlaubt das Schnorcheln, genauso wie das Tauchen, eine ideale Sicht auf die bunte Unterwasserwelt der Region. Da der Nutzer direkt unter der Wasseroberfläche schnorchelt, ist er einer direkten Sonneneinstrahlung mit starker Reflexion ausgesetzt. Besser als Sonnenschutzlotion schützt hier entweder der Neoprenanzug oder aber atmungsaktive und sehr leichte UV-Shorts und UV-Shirts. Diese entsprechen einem Faktor von bis zu 300.

Selbstverständlich wird beim Schnorcheln das Schwimmen vorausgesetzt. Auch das Atmen mit einem Schnorchel will gelernt sein, weshalb man zuerst an Land, dann in der Badewanne oder im Freibad und später erst im Meer das Atmen einüben sollte. Dabei liegt der Schwimmer mit dem Gesicht nach unten im Wasser und muss das Gesicht nicht zum Luftholen aus dem Wasser nehmen. Dank der modernen Ventilschnorchel ist ein Abtauchen mit dem Set möglich, ohne dass der Nutzer Wasser schluckt. Beim Auftauchen muss lediglich mit einem festen Atemstoß das Wasser aus dem oberen Teil des Schnorchels ausgepustet werden. Es gibt auch Schnorchelsets, die mit einem speziellen Ausblasventil versehen sind, welche diesen Schritt erleichtern. Wenn der Nutzer abtauchen möchte, sollte ein Druckausgleich beachtet werden.

Funktion und Aufgabe des Schnorchelsets

 

Das an der Taucherbrille angebrachte Schnorchelrohr ist zur Beatmung des Nutzers gedacht. Mit ihm kann, während dieser mit dem Kopf unter Wasser ist, geatmet werden. Eine bestimmte, vorgeschriebene Länge dieses Rohrs sorgt dafür, dass der Schnorchler die Lungen immer mit ausreichend Frischluft auffüllen kann. Dabei schwimmt er mit dem Kopf nach unten auf der Wasseroberfläche und kann die Unterwasserflora sowie die -fauna in Ruhe erkunden. Gelegentliches Abtauchen gehört mit zum Schnorchelspaß und ist mit dem Set ebenfalls möglich. Wenn der Nutzer das Rohr unter Wasser bringt, füllt sich immer etwas Wasser in dieses.

Das innen liegende Ventil sorgt jedoch dafür, dass der Schnorchler dieses Wasser nicht einatmet, weil es das Rohr zuverlässig verschließt. Erst nachdem der Nutzer mit einem kräftigen Atemstoß ausgepustet hat, wenn er wieder an der Oberfläche ist, kann er weiter durch das Schnorchelrohr atmen.

Die zum Set gehörende Tauchmaske erlaubt eine glasklare Sicht auf das Geschehen unter Wasser. Sie ist aus Silikon oder Gummi gefertigt und sollte bequem, jedoch nicht zu stramm über Augen und Nase sitzen. Dichtungslippen und ein verstellbares Gummiband sorgen für eine individuelle Anpassung. Erstere bestehen zumeist aus Silikon und passen sich der Gesichtsform optimal an. Sie lassen kein Wasser in die Maske dringen und das Silikon verhindert Hautirritationen. Schnorchelrohr und Tauchmaske sind in nahezu allen Fällen miteinander verbunden, damit keines der Teile der ABC-Ausrüstung verloren gehen kann. Optional können Schwimmflossen als Ergänzung zum Schnorchelset erworben werden.

Ausstattung der Tauchermaske

 

  • Sichtscheibe aus Temperglas oder bei teuren Modellen aus Verbundglas (Verbundglas ist bruchfest) – Plexiglas wird nicht verwendet, da es zwar bruchfest, jedoch nicht kratzfest ist
  • doppelter Dichtrand zumeist aus weichem Silikon
  • geteiltes, verstellbares Kopfband aus Gummi oder extrem flexiblem Silikon
  • weicher Nasenerker – Aussparung für die Nase – zum Druckausgleich kann die Nase zugehalten werden – Unterdruck wird durch das Hineinblasen von Luft in die Maske verhindert

Vorteile und Anwendungsbereiche vom Schnorchelset

 

Ein Schnorchelset bietet Ihnen die Möglichkeit, die Unterwasserwelt lange und ungestört zu beobachten. Als Kombination mit der Fotografie oder dem Filmen unter Wasser erhalten Sie so eine unvergessliche Urlaubserinnerung. In den meisten Urlaubsregionen werden sogar geführte Schnorchelgänge angeboten, hier ist die Unterwasserwelt besonders farbenfroh und artenreich. Das Schnorcheln ist mittlerweile eine beliebte Freizeitaktivität geworden, weshalb die Hotels und Resorts dies auch in ihrem Angebot anführen. Wer also im Urlaub keinen aufwendigen Tauchkurs machen möchte, der sollte sich für das Schnorcheln entscheiden.

Ein Schnorchelset wird auch von vielen Tauchern zusätzlich zum Atemgerät genutzt. Beim Gerätetauchen nutzt der Taucher den Schnorchel um zum Boot oder dem Tauchplatz zu schwimmen. So wird Atemluft gespart und der Tauchgang kann verlängert werden.

Auch Unterwassersportarten wie Unterwasserrugby oder -hockey nutzen Schnorchelsets. Ebenso wird das Konditionstraining unter Wasser mit einem Schnorchel durchgeführt.

Selbst Tauchschulen sowie die Wasserrettungsorganisationen der Schweiz, von Österreich und Deutschland haben sich auf den Trend eingestellt und bieten mittlerweile Schnorcheltauchabzeichen oder dergleichen an.

Mit einem Komplettset haben Sie alle Vorteile auf Ihrer Seite. Sie können, dank der Taucherbrille unter Wasser einwandfrei sehen und mithilfe des Schnorchels lange an einem Stück die Unterwasserwelt beobachten, ohne den Kopf zum Atmen aus dem Wasser nehmen zu müssen. Wenn Sie größere Strecken auf der Wasseroberfläche schwimmen oder z. B. einem Fischschwarm folgen möchten, dann empfiehlt sich ein Schnorchelset mit Flossen.

Die Vorteile des Schnorchelns sind eine günstige Anschaffung des Equipments und der einfache und leichte Transport dessen. Auch muss das Schnorcheln nicht zeitaufwendig erlernt werden, denn die Vorbereitungen können bereits vor dem Urlaub komplett abgeschlossen werden. Das Schnorcheln erlaubt die Beobachtung und eine eventuelle Fotografie der Unterwasserwelt, ohne den Kopf aus dem Wasser nehmen zu müssen. Lediglich das Abtauchen in tiefe Gewässer ist ohne Atemgerät nicht möglich.

Unterschiedliche Arten der Schnorchelsets

 

Das Schwimmen oder Tauchen ohne Atemgerät kann man am besten mit einem passenden Schnorchelset durchführen. Wenn Sie im Handel nach einem solchen Ausschau halten, werden Sie feststellen, dass es Sets mit oder ohne Schwimmflossen gibt. Auch gibt es bei manchen Sets einen Aufbewahrungsbeutel für die Schnorchelutensilien dazu. Im Grunde genommen benötigen Sie jedoch nur die Taucherbrille und das Schnorchelrohr für diese Art der Freizeitgestaltung. Die Flossen sind natürliche ein Vorteil, wenn Sie schnell vorankommen wollen, jedoch nicht unbedingt nötig. In den meisten Fällen ist eine Beobachtung besser, wenn Sie sich nicht zu schnell bewegen und somit die Fische nicht verscheuchen. Wenn Sie jedoch einem Fischschwarm oder ähnlichen Begebenheiten folgen möchten, dann sollten Sie schon zum Set mit Flossen greifen.

Ein Schnorchelset mit Flossen ist zudem die Grundausstattung einer guten ABC-Ausrüstung. Taucher benötigen ein Set mit Flossen, da sie so schneller zum Tauchplatz oder zurück zum Boot gelangen können. Somit werden die verschiedenen Schnorchelsets grob in Sets mit oder ohne Flossen unterteilt.

Vorteile des Schnorchelsets mit Flossen

  • dank der Flossen sind Sie schnell und wendig
  • Flossen komplettieren die ABC-Ausrüstung
  • Standard bei diesen Sets sind neben den Flossen noch eine Taucherbrille mit befestigtem Schnorchelrohr

 

Nachteil des Schnorchelsets mit Flossen

  • dieses Set benötigt viel Platz im Reisegepäck

 

Vorteile des Schnorchelsets ohne Flossen

  • klein, leicht und kompakt sind Taucherbrille und Schnorchelrohr im Gepäck zu verstauen
  • diese Ausrüstung kann nahezu an jedem Urlaubsort zum übrigen Urlaubsequipment hinzugekauft werden
  • diese Schnorchelsets sind preisgünstiger als Sets mit Flossen

 

Nachteil des Schnorchelsets ohne Flossen

  • ohne Flossen ist eine schnelle Schwimm- oder Tauchbewegung kaum möglich – zur Verfolgung von Fischschwärmen ist ein Set ohne Flossen nicht geeignet

Anforderungen verschiedener Kundengruppen an die Schnorchelsets

Kunden, welche sich ein Schnorchelset kaufen, haben unterschiedliche Ansprüche an dieses. Da sind z. B. Taucher, die sich ein solches Set als Ergänzung zur Tauchausrüstung kaufen möchten. Diese Sportler legen besonderen Wert auf Langlebigkeit und eine gute Verarbeitung, denn das Set wird benötigt, um schneller zum angegebenen Tauchplatz oder zum Boot zu kommen. Deshalb werden von Tauchern zumeist Sets mit Flossen gewählt. Auch wird mit einem Schnorchelset Atemluft gespart, wenn der Taucher mit dem Schnorchelrohr anstatt über das Atemgerät atmen kann. Somit kann der Tauchgang verlängert werden. Für diese Kategorie finden sich Käufer für ein Set im oberen Preissegment mit guten Testergebnissen.

Das Set sollte mit einer guten Taucherbrille versehen sein, welche ein optimiertes, bruchfestes Sichtfenster besitzt. Dieses Sichtfenster besteht hierbei zumeist aus Verbundglas. Der Körper der Tauchmaske ist aus weichem Gummi oder besser Silikon gefertigt und passt sich optimal der Gesichtsform an. Eine Dichtlippe am Rand der Taucherbrille hält Wasser fern. Diese sollte nicht drücken, jedoch eng anliegen. Mit einem geteilten, verstellbaren und haltbaren Gummiband wird die Brille an den Kopf angepasst. Die Tauchmaske besitzt im Gegensatz zur Schwimmbrille einen Nasenerker. Hiermit kann der Taucher durch das Zuhalten der Nase einen Druckausgleich vornehmen, ohne die Taucherbrille abzusetzen. Sollte sich etwas Wasser in dieser befinden, kann durch leichtes Anheben am oberen Rand und hineinblasen von Luft durch die Nase die Brille entwässert werden. Ebenso wird beim Unterdruck verfahren.

Das Schnorchelrohr darf aufgrund der Gefahr einer Pendelatmung nicht länger als 35 Zentimeter sein und sollte einen Innendurchmesser von ca. 2 Zentimeter besitzen. Am Ende ist ein weiches Mundstück, zumeist aus Silikon, angebracht. Schnorchelsets dieser Preiskategorie besitzen Ventile. Diese sind am oberen Ende des Rohrs angebracht und eins am unteren Ende. Das Ventil am oberen Ende verhindert das Einlaufen von Wasser beim Tauchgang und das untere sorgt dafür, das eingedrungenes Wasser wieder ablaufen kann. Auch sind die meisten Modelle des Schnorchelsets mit einer Halterung an der Tauchmaske versehen. Diese sorgt für einen stabilen Halt des Schnorchelrohrs.

Die zweite Kategorie Kunden möchte das Schnorchelset nur im Urlaub verwenden. Auch diese achten auf Langlebigkeit und stellen einen gewissen Qualitätsanspruch an das Set. Sie gehören zur Käufergruppe, die Sets im mittleren Preissegment mit oder ohne Flossen erwerben, welche ebenfalls gute Testergebnisse erzielt haben. In den meisten Destinationen am Meer werden neben Tauchkursen und -ausflügen auch Schnorchelgänge und -ausflüge angeboten. Kunden für das mittlere Preissegment haben das Schnorcheln schon bei der Wahl des Reiseziels berücksichtigt und sehen es als festen Bestandteil des Urlaubs. Die Anforderungen an das Schnorchelrohr und die Tauchermaske sind nahezu gleich mit den Anforderungen der Taucher.

Lediglich besitzen viele günstigere Modelle keine zwei Ventile und auch keine Halterung für das Schnorchelrohr. Das Rohr kann jedoch genauso gut unter das Gummiband für die Befestigung am Kopf untergeschoben werden.

Die „Zufallsschnorchler“ gehören zur letzten Kategorie der Kunden. Diese haben für ihren Urlaub keine Schnorchelausflüge geplant und entscheiden sich erst im Urlaub aufgrund der Unterwasserflora und -fauna zum Schnorcheln oder werden von anderen Urlaubern dazu animiert. Sie kaufen das Schnorchelset zumeist erst am Urlaubsort und stellen keine besonderen Ansprüche an das Set. Die Taucherbrille muss gut sitzen, dicht am Gesicht anliegen und somit kein Wasser hineinlassen. 

Das Sichtfenster kann ruhig aus bruchfestem jedoch nicht kratzbeständigem Plexiglas bestehen, denn zumeist soll es ja nur für diesen Urlaub genutzt werden. Der Schnorchel ist zumeist einfach gefertigt, oft nur mit einem Abtauchventil, denn dieses Set ist besonders preisgünstig. Diese Kunden verzichten oftmals auf Flossen, da diese für gelegentliche Schnorchelausflüge nicht benötigt werden. So findet man diese Kunden eher beim Schnorchelset im günstigsten Preissegment.

Der Transportbeutel als Zubehörteil, wie er bei manchen Sets angeboten wird, ist ein gutes funktionales Teil, denn so kann das Schnorchelset bequem im Strandgepäck untergebracht und leicht transportiert werden.

Materialwahl und Technik

 

Das Schnorcheln ist ein angenehmer und einfacher Freizeitspaß. Sie benötigen hierfür nicht viel Equipment, sollten jedoch auf eine hochwertige Verarbeitung und bestmögliche Qualität achten. Um das Tor der Unterwasserwelt aufzustoßen, genügt eine kleine Grundausrüstung, die jedoch optimiert sein sollte.

Richtig scharf sehen können Sie nur mit einer Tauchmaske bzw. einer Taucherbrille. Ohne Luft zwischen Augen und Wasser sehen Sie, aufgrund des anderen Brechungsindexes von Wasser gegenüber der Luft, nur unscharf. Auch muss ein Nasenstück zu dieser Tauchmaske gehören, damit Sie durch das Zuhalten der Nase einen Druckausgleich schaffen können, wenn Sie mit dem Schnorchelset einmal abtauchen möchten. Eine Schwimmbrille reicht also nicht aus.

So sollte die Taucherbrille auch optimal passend gewählt werden, wobei ein geringes Innenvolumen immer von Vorteil ist.

Zudem sollten Schnorchler, welche auch hin und wieder abtauchen möchten, ein Schnorchelset mit Flossen wählen, denn mit dem Volumen der gefüllten Lunge kommt man ohne Flossen nicht sehr weit in die Tiefe. Ein Schnorchelrohr zur Atmung, damit Sie vollkommen relaxt das Geschehen im Wasser beobachten können, komplettiert das Schnorchelset. So können Sie mit nur wenig Equipment die Unterwasserwelt erkunden. Dieses Komplettset, bestehend aus Maske, Schnorchelrohr und Flossen, bezeichnen die Taucher auch als Grundausstattung der ABC-Ausrüstung.

Bereits in den ersten Jahren des Sporttauchens hat sich aus dem eigentlichen Tauchvorgang eine neue Sportart entwickelt – das Apnoe-Tauchen. Hierbei geht es um eine möglichst starke Tiefe, welche mit einer Lungenfüllung Luft, also ohne Atemgerät, erreicht wird. Als Freizeitspaß wurde daraus das Schnorcheln. Gute Schnorchler können zudem mit ein wenig Übung eine Tiefe von bis zu 10 Metern mit dem Schnorchelset erreichen, wobei der Druckausgleich nicht zu vergessen ist. Dieses Abtauchen steht jedoch beim Schnorchelspaß nicht im Vordergrund.

Wer beim Schnorcheln abtauchen möchte, sollte niemals den Druckausgleich in Nebenhöhlen und Innenohr vergessen. Dies erreichen Sie durch das Zuhalten der Nase am Nasenerker der Taucherbrille in Kombination mit einem leichten Gegendruck der Atemluft. Erkältete Personen und Personen, bei denen die Verbindungsröhrchen zu eng sind, sollten auf das Schnorcheln verzichten. Angeschwollenes oder zu enges Gewebe macht einen Druckausgleich unmöglich.

Schnorcheln können Sie in tiefen wie auch in flachen Gewässern von Seen, Meeren, Flüssen und Ozeanen. Beim Anlegen des Schnorchelsets sollten Sie zunächst die Flossen anziehen und dann die Taucherbrille vorbereitend um den Hals hängen. Beim Aufsetzen der Taucherbrille sorgt ein einfacher Trick für eine klare Sicht.

Sie sollten ein wenig Speichel im inneren Bereich des Sichtglases mit den Fingern verteilen und danach die Brille mit Wasser ausspülen. Der Speichel verhindert das Beschlagen der Sichtscheibe. Da bei den meisten Modellen der Schnorchel an der Brille befestigt ist, kann das Mundstück an ihm nun in den Mund geschoben werden. Ist das Schnorchelrohr lose, sollten Sie es nach dem richtigen Sitz der Taucherbrille so unter das Gummiband schieben, dass es gerade nach oben zeigt, wenn Sie kopfüber im Wasser sind.

Einfaches Schnorcheln

 

Mit dem recht einfachen Schnorchelset ist dieser Freizeitspaß überhaupt kein Problem und kann nach ein wenig Übung durchaus auch von Anfängern durchgeführt werden. Sie sollten jedoch bedenken, dass bei Billigprodukten, wie sie in den Sommermonaten häufig selbst in Discountern angeboten werden, eine optimale Passform der Maske mit Schnorchelrohr fehlt. Dadurch kann schnell Wasser in die Maske gelangen und die Freude am Schnorcheln wird getrübt.  

Auch bei den Schnorchelrohren gibt es Billigmodelle, welche ein zu hartes Mundstück besitzen. Reibt dieses am Zahnfleisch, haben Sie keine Freude mehr am Schnorcheln. Selbst bei den Flossen gibt es unbequeme, zu stramm sitzende Modelle, die den Spaß verderben können. Passt jedoch alles wie angegossen und ist das Mundstück aus weichem Silikon, die Taucherbrille optimal abgedichtet und die Flossen bequem wie ein Hausschuh, dann steht der Freizeitaktivität Schnorcheln mit dem dazugehörigen Spaß an der Sache nichts mehr im Weg.

Online und im Fachhandel werden Modelle angeboten, welche ausgiebig von unabhängigen Profis getestet wurden. In diesen Testreihen hat sich gezeigt, dass Markenware zwar etwas kostenintensiver ist, jedoch auch den Vorteil hat, dass Ersatzteile zu beschaffen sind. Reißt einmal ein Riemen oder geht ein Glas verloren oder kaputt, so erhalten Sie Ersatz und müssen sich kein neues Schnorchelset kaufen. Ebenso erhalten Sie im Fachhandel oder online optische Gläser für Brillenträger.

Wer beim Schnorcheln abtauchen möchte, sollte niemals den Druckausgleich in Nebenhöhlen und Innenohr vergessen. Dies erreichen Sie durch das Zuhalten der Nase am Nasenerker der Taucherbrille in Kombination mit einem leichten Gegendruck der Atemluft. Erkältete Personen und Personen, bei denen die Verbindungsröhrchen zu eng sind, sollten auf das Schnorcheln verzichten. Angeschwollenes oder zu enges Gewebe macht einen Druckausgleich unmöglich.

Worauf sollte ich beim Kauf eines Schnorchelsets achten?

Beim Kauf ist darauf zu achten, dass die Taucherbrille weiche Dichtflächen besitzt und ohne Anlegen der rückwärtigen Halteriemen bereits bei leichtem Andrücken passgenau sitzt. Halten Sie also die Maske vor Ihr Gesicht, ohne die Halteriemen zu befestigen, saugen Sie etwas Luft heraus und schauen Sie, ob die Maske ohne herunterzufallen auf dem Gesicht bleibt. Die weichen Dichtflächen sollten hierbei keinerlei Unwohlsein oder gar Schmerzen verursachen. Auch muss die Nase bequem im Nasenerker sitzen und nach Möglichkeit nicht am Rand anstoßen. Damit Sie den Druckausgleich durch das Zuhalten der Nase bequem ausführen können, muss der Riecher mit Daumen und Zeigefinger einfach und schnell zu erreichen sein. Ein geringeres Innenvolumen der Taucherbrille ist vorteilhaft, weil Sie dann bei erhöhter Tiefe und zunehmendem Druck viel weniger Luft aus der Lunge in die Maske lassen müssen. Somit verbleibt Ihnen mehr Luft für mehr Tiefe.

Beim Schnorchelrohr gibt es gewaltige Unterschiede, welche vom Käufer zu beachten sind. Manche Modelle besitzen zwei Ventile, manche nur ein Ausblasventil und wieder andere sind komplett ohne Ventil gefertigt. Diese sind immer von großem Nutzen, können jedoch auch hinderlich sein. Das Ausblasventil sorgt zum Beispiel dafür, dass Sie nur wenig Luft benötigen, um das eingedrungene Wasser beim Tauchen mit dem Schnorchelrohr wieder auszublasen. Nachteilig hingegen ist, dass diese Ventile beim schnellen Tauchen nicht dicht halten und immer wieder Wasser eindringt. Einfache Modelle haben gar kein Ventil, sodass das Wasser, welches ins Rohr gelangt, immer wieder mit einem kräftigen Luftstoß aus der Lunge ausgepustet werden muss. Ebenso gibt es Modell mit Faltschläuchen. Hier bleibt jedoch immer Restwasser in den Windungen zurück, was dann beim Atmen an der Wasseroberfläche stört. Die Schnorchelrohre besitzen alle ein Mundstück, welches ebenso gut passen sollte. Hier hat sich weiches Silikon als Material bewährt, denn ein zu hartes Mundstück scheuert am Zahnfleisch. Am besten ist es, das komplette Schnorchelset auf alle Unzulänglichkeiten hin zu überprüfen.

Wenn Sie sich für ein Schnorchelset mit Flossen entschieden haben, dann bleibt die Frage nach der Länge der Flossen. Kurze Flossen bringen Ihnen kaum Vortrieb beim Abtauchen oder bei der Verfolgung von Fischschwärmen. Diese erlauben zwar ein vereinfachtes Laufen an Land, bringen jedoch im Wasser nicht viel. Ideal ist hingegen eine mittlere Länge der Flossen, die an Land nicht extrem hinderlich im Wasser jedoch eine gewisse Schnelligkeit bringen.

Kaufkriterien im Überblick

Die Taucherbrille

 

Ein Maximum an Tragekomfort ist hier für den Kauf entscheidend. Sie sollte dem Gesicht angepasst nicht an der Nase drücken und mit Dichtlippen aus weichem Silikon versehen sein. Sie muss ohne Sicherung durch das Band am Gesicht halten. Das Glas der Taucherbrille sollte aus bruchfestem Verbund- oder zumindest aus Temperglas (bruch- und kratzfestes Sicherheitsglas) bestehen, Plexiglas ist zwar leichter und günstiger, zerkratzt jedoch zu schnell. Verbundglas wird von den Profis genutzt. Es ist ein preisintensives Glas mit hoher Qualitätsgüte. Mittlerweile gibt es auch Tauchermasken mit Sehstärke, optische Taucherbrillen. Da sich die Sehstärke ändern kann, sind die meisten Modelle mit austauschbaren Linsen oder Gläsern. Hierbei können die Linsen auch nur temporär in der Taucherbrille verbleiben.

 

Das Schnorchelrohr

 

Die Länge sollte nicht mehr als 35 Zentimeter betragen, da es sonst zur Pendelatmung kommen kann. Zu lange Schnorchelrohre sorgen also dafür, dass Sie die bereits verbrauchte Luft wieder einatmen. Der Innendurchmesser liegt bei idealen 18 bis 25 Millimetern. Zumeist sind die Schnorchelrohre aus einem Kunststoffmaterial gefertigt, wobei das Mundstück idealerweise aus weichem Silikon besteht. Wenn mehrere Personen den Schnorchel benutzen wollen, sollte dieses Mundstück austauschbar sein. Wer des Öfteren abtauchen möchte, benötigt ein Schnorchelrohr mit Ausblasventil. Zuletzt sollten Sie auf einen Schnorchel mit Signalfarben schauen, denn dieser wird von anderen Wassersportlern und von Booten aus besser gesehen.

 

Die Flossen

 

Sind Flossen im Set enthalten, können diese sehr unterschiedlich sein. Zum einen gibt es Flossen, welche hinten offen und nur durch ein Riemchen gehalten und zum anderen welche, die wie ein Schuh angezogen werden. Die Flossen sind ideal für Schnorchler, die eine eher langsame Bewegung im Wasser bevorzugen. Sie können von mehreren Personen mit unterschiedlichen Schuhgrößen getragen werden. Bei den geschlossenen Fußteilen der Schwimmflossen muss hingegen die genaue Schuhgröße ermittelt werden. Zumeist ist diese Art der Flosse leichter, kleiner und flexibler im Einsatz, weswegen sie von schnellen Schnorchlern bevorzugt werden. Bei beiden Modellen sollte auf verstärkte Kanten an den Flossen, ein mittelhartes Flossenblatt und einen engen, jedoch nicht zu engen Sitz geachtet werden. Bevor Sie sich für ein Paar Flossen entscheiden, sollten Sie zudem bedenken, dass der Fuß im Wasser immer etwas kleiner wird.

 

Nützliches Zubehör und Ersatzteile

 

Wer in den warmen Regionen im Urlaub schnorcheln möchte, für den reicht ein herkömmliches Schnorchelset vollkommen aus. Zumal es sich ja dann nur um eine Freizeitaktivität handelt und nur gelegentlich dieses Set genutzt wird, benötigen Sie kein weiteres Zubehör. Wenn Sie jedoch vorhaben, in kälteren Gewässern wie z. B. in den heimischen Seen zu schnorcheln oder gar abzutauchen, dann müssen Sie schon erheblich mehr als nur ein Schnorchelset besitzen. So werden als nützliches Zubehör für diese Zwecke Neoprenanzüge in verschiedenen Stärken angeboten. Mit ihnen sind Sie vor dem Auskühlen geschützt. Ergänzend dazu werden Neoprensocken oder -füßlinge und Handschuhe angeboten. Sie stellen einen guten Schutz gegen erkaltende Füße und Hände dar.

Des Weiteren gibt es – nicht nur für den Notfall – sogenannte Schnorchelwesten. Diese sind wie eine Schwimmweste gefertigt, sorgen für Auftrieb und müssen ebenso verwendet werden. Da sich der Schnorchler an der Wasseroberfläche befindet, ist er erbarmungslos der Sonnenbestrahlung ausgesetzt. Hier schützt natürlich der Neoprenanzug, wie ihn die Taucher verwenden, aber besonders in warmen Regionen ist dieser für das Schnorcheln nicht zu empfehlen. Gerade für den Urlaub sind UV-Shirts und UV-Shorts ratsam, welche einen Lichtschutzfaktor bis zu 300 besitzen. Sie schützen besser als jede Sonnencreme und sind gerade für Schnorchler, welche lange Beobachtungen der Unterwasserwelt machen möchten, unverzichtbar. Ein nützliches Zubehör ist ein Aufbewahrungsbeutel für das Schnorchelset sowie Silikonfett. Mit diesem kann die Dichtlippe geschmeidig gehalten werden und mit dem Aufbewahrungsbeutel lässt sich das ganze Set bequem transportieren, wie auch im Koffer verstauen. So haben Sie immer alles für den nächsten Schnorchelgang zur Verfügung. Ebenfalls zu den Zubehörteilen beim Schnorcheln können Unterwasserkameras gezählt werden. Hier gibt es im Handel eine große Auswahl unterschiedlicher Hersteller.

Zu den Ersatzteilen für Schnorchelsets gehören Schnallen und Riemen für die offenen Schwimmflossen, Haltebänder für die Taucherbrille, Mundstücke für das Schnorchelrohr und eventuell Ersatzventile. Auch Wechselgläser für hochwertige, optische Taucherbrillen zählen zu dazu. Überhaupt sind diese Ersatzteile nur bei hochwertigen und somit kostenintensiveren Schnorchelsets zu erwerben.

Verhalten beim Schnorcheln

 

Bevor Sie sich zum Schnorcheln in offene Gewässer wagen, sollten Sie zuvor am Land üben. Zum Beispiel können Sie sich am richtigen Ein- und Ausatmen versuchen. Sitzt die Übung, sollten Sie das Ganze unter Wasser probieren. Hierzu füllen Sie eine Badewanne mit Wasser und tauchen mit dem Schnorchelset unter. Anschließend sollten Sie das Set im Schwimmbad testen. Hier können Sie sich, ganz wie auf offenem Gewässer, bäuchlings treiben lassen. Erst wenn Sie sich vollkommen sicher fühlen, sollten Sie das Schnorchelset im Meer, in Flüssen oder Seen ausprobieren.

Beim Schnorcheln oder Tauchen im offenen Gewässer müssen Sie immer beachten, dass Sie keine Spuren in der Unterwasserwelt hinterlassen. Hierbei sind indirekt wie auch direkte Schäden oder Spuren gemeint.

Was sollte man tun oder lassen, um Schäden unter Wasser zu vermeiden?

1

Beim Schnorcheln oder Tauchen sollten Sie bemüht sein, nirgendwo anzuecken. Gerade Taucher benötigen hierzu eine Ausbildung, welche die kontrollierten Bewegungen im Riff, also das Tarieren lehrt.

 

2

Bei beiden Sportarten sollten Sie Ihre Ausrüstung zusammenhalten. Alles ist körpernah zu befestigen, damit Sie nirgendwo gegenschlagen oder hängen bleiben können.

 

3

Nach Möglichkeit unter Wasser nichts anfassen. Wenn es doch mal nötig ist, dann sollten Sie eine tote Stelle wählen. Hier können Sie sich nicht verletzen und nichts kaputt machen. Unter Wasser gibt es Tiere, welche sich mit einer Schutzschicht gegen Bakterien und Parasiten schützen, deshalb sollten Sie keine Tiere berühren, um diese Schicht nicht zu zerstören. Suchen Unterwassertiere Kontakt, dann sollte dieser immer von ihnen ausgehen.

 

4

Wird von Land aus geschnorchelt, dann sollten Sie bereits ausgetretene Wege, Kanäle oder Stege benutzen. Sobald Sie tief genug sind, sollten Sie die Schnorchelweste aufpusten und die Füße vom Boden nehmen, denn auch hier herrscht Leben.

 

5

Wer tief tauchen möchte, sollte die empfindlichen Organismen oder Korallen unter Wasser nicht stören oder gar beschädigen. Am besten ist es, sich vom Grund fernzuhalten. Auch sollten nicht unnötig Sand und Schwebeteilchen aufgewirbelt werden.

 

6

Möchten Sie unter Wasser fotografieren oder filmen, dann sollten Sie sich nicht an Korallen abstützen oder gar darauflegen. Tiere sollten für diese Aufnahmen nicht geärgert, festgehalten oder anderweitig gestresst werden, denn dies könnte sie sogar töten.

 

7

Als Gast in der Unterwasserwelt sollten Sie die Meerestiere niemals füttern. Korallen oder Steine dürfen nicht umgedreht werden, denn es könnten Kleintiere darunter Schutz suchen. Ferner sollten Sie dem offenen Gewässer niemals etwas entnehmen. Also bleiben Muscheln, Schneckenhäuschen, Korallen und Steine im Wasser. Unbewohnter Müll kann jedoch gerne mitgenommen werden.

Schnorcheln oder Tauchen?

 

Wenn Sie sich für einen aktiven Urlaub am Strand entscheiden und die Unterwasserwelt erkunden möchten, dann sollten Sie sich bereits vor der Reise darüber im Klaren werden, ob Sie tauchen oder schnorcheln möchten. Beim Tauchen müssen Sie einen Kurs in einer Tauchschule besuchen, der einen gewissen Teil Ihres Urlaubs in Anspruch nimmt. Dementsprechend ist das Urlaubsziel zu wählen, denn nicht alle Hotels oder Resorts bieten solche Kurse an. Oftmals sind es Fremdanbieter am Strand, welche Ihnen dieses Angebot machen. Bevor Sie diesen Tauchkurs nicht abgeschlossen und zertifiziert haben, dürfen Sie nicht tauchen. Neben der erforderlichen Zeit erfordert das Tauchen auch ein gewisses Equipment, welches kostenintensiver ist als ein Schnorchelset. Zu diesem Taucherequipment gehört die ABC-Ausrüstung (Schnorchelset mit Flossen) und Atemgerät nebst Zubehör. Sie ist absolut notwendig beim Hobby- oder Gerätetauchen. Selbstverständlich können Sie sich an der Tauchbasis das komplette Atemgerät, einen Neoprenanzug, Flossen, Schnorchelrohr, Taucherbrille und alles weitere Tauchzubehör ausleihen, doch wenn Sie das Tauchen einmal als Sportart für sich entdeckt haben, dann möchten Sie mit Sicherheit ein eigenes Equipment besitzen. Nichts ist so faszinierend wie die unergründliche Unterwasserwelt und auch Sie werden von ihr gebannt sein.

Um vieles einfacher ist die Vorbereitung zum Schnorcheln. Auch das Equipment ist hierbei geringer, denn Sie benötigen lediglich ein Schnorchelset und wenn erforderlich noch zusätzliche Flossen. Zum Schnorcheln ist kein Kurs mit Abschluss erforderlich, denn das Atmen durch das Schnorchelrohr kann von Ihnen bereits zu Hause eingeübt werden.

So können Sie direkt am ersten Urlaubstag ins Wasser und von der Oberfläche aus die Tierwelt unter Wasser beobachten. Sie sind beim Schnorcheln lediglich auf eine Beobachtung von der Oberfläche des Wassers aus angewiesen, denn das Abtauchen ohne Sauerstoffflasche ist zeitlich begrenzt und will gelernt sein. Das sogenannte Apnoetauchen ist ebenfalls eine Sportart, welche ein Training voraussetzt. Sie haben also beim Abtauchen lediglich Ihr Lungenvolumen zur Verfügung, was die Beobachtung in höherer Tiefe einschränkt. Auch Schnorchelsets können Sie sich am Urlaubsort ausleihen, ein solches Set käuflich erwerben oder aber bereits zu Hause ein Schnorchelset kaufen. Auch hierbei wird Sie die Faszination der Unterwasserwelt in ihren Bann schlagen und schon bald wünschen Sie sich, mehr zu sehen. Dann können Sie sich immer noch zu einem Tauchkurs aufraffen. So ist oftmals das Schnorcheln ein Freizeitspaß für den Einstieg zum späteren Tauchen.

Die Geschichte des Schnorchelns

 

So wie der Mensch die Lüfte beherrschen möchte, so wird bereits seit Jahrhunderten versucht, die Unterwasserwelt zu beherrschen oder besser zu erkunden. Taucher auf Zeichnungen oder Jahrtausend alte Artefakte beweisen das. Im alten Griechenland wurde bereits nach Schwämmen getaucht und selbst Legenden um das Tauchen sind bereits seit 500 v. Chr. bekannt. Mithilfe eines Schilfrohres, welcher wie ein Schnorchel verwendet wurde, gelang es bereits damals, sich viele Kilometer schwimmend und ungesehen fortzubewegen. In den Zeiten der Schifffahrt wünschte man sich gesunkene Schiffe ausfindig zu machen, um so an die untergegangenen Schätze zu gelangen oder die Schiffe im unteren Bereich zu reparieren. Hierfür waren die Taucher auf das Apnoetauchen angewiesen, was natürlich eine zeitliche Begrenzung bedeutete.

Tauchen mit dem Schilfrohr, also der Vorreiter des Schnorchels, erlaubte nur eine geringe Tiefe. Wurde das Schilfrohr verlängert, bestand die Gefahr, dass man die verbrauchte, ausgeatmete Luft wieder einatmete (Pendelatmung) und es somit zu einer gefährlichen Sauerstoff-Unterversorgung kam. Dies fand man schnell und auch schon zu damaliger Zeit heraus. Auch ist ein Einatmen gegen den in der Tiefe herrschenden Wasserdruck nicht mehr möglich, wenn das Schilfrohr über 50 Zentimeter lang ist. Versuche mit einem luftgefüllten Sack folgten. Auch hierbei entstand die gefährliche Pendelatmung, weshalb die Idee schnell wieder verworfen wurde.

Erst im 16. Jahrhundert wurde mit Tauchglocken getaucht und passende Taucheranzüge erfunden. So wurden Bergungs- sowie Reparaturarbeiten unter Wasser möglich und die Erforschung der Unterwasserwelt begann. Mit dem Beginn des 19. Jahrhunderts und dem Fortschritt der Technologie im wissenschaftlichen Bereich wurden besonders lange Tauchgänge mit spezieller Tauchausrüstung möglich. Gerade im Bereich des Druckausgleichs wurde viel erforscht und bestimmte Grenzen für das Sporttauchen festgelegt.

Die frühe Form des Tauchsports, das Schnorcheln oder Apnoetauchen wird heute als eigene Sportart betrieben. Auch zu kommerziellen Zwecken wird das Schnorcheln eingesetzt. Da sich die mit Luft gefüllten Hohlräume (Lunge) eines Apnoetauchers mit steigendem Wasserdruck komprimieren, werden die Tauchgänge limitiert. Tauchgänge beim Schnorcheln sind zumeist auf eine Minute oder weniger begrenzt.

Der Begriff Schnorchel stand zunächst für das Luftrohr bei U-Booten und wurde erst später auf das Atemrohr von Tauchern und Schnorchlern übertragen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Schnorchelsets

 

Schnorchelsets sind jeden Tag nach dem Schnorcheln, gerade wenn Sie im Salzwasser schnorcheln, gründlich zu reinigen. Dies erhöht die Lebenserwartung des Sets. Damit der Schnorchel und die Maske nicht rissig oder brüchig werden, können Sie diese mit Silikonfett geschmeidig halten. Dieses Fett ist nach der Reinigung mit klarem Leitungswasser und anschließendem Trockenvorgang täglich anzuwenden. Die Gläser der Taucherbrille sind jedoch auszusparen, damit die Sicht nicht getrübt wird.

Vor der ersten Nutzung sollten die Gläser der Taucherbrille mit Zahnpasta gereinigt werden. Später reicht für die Gläser ein Abspülen des Salzwassers mit Leitungswasser sowie eine anschließende Trocknung. Zur Lagerung wählen Sie am besten eine Box für die Brille.

Die Schwimmflossen müssen ebenfalls vom Salzwasser befreit und abgetrocknet werden. Auch hier können Sie Silikonfett verwenden, um das Material geschmeidig zu halten. Nach der Nutzung sollten Flossen liegend gelagert werden, damit sie sich nicht verformen.

Schnorcheln ist nicht nur ein Sport für Erwachsene denn selbst Kinder haben Spaß an der Erforschung der Unterwasser-Tierwelt. Für sie werden im Handel spezielle Kindersets angeboten, welche zumeist als Komplettset erworben werden können. Die Kindertaucherbrille muss aus Sicherheitsglas und sollte mit dem Siegel „tempered glass“ versehen sein oder aber es wird direkt eine Kunststoffbrille gewählt. Das Schnorchelrohr muss für Kinder ein kleineres Mundstück besitzen, welches aus Silikon gefertigt ist. Ebenso sollten die Flossen an die Größe des Kindes angepasst sein. Gerade bei Kindersets ist darauf zu achten, dass diese keine schädlichen Weichmacher enthalten.

Qualitativ gute Schnorchelsets erhalten Sie bereits für knapp unter 40 Euro. Der Preis hängt natürlich davon ab, ob das Set mit oder ohne Flossen angeboten wird. In der Regel sind Komplettsets günstiger als der Kauf einzelner Teile. Anfänger fahren sowieso mit einem Komplettset nebst Flossen besser, denn so ist auch das Abtauchen, was mit Sicherheit über kurz oder lang erwünscht wird, schneller zu erlernen.

Auch haben Sie mit einer ABC-Ausrüstung bereits einen guten Grundstein für das spätere Tauchen.

Der Onlinekauf eines Schnorchelsets bietet viele Vorteile. Sie haben einen direkten Preisvergleich sowie eine große Auswahl und können sich von unabhängigen Testern oder Kundenrezensionen Meinungen zu den einzelnen Sets einholen. Jedoch fehlen beim Onlinekauf die Beratung und eine Anprobe.

Auch der Kauf eines Schnorchelsets im Discounter ist zu empfehlen, wenn Sie genau wissen, welches Modell Sie wünschen, denn hier sind die Schnorchelsets zumeist am günstigsten. Vom Kauf in der Urlaubsregion ist generell abzuraten. Die Auswahl der Angebote ist zu gering und in Deutschland geltende Sicherheitsstandards werden nur selten eingehalten.

Als wichtigste Hersteller für qualitativ hochwertige Schnorchelsets gelten: Aqua Lung, Aqua Speed, Cressi, iQ-Company, Mares, Phantom Aquatics, Royalbeach, Sea Sub, Sub Gear und Tribord.

Trends im Bereich Schnorcheln

 

Das Schnorcheln an sich gilt als trendige Freizeitaktivität, denn Strandurlauber wollen zumeist mehr als nur faul im Sand liegen. Immer mehr nutzen ihren Urlaub zum aktiven Erleben und da gehört die Unterwasserwelt eindeutig dazu. Wer einmal mit dem Schnorcheln angefangen hat, der möchte seinen Urlaub gar nicht mehr anders gestalten oder ihn auch noch auf das Tauchen erweitern. Da viele Urlauber jedoch den Tauchkurs mit abschließender Prüfung scheuen, ist Schnorcheln an sich in den letzten Jahren zum großen Trend geworden. Die Scheu vor einem Tauchkurs ist nicht nur aus Sicht des Zeitaufwandes, sonder auch in finanzieller Hinsicht deutlich. Ein Tauchkurs ist sehr kostenintensiv, genauso wie das spätere Tauchen, wenn man keine eigene Ausrüstung besitzt und sich alles ausleihen muss. Die eigene Ausrüstung kostet in der Regel nur einmalig etwas mehr, hält jedoch, bei guter Pflege, viele Jahre.

Ein Trend beim Schnorcheln wird jedoch deutlich. Wer zunächst mit einer Taucherbrille nebst Schnorchel für den Anfang zurechtkam, wird sich bald schon Flossen als Ergänzung wünschen, um schneller vorwärtszukommen und eventuell tiefere Regionen zu erkunden. Selten geben sich Freizeitaktivisten nur mit dem Schnorcheln zufrieden, denn um wie viel artenreicher ist das tiefe Meer, welches für den Schnorchler unerreichbar ist? Wer jedoch ab und zu einmal einen Blick in die tiefere Unterwasserwelt erhaschen möchte, für den ist ein Schnorchelset mit Flossen das ideale Equipment für den Urlaub. Leicht, einfach zu verstauen und preisgünstig, das sind Faktoren, die hierbei zählen. Mit einer guten Qualität und der richtigen Pflege haben Sie so einen lange währenden Freizeitspaß, der Groß und Klein, Jung und Alt in Bewegung hält, ein gewisses Maß an Erkundungsdrang erfüllt und einfach nur Spaß macht. So ist die Entstehung der trendigen Sportart Schnorcheln auch zu erklären.

Fazit zum Schnorchelset

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich das Schnorcheln großer Beliebtheit bei den meisten Strandurlaubern erfreut. Wer die Unterwasserwelt erkunden möchte ohne einen zeitaufwendigen und kostenintensiven Tauchkurs zu belegen, der ist mit dem Schnorcheln gut bedient. Hierzu ist ein Schnorchelset nötig, welches auch zur ABC-Ausrüstung der Taucher gehört. Im Fachhandel oder online finden Sie eine große Auswahl namhafter Hersteller, die Sets mit und ohne Flossen anbieten. Von minderwertigen No-Name Billigprodukten ist in jedem Fall abzuraten, da diese nicht hochwertig gefertigt wurden und nicht optimal passen.

Ein Schnorchelset besteht immer aus einer Taucherbrille mit passendem Schnorchel. Die Brille aus Silikon ist zumeist mit hochwertigem, bruchfestem Temperglas und bei kostenintensiveren Modellen aus Verbundglas im Sichtfenster hergestellt. Die Brille mit einem möglichst geringen Innenvolumen sollte in jedem Fall eine dichte Silikonlippe besitzen, welche die Maske gut abdichtet. Auch ein Nasenerker für den Druckausgleich sowie das flexible, doppelte Halteband zur Befestigung am Kopf zeichnet diese Maske aus. Für Brillenträger gibt es mittlerweile sogar Taucherbrillen mit der passenden Sehstärke.

Der Schnorchel des Tauchersets ist zumeist ebenfalls aus Silikon und bei günstigen Modellen aus Kunststoff gefertigt. Sie sollten darauf achten, dass zumindest das Mundstück aus weichem Silikon besteht, damit es im Mund nicht scheuert. Soll das Schnorchelrohr von mehreren Personen genutzt werden, ist ein auswechselbares Mundstück ideal. Das Rohr sollte nicht länger als 35 Zentimeter sein, um eine Pendelatmung zu vermeiden und ist optimiert mit einem Innendurchmesser von ca. 2 Zentimetern. Zumeist ist das Schnorchelrohr durch eine Halterung mit der Taucherbrille kombiniert, kann jedoch auch unter das Haltegummi der Brille geschoben werden.

Flossen sind eine geeignete Ergänzung und so werden manche Sets eben mit solchen angeboten. Wer also schnell vorankommen und ab und an in die Tiefe tauchen möchte, der sollte ein Set mit Flossen wählen. Diese bestehen aus Silikon und es gibt sie offen oder mit Fußteil. Transportbeutel ergänzen diese Schnorchelsets bei manchen Modellen, was einen bequemen Transport im Koffer garantiert. Achten Sie in jedem Fall auf einen optimalen Sitz und auf eine hochwertige Verarbeitung qualitativ guter Materialien, damit Sie länger Freude an dieser Freizeitaktivität haben.

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