Fitnessgerät für das Ganzkörpertraining – der Sling Trainer

 

Ein Sling Trainer oder Schlingentrainer gehört zu den Fitnessgeräten für das Ganzkörpertraining. Hierfür dient ein ausgeklügeltes Schlaufen- und Seilsystem, welches das eigene Körpergewicht als Trainingswiderstand nutzt. Mit den unterschiedlichen Work-outs und Übungsseinheiten werden verschiedene Muskelpartien angesprochen und trainiert. Der Sportler befindet sich mit den differenzierten Körperpartien immer in der Schwebe, ist also von der Qualität der Schlaufen und Seile abhängig.

Was ist ein Schlingentrainer?

 

Der Schlingentrainer ist ein Fitness- und Sportgerät, welches ein ausgeklügeltes Seil- bzw. Schlingensystem und das eigene Körpergewicht nutzt, um die Trainingseinheiten zu absolvieren. Mit dem Widerstand des eigenen Gewichts werden bei den verschiedenen Übungen unterschiedliche Körperpartien angeregt und trainiert. So benötigt man für ein Ganzkörpertraining nur dieses eine leichte, kleine Sportgerät. Vorrangig dient der Sling Trainer der Verbesserung der Muskulatur und Haltung, kann jedoch auch bei der Verringerung des Bauchumfanges helfen. Bestimmte Muskelregionen – besonders die tiefer liegenden Muskeln – werden mit dem speziellen Trainingsprogramm angesprochen. Dies erhöht die allgemeine Fitness.

Das Sportgerät ist einfach aufgebaut, besitzt nur zwei Seile, einen Karabiner und eine Umlenkrolle. Vorrangig dient es zum Training der Beine, des Bauches und der Arme, kann jedoch auch mit einem „schwebenden“ Körper den Rumpf, das Gesäß und die Rückenmuskulatur stärken. Durch das erhöhte Aufhängen des Sling Trainers in Verbindung mit dem Körpergewicht als Trainingswiderstand gelingen so einfache Übungen, die schweißtreibend sind aber der Fitness im Allgemeinen dienen. Durch das Ziehen der Seile werden so die Muskeln trainiert und dabei sind zusätzliche Gewichte nicht erforderlich.

Genutzt wurde der Sling Trainer zunächst vor über 20 Jahren in Norwegen. Er half erkrankten Personen ihren Bewegungsapparat bei der Physiotherapie wieder in Ordnung zu bringen. Mittlerweile ist er in nahezu jeder Sportart als Trainingsinstrument zu finden. Da besonders die Bein- und Rumpfmuskulatur mit dem Schlingentrainer gefordert wird, ist er besonders bei den Sportarten wie z. B. beim Eishockey ein wichtiges Trainingsutensil. Auch werden mit einem solchen Trainingsgerät die Koordination und die Kraft erheblich aufgebaut.

Da der Sling Trainer mittlerweile in vielen Fitnessstudios als Ganzkörper-Trainingsgerät vorzufinden ist, haben die Nutzer von dort das kleine, handliche und leichte Gerät für den Heimbedarf entdeckt. So kann überall trainiert werden und man ist nicht mehr auf den Besuch eines Fitnesscenters angewiesen.

Aufbau und Funktionsweise

 

Je nach Hersteller unterscheiden sich die Sling Trainer in gewissen Kleinigkeiten, vom Grundprinzip jedoch sind sie alle gleich. Jedes der unterschiedlichen Systeme benötigt einen Aufhängepunkt. Idealerweise ist dies ein Balken, Baum oder Ast für die Befestigung als Schlinge, der Metallbaurahmen oder Frame im Fitnessstudio, der Haken an der heimischen Decke, ein Türrahmen oder Ähnliches. Je nach Modell sind Standard- oder umfangreiche Befestigungsmöglichkeiten mit im Paket. Der so angebrachte Schlingentrainer hängt im besten Fall dann in ca. 2,30 bis 2.50 Metern Höhe senkrecht herunter. Bereits beim Kauf sollte auf die Verschleißteile und deren Hochwertigkeit geachtet werden. Die häufig beanspruchten Stellen des Schlingentrainers sollten zusätzlich verstärkt sein.

 

Drei entscheidende und wichtige Elemente machen einen guten Schlingentrainer aus, obwohl er recht einfach und simpel aufgebaut ist.

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Die Endschlaufe – mit ihr wird das Gerät an der Decke, Wand, Stange, Tür oder einem Balken fixiert. Über ein Klemmschloss ist sie mit der Sicherheitsschlaufe verbunden.

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Zwei unterschiedliche Gurtbänder – sie führen von der Sicherheitsschlaufe aus in die jeweils andere Richtung.

3

Griffe aus Aluminium oder Kunststoff – diese befinden sich an den Enden der Gurtbänder – an diesen Griffen sind die Bein- bzw. Armschlaufen angebracht.

Idealerweise haben die Griffe eine rutschfeste Gummierung und die Arm- bzw. Beinschlaufen sind gepolstert. Die meisten Modelle sind so einfach aufgebaut; einige verfügen über Umlenkrollen, die eine erhöhte Kraftwirkung ausüben können. Im Endeffekt sind jedoch alle Geräte sehr effizient beim Muskelaufbau, was jedoch eine regelmäßige Nutzung voraussetzt.

Was unbedingt bei der Nutzung des Sling Trainers zu beachten ist

  • die Befestigungspunkte und die Zugfestigkeit ist vor jedem Training zu überprüfen
  • die Unversehrtheit des Sling Trainers selber ist ebenfalls vor jedem Training zu testen
  • plötzliche Belastungsspitzen sind zu vermeiden, das Sportgerät darf nicht unsachgemäß gehandhabt werden
  • jedes Gerät ist mit einer Belastungsgrenze angegeben, die in jedem Fall eingehalten werden muss
  • niemals sollte mit beschädigten Seilen oder Schlingen trainiert werden
  • von einer Manipulation, gleich welcher Art, sollte in jedem Fall abgesehen werden
  • beim Einsatz im Outdoorbereich ist immer Vorsicht geboten
  • das Trainingsgerät sollte regelmäßig mit Seifenlauge gereinigt werden – keinen Weichspüler oder Trockner verwenden

Wozu benötigt man einen Schlingentrainer?

 

Der Sling Trainer ist die Effektivität in ihrer reinsten Form. Jeder Sportler bestimmt hier selber sein Trainingsprogramm und entscheidet über den Erfolg. Dadurch, dass das Körpergewicht verlagert und der Trainingswinkel unterschiedlich ausfällt, können gezielt bestimmte Muskelpartien besonders beansprucht werden. Auch die Intensität des Trainings lässt sich so variieren.

Zudem ist der Sling Trainer ein äußerst günstiges Fitnessstudio, sozusagen. Wirklich gute Schlingentrainer bewegen sich im Bereich von knapp unter 100 bis etwa 300 Euro. Somit sind sie auf jeden Fall günstiger als ein Jahresbeitrag im Fitnessstudio.

Mit dem Schlingentrainer ist man weder räumlich noch zeitlich gebunden. Überall und immer kann mit diesem Sportgerät trainiert werden.

Flexibel kann das Trainingsprogramm im Indoor- oder Outdoorbereich, im Urlaub oder zu Hause durchgeführt werden. Dabei bestimmt der Nutzer selber die Trainingsdauer und -intensität. Das geringe Gewicht sowie die kompakte Bauweise erlaubt zudem einen einfachen Transport des Fitnessgeräts in einer dazugehörigen Tasche. Ein Fitnessstudio für unterwegs also.

Innerhalb kürzester Zeit kann mit dem Training begonnen werden. Somit erlaubt der Sling Trainer auch einen Einsatz im Büro oder allgemein auf der Arbeit. Eine ideale Grundlage für die Effizienz des Trainings.

Das Training mit dem eigenen Körpergewicht als Trainingswiderstand ist effektiver als eines mit Gewichten. Denn es muss ein ständiger Ausgleich stattfinden, somit werden die Muskeln fortwährend stabilisiert. Zielführend werden so neben der Hauptmuskulatur auch die tief liegenden, unterstützenden Muskeln beansprucht. Dies kommt der allgemeinen körperlichen Haltung zugute.

Unterschiedliche Arten von Schlingentrainern

 

Die Funktionsweise der Schlingentrainer ist im Prinzip gleich. Im Großen und Ganzen unterscheiden sie sich lediglich in der maximalen Belastbarkeit bezüglich Nutzergewicht und im Material. Die Spannweite reicht von 100 bis ca. 180 Kilogramm. Die optimale Belastungsgrenze sollte als Minimum 120 Kilogramm und als Maximum 900 Kilogramm betragen.

Grundsätzlich werden die Sling Trainer in statische Schlingentrainer und in Schlingentrainer mit Umlenkrolle unterschieden. Mit den statischen Trainingsgeräten, die eindeutig in der Mehrheit hergestellt werden, wird ein einsteigerfreundliches und unkompliziertes Training geboten. Beide Griffseile sind fest vernäht und können auch nur zusammen bewegt werden. Bei den Sling Trainern mit Umlenkrolle hingegen besteht die Möglichkeit am Verbindungsstück des Griff- und Hauptseils, mithilfe der dort befindlichen Umlenkrolle, das Griffseil über diese zu bewegen. Zwei Vorteile dieses Trainingsgeräts zeichnen sich hierbei ab. Zum einen wird durch diese Umlenkrolle eine zusätzliche Instabilität geboten, was den Trainingseffekt erhöht, und zum anderen bietet dieses Gerät eine höhere Bandbreite an Übungen, die mit einem statischen Sling Trainer nicht geboten werden. Durch die erhöhte Instabilität werden besonders die tiefer liegenden Muskelgruppen mehr beansprucht. Diese sind mit den statischen Modellen nur schwer zu erreichen. Rotierende und alternierende Übungen lassen sich in jedem Fall besser mit den Modellen mit Umlenkrolle durchführen. Das Griffseil kann hierbei über die gesamte Länge durch die Rolle laufen.

(Gesundheitliche) Vorteile

Der Schlingentrainer ist ein optimales Sportgerät, um Muskeln aufzubauen und zudem das Herz-Kreislaufsystem zu stärken. Bei den Übungen mit dem Körpergewicht können die unterschiedlichsten Muskelgruppen zusammen angespannt und trainiert werden. Auch sind gewisse Übungen für die tiefer liegenden Muskeln, die normalerweise nicht mit trainiert werden. 

Ist das Gerätetraining in den Fitnessstudios zumeist nur für eine oder wenige Muskelgruppen, so ist das Training mit dem Sling Trainer ein Ganzkörpertrainingsgerät für alle oder zumindest für viele Muskelgruppen. Gegenüber den Isolationsübungen mit diesen Sportgeräten hat das funktionelle Training mit dem Schlingentrainer eine positive Auswirkung auf die alltäglichen Bewegungsabläufe des Körpers.

Bewegungen, die der menschliche Körper unwissentlich ständig absolviert, werden mit dem Sling Trainer koordiniert und gezielt trainiert. Das stärkt das Muskelgewebe, verbessert die Haltung und sorgt für allgemeines Wohlbefinden. Auch können mit einem gezielten Slingtraining die Pfunde gerade an den Beinen und dem Bauch purzeln.

Worauf sollte ich beim Kauf eines Schlingentrainers achten?

 

Kurz beantwortet: auf die Qualität, Ausstattung und den Komfort des Trainingsgeräts.

Eine hohe Qualität ist der wohl wichtigste Faktor, denn sie entscheidet letztendlich über die Langlebigkeit und Sicherheit im Umgang mit dem Sportgerät. Auch hat der Sportler mit einem qualitätsmäßig guten Sportgerät mehr Spaß an den Übungen. In jedem Fall ist die maximale Belastung des Sling Trainers zu testen. Dies stellt die entstehenden Belastungen sicher, auch wenn nicht immer mit vollem Körpereinsatz trainiert wird. Die Schlaufen für Arme und Beine müssen Stand halten und die Gurtklemmen dürfen auch bei ruckartigen Bewegungen niemals den Halt verlieren. Somit ist eine konstante Verlässlichkeit enorm wichtig, damit Verletzungen vermieden werden können.

Die Griffseile müssen in de Länge verstellbar sein, damit der Sportler immer die richtige Einstellung zur Übung finden kann. Ist zudem das Hauptseil auch verstellbar, bedeutet dies einen großen Pluspunkt, denn, so kann das Gerät auch an unterschiedlichen Befestigungsstellen immer optimal eingestellt werden. Dieses verstellbare Hauptseil ist extrem wichtig bei den unterschiedlichen Befestigungsmöglichkeiten im Outdoorbereich.

Fußschlaufen und Griffe sollten möglichst widerstandsfähig und bruchsicher sein. Abnehmbar und abwaschbar ist hierbei ideal. Durch die Möglichkeit zum Abnehmen der Griffe kann ein Austausch im Bedarfsfall einfach erfolgen. Ebenfalls von Vorteil ist ein umfangreiches Equipment, welches schnell und einfach angebracht werden kann. Dies erhöht die Trainingskapazitäten des Sling Trainers.

Bei einigen, oftmals günstigen Schlingentrainern, ist lediglich ein Türanker oder gar kein Zubehör inkludiert. Gerade für Fitnessanfänger wären hier unterschiedliche Befestigungsmöglichkeiten besser. So kann jeder das Optimale für sich wählen. Auch eine Übungsanleitung per CD, DVD oder mit einem Handbuch ist gerade für Neulinge ideal. Mit einer Hilfestellung als Poster oder Trainingsplänen wird so eine Vielzahl von Trainingsmöglichkeiten geboten. Ebenso unverzichtbar und ein netter Bonus ist eine Tragetasche für den Schlingentrainer. In ihr kann das Sportgerät kompakt und einfach verstaut und so auf Reisen oder in den Outdoorbereich transportiert werden.

Materialwahl und Technik

 

Die Technik des Schlingetrainers wird aufgrund der Übungsanleitungen hinreichend erklärt. So ist die Technik bei jeder Übung unterschiedlich. Im Allgemeinen hängt der Sportler mit den Füßen oder Beinen, den Armen, dem Rumpf oder dem Gesäß in den Schlingen und bewegt die einzelnen Gliedmaßen hoch und runter oder von rechts nach links.

Das Material der Schlingentrainer besteht hauptsächlich aus Kunststoff- oder Metallgriffen, einer Umlenkrolle, Karabinerhaken und flexiblen Seilen. Auch Reepschnüre oder Bandschlingen können hierbei zum Einsatz kommen.

 

Nützliches Zubehör

 

In jedem Fall ist ein zahlreiches Zubehör ideal, um die Trainingseinheiten zu erweitern. Das Zubehör fängt mit einer Transporttasche für den Einsatz im Außenbereich aus Kunststoff- oder Netzmaterial an, geht über Ersatzgriffe aus Kunststoff oder leichtem Metall bis hin zu unterschiedlichen Schlaufen für Arme wie auch Beine und Ersatzseilen. Erweiterte Übungen wie Stand Up Paddling oder Rudern könnte ebenso mit einem optional erhältlichen Blackthorn Rowstick durchgeführt werden. Mit zusätzlichen Gegengewichten wird der Schlingentrainer zum Seilzug. Er vervielfältigt und erschwert somit die Übungsmöglichkeiten. Dieses zusätzliche Trainingswerkzeug muss mit Karabinerhaken am Sling Trainer zu befestigen sein. Grundsätzlich sollte der Sling Trainer über differenzierte Befestigungsmöglichkeiten verfügen. Hier bieten Karabiner, Haken und Türanker ein standardmäßiges Equipment.

Top 10 Übungen für den Schlingentrainer

 

Beim Sling Training wird mit 2 Schlingen trainiert. Diese sind elastisch und besitzen am Ende jeweils einen Griff. Trainiert wird mit dem eigenen Körpergewicht. Hiermit kämpft man gegen die Schwerkraft an. So werden alle Muskeln des Körpers beansprucht und trainiert. Dies verbessert die Figur und das Wohlbefinden. Zudem bringen die Übungen mit dem Schlingentrainer Abwechslung in den Fitnessstudio-Alltag.

Hier ein paar Beispiele:

Liegestützen

Liegestütze kräftigen Rumpf, Arme und Brust. Hierbei werden die Füße in den hängenden Sling Trainer eingehängt. Dann sollte der Nutzer in Liegestützenposition gehen und dabei die Hände etwas weiter als schulterbreit auseinander aufsetzen. Der Rumpf wird nun angespannt, das Gesäß hochgedrückt. Dann wird der Oberkörper so weit gesenkt, bis Unter- und Oberarme einen rechten Winkel bilden. Diese Position wird kurz angehalten und dann stemmt man sich wieder hoch. Damit die Nutzer ihren Nacken nicht zu sehr belasten, sollte der Blick und somit der Kopf stets nach unten, zum Boden, gerichtet sein.

Hängende Crunches

Sie stärken Arme, Schenkel, Bauch und Rumpf. Die Füße müssen hierzu in den Schlaufen hängen und der Sportler sollte sich in die Liegestützenposition begeben. Unterhalb der Schultern befinden sich die Hände. Nun muss das Steißbein hochgestemmt werden und der Rumpf angespannt. Als Nächstes sollten die Beine angewinkelt und die Knie so weit nach vorne gebracht werden, bis se die Arme beinahe berühren. Nach dem kurzen Halten dieser Position können die Beine langsam zurückgeführt werden.

Einbeinige Kniebeugen

Sie sind ideal zur Beanspruchung von Rumpf, Gesäß und Beine. Hierzu greift der Sportler den Sling Trainer so, dass beide Schlaufen vor der Brust gehalten werden können. Schlingen und Unterarme bilden hierzu eine gerade Linie. Nun wird das linke, bereits gestreckte Bein leicht nach vorne gehoben und das rechte gebeugt. Das Gesäß sollte dabei bis auf Kniehöhe – oder weiter – gesenkt werden. Das linke Bein ist hierbei unbedingt gestreckt zu halten. Diese Position sollte vom Sportler kurz gehalten werden, bevor er sich wieder aufrichtet.

Beidseitiges Rudern

Mit dieser Übung wird der Rumpf, die Arme und Schultern sowie der obere Rücken geformt und trainiert. Beide Schlingen sind so zu fassen, dass der Körper mit voll gestreckten Armen in die Rückenlage gebracht werden kann. Der Sportler hängt also an den Schlingen und bei einer erhöhten Schräglage wird die Übung anspruchsvoller. Die Fersen sollten kräftig auf den Boden gedrückt werden. Dann sollte sich der Sportler nach oben ziehen. Das geschieht durch das Anwinkeln beider Arme. Dabei sollten die Ellenbogen vom Körper abgespreizt werden und zu beiden Seiten zeigen. Auch diese Übung ist kurz zu halten, bevor in die Ausgangsstellung zurückgegangen werden kann.

Trizepsdrücken

Hierbei wird nicht nur der Trizeps, sondern vielmehr auch Rumpf und Schulter trainiert. Auch hierbei sind beide Griffe mit gestreckten Armen zu fassen und eine leichte Beugung nach vorne sollte erfolgen. Die Handflächen zeigen hierbei zum Boden und die Füße stehen etwas weiter als schulterbreit auseinander. So steht der Körper unter Vollspannung und der Blick ist nach vorne gerichtet. Nun ist der gesamte Körper etwas in Vorlage zu bringen. Dies geschieht durch das Anwinkeln der Arme, wobei die Ellenbogen nahe dem Kopf angewinkelt werden. So kann sich der Trizeps herausarbeiten. Danach sind die Fersen zu heben und diese Position ist ebenfalls kurz zu halten, bevor der Sportler sich wieder entspannen kann.

Brustpresse

Auch hierbei werden die Griffe mit ausgestreckten Armen gefasst. Dann sollte der Schlingentrainer mehr als schulterbreit vom Körper weg gehalten werden. Nun ist der Oberkörper in Vorlage zu bringen. Auch hierbei erhöht die Schräglage den Trainingseffekt. Nun wird ein Bein gehoben und der Körper gesenkt. So weit senken, dass die Ellenbogen einen rechten Winkel erlangen. Kurz verharrt man in der Position und kehrt dann wieder zurück in die Ausgangslage.

Rumpfdrehung

Mit rechts die Schlaufen fassen und so tun, als würden man sich setzen. Hierbei ist der Rumpf nach links zu drehen und der linke Arm sollte nach hinten verlagert werden. Dann muss der Rumpf nach vorne gedreht werden und der linke Arm folgen. Der Sportler sollte sich hierzu mit rechts an die Schlaufen heranziehen. Diese Übung sollte beidseitig im Wechsel erfolgen und trainiert optimal dem Rumpf.

Statische Ausfallschritte

Mit dem linken Fuß sollte der Sportler gerade stehen und den rechten Fuß in die Schlaufen platzieren. Nun sind die Knie so weit zu beugen, bis der Oberschenkel gerade bzw. waagerecht ist. Die Arme folgen, wie bei einem großen Ausfallschritt, der dynamischen Bewegung. Diese Position ist kurz abzuwarten und dann sollte die Seite gewechselt werden. Das trainiert Beine, Arme, Rumpf, Gesäß wie auch Schulter.

Radfahren

Der Sportler sollte sich rücklings auf den Boden legen und die Fersen in den Schlaufen platzieren. Die Arme liegen neben dem Körper. Nun ist die Hüfte so weit anzuheben, bis die Beine mit dem Rumpf eine Linie bilden. Nun ist je ein Bein anzuziehen und das andere zu strecken – immer im Wechsel. Diese Bewegungen sollten rund und langsam erfolgen, ganz so als würde man in Zeitlupentempo Luftradeln – ein ideales Training zur Stärkung von Beine, Becken und Gesäß.

Kick-Backs

Diese Übung eignet sich zum Training für den Gluteus und den Beinbeuger. Im Vierfüßlerstand wird ein Bein, welches sich in der Schlinge befindet, nach hinten ausgestreckt. So wird praktisch in diese Richtung ausgetreten. Langsam sollte diese Übung mit wechselnden Beinen erfolgen. Kurz halten und dann wieder entspannen.

Schlingentrainer in 3 Schritten richtig befestigen

 

Als persönliches Indoor- und Outdoor-Fitnessstudio ist der Schlingentrainer leicht, klein und kann gut überall verstaut werden. Die hohe Flexibilität des Trainingsgeräts ermöglicht eine Befestigung und den Einsatz sowohl auf dem Sportplatz wie auch im Fitnessstudio, beim Laufen und sogar zu Hause.

Der Trainer kann sowohl an einer Klimmzugstange, wie auch zwischen Türrahmen und Tür eingeklemmt genutzt werden. Ebenfalls mit einer speziell dafür angebrachten Decken- oder Wandbefestigung kann der sichere Einsatz des Sling Trainers garantiert werden. Damit er auch wirklich fest angebracht ist, empfiehlt sich eine Anfrage nach der richtigen Befestigungsart in der zuständigen Baumarktabteilung.

Zur Nutzung auf dem Sportplatz oder in der Halle kann das Trainingsgerät jederzeit ins Programm integriert werden. An einem hohen Zaun, dem Basketballkorb, dem Torpfosten oder der Torlatte befestigt kann er so ungehindert und sicher beim Trainingsprogramm mitwirken.

So kann auch der Sling Trainer beim Waldlauf genutzt werden. Hier wird er an stabilen Ästen oder dem Baumstamm einfach gebunden oder befestigt.

Neben den vielfältigen Möglichkeiten des Trainings mit dem Schlingentrainer bietet die Flexibilität in Sachen Einsatzgebiet einen weiteren Vorteil für dieses einfache Trainingsinstrument. Für die Übungseinheit einer Person mit durchschnittlicher Größe reichen 2 bis 3 Meter in der Höhe und nur 1 bis 1,5 Meter in der Breite vollkommen aus. Bei der Deckenhöhe und einer eben solchen Befestigung sollten zwischen 2 bis 3 Meter Deckenhöhe liegen. Effektives Work-out ist somit auf zwei Quadratmetern durchaus möglich. Wichtig ist ein rutschfester Untergrund, der in der Wohnung z. B. mit einer Bodenturnmatte gegeben sein kann.

Möglichkeiten zur Befestigung bieten sich überall, jedoch kommt es immer auf die Befestigungsart an. Der Sling Trainer kann mit speziellen Karabinern, Befestigungshaken, als Knoten oder Schlaufe befestigt werden. All diese Möglichkeiten bieten Vor- und Nachteile.

  • Die Befestigung an der Tür mithilfe von Karabinern und Klimmzugstange ist einfach und schnell, belastet jedoch unter anderem den Türrahmen und natürlich muss eine Klimmzugstande vorhanden sein.
  • Die Befestigung am Türanker ist mit dem Standardequipment schnell und einfach möglich. Eine Gefahr besteht hier zum Beispiel, wenn ohne Vorwarnung die Tür geöffnet wird, weil ein Dritter vielleicht nicht weiß, dass dort gerade trainiert wird.
  • Die Befestigung an der Wand oder Decke ist mit Karabinern am sichersten. Es müssen Bohrungen zur Befestigung dieser vorgenommen werden.
  • Die Befestigung mit Haken ist ebenso einfach und schnell, jedoch aufgrund der Bohrungen nicht so sicher wie Karabiner.
  • Die Befestigung an einer Torlatte erfolgt mit Karabinern und ist einfach und schnell durchführbar. Die Karabiner gehören zum Standardequipment, jedoch besteht die Gefahr, dass das Tor kippt.
  • Die Befestigung an Baum oder Balken ist auch mit dem Standardequipment Karabiner einfach und schnell möglich. Jedoch werden Balken und Baum (Naturmaterial) stark belastet

Schritt 1 bei der richtigen, sicheren Befestigung ist die Auswahl des Befestigungspunktes, der in bestimmter Höhe vorhanden sein sollte – mindestens 2 Meter Höhe sind hier angebracht. Schritt 2 ist die Anbringung des Ankerhakens an der Tür, des Karabiners an der Klimmstange, Wand oder Decke oder das Befestigen des Karabiners durch Bohrung.

Schritt 3 ist dann das Einhängen des Sling Trainers an der Befestigungsart (Karabiner, Ankerhaken oder durch einfaches Umschlingen von Baum, Ast oder Balken).

Die Geschichte des Schlingentrainers

 

Die Geschichte des Schlingentrainers hat sich ursprünglich aus der Physiotherapie entwickelt. Seit den 80er Jahren wird der Schlingentrainer in diesen Bereichen, mit positiver Wirkung, eingesetzt. Von der US-Army wurde das Sportgerät weiterentwickelt und fortan Sling Trainer genannt. So konnte bei den Einsätzen der Army im Ausland auch ohne schweres Gewicht ein Rundum-Fitnessgerät mitgenommen werden. Durch die Instabilität des Sling-Trainers konnte auch unterwegs ein höherer Trainingsreiz gegenüber den stabilen Trainingsvarianten erzielt werden. Mit ihm konnte und kann also der ganze Körper trainiert werden, was den Soldaten freilich zugute kam. Besonders bekannt wurde der Sling Trainer durch die Firma „fitness anywhere“. Sie gehörte zur damaligen Navy und entwickelte den Sling Trainer effektiv weiter, was ihn im Bekanntheitsgrad steigen ließ. Erst seit circa 2010 kennt man den Sling Trainer auch in Europa. Diese Trainingsform wird seit circa 2012 auch in vielen europäischen Fitnessstudios angeboten.

Das Training mit dem Schlingentrainer entwickelten erstmals zwei Physiotherapeuten aus Norwegen. Eine Weiterentwicklung durch den Erfinder Randy Hetrick machte dieses Sportgerät neben den US Navy SEALS nun auch für die Masse der Fitnessfans nutzbar. In der heutigen Zeit gibt es viele Anbieter und Hersteller dieses Sportgeräts. Der Sling Trainer unterscheidet sich in Qualität, Handling und Preis, jedoch arbeiten alle Modelle nach dem gleichen Prinzip.

In der Physiotherapie werden oftmals die Kriterien nach der Vorgabe des Arztes erfüllt – mehr nicht. Mit dem Schlingentrainer jedoch gelingt eine Kräftigung der gelenkführenden Muskulatur bei einer gezielten Belastung. Auch wird die allgemeine Beweglichkeit deutlich verbessert. Dies alles macht den Schlingentrainer zum optimierten Gerät in der Physiotherapie und natürlich haben Sportler dieses Training auch für sich entdeckt und integrieren die Übungen mit in ihr Fitnessprogramm. So wird das Training nicht nur einem verletzten Körper gerecht, sondern hilft auch einen gesunden Körper positiv aufzubauen.

Es gibt da eine russische Berufssportlerin, die sich beim Schwimmen stark verletzt hatte. Der Schlingentrainer brachte sie über die physiotherapeutischen Übungen vom Status immobilisiert bis hin zum Weltrekord und WM-Titel. Somit ist der Schlingentrainer ein wohldurchdachtes Sportwerkzeug, welches den höchsten Ansprüchen der Therapeuten zum Wohle des Patienten gerecht wird. Ein intelligentes Schlaufensystem sorgt für Entlastung der Hand- und Fußgelenke sowie des Sprunggelenks und eine großflächige Druckverteilung wird erreicht.

Von den therapeutischen Vorteilen wollten auch die Fitnesssportler profitieren. So entstand das ebenso wohldurchdachte Trainingsgerät, welches nicht nur den ganzen Körper trainiert, sondern auch noch für Spaß in den Fitnessstudios sorgt. Ja, selbst Zuhause kann so auf engstem Raum das Work-Out durchgeführt werden.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Schlingentrainer

 

Dass das Sling Training eine abwechslungsreiche und an jedem Ort durchführbare Trainingseinheit ist, steht außer Frage. Effektives Work-Out mit einem kleinen, leichten und flexiblen Sportgerät, wer wünscht sich das nicht? Auch möchten Sportler für den Heimbedarf ein Trainingsgerät, welches selbst in einem kleinen Wohnraum anzuwenden ist. So hat der Sling Trainer nicht nur in den modernen Fitnessstudios, sondern vielmehr auch in vielen Haushalten Einzug gehalten.

Gegenüber fest installierten Fitnessgeräten, die zudem oftmals nur für bestimmte Körperzonen ein effektives Training bieten, kann der Sling Trainer für alle Körperregionen eingesetzt werden und benötigt nur wenig Platz. Zudem kann er flexibel überall hin mitgenommen werden und kann so auch an anderen Stellen (auf dem Sportplatz, beim Waldlauf, am Freizeitwochenende, etc.) verwendet werden. Aufgrund seiner Kompaktheit und dem geringen Gewicht kann der Schlingentrainer so auch auf Reisen mitgeführt werden und der Sportler muss nicht auf sein tägliches Work-Out verzichten. Somit ist dieses Trainingsgerät ein Allrounder für sportliche Aktivitäten im Indoor- oder Outdoorbereich.

Selbst auf der Arbeit kann der Sling Trainer in den Pausen einfach mit einem Türanker an jeder x-beliebigen Tür bzw. Türrahmen angebracht und Bewegungsübungen zur verbesserten Mobilität durchgeführt werden. Wer Work-Outs unter freiem Himmel bevorzugt, kann den Schlingentrainer einfach an einem Baumstamm oder starken Ast befestigen. Hierzu ist kein spezielles Befestigungsmaterial von Nöten. Der Sling Trainer kann einfach per Schlinge an dem Baum oder Ast eingehangen und der Waldlauf durch spezielle Trainingseinheiten mit ihm unterbrochen werden.

Die Frage nach dem richtigen Sling Trainer stellt sich jedoch dann sofort. Worauf muss also beim Kauf geachtet werden? Sling Trainer gibt es in großer Auswahl und eines haben sie alle gemeinsam: sie sind längst nicht so kostenintensiv wie fest installierte Fitnessgeräte. Jedoch sollte beim Kauf unbedingt auf Qualität geachtet werden. Eine Entscheidung zugunsten des niedrigeren Preises bringt oftmals minderwertige Verarbeitung und schlechte Materialqualität mit sich. Hinzu kommen die Möglichkeiten der Befestigung, die bei hochwertigen Sportgeräten aus dem Fachmarkt in vielfältiger Weise inkludiert sind. Billigprodukte aus dem Discounter verfügen hier über nahezu keine bis nur wenige Zubehörteile zur Befestigung mit Karabiner, Anker oder Haken. Somit ist das Preis-Leistungs-Verhältnis vor dem Kauf unbedingt zu prüfen. Hochwertige Sling Trainer verfügen über Standardbefestigungsmaterial und entsprechen den Qualitätsstandards, die oftmals geprüft und mit Gütesiegel versehen sind. Hier hat der Sportler die Sicherheit eines trainingssicheren Geräts bescheinigt. Auch ist es für viele Fitnessfans wichtig, dass der Trainer leicht ist und daher flexibel mitgeführt werden kann. Ideal ist hierbei eine zugehörige Transporttasche. Auch eine begleitende CD, DVD oder ein Handbuch mit Übungen ist für Anfänger auf diesem Gebiet besonders hilfreich. Letztendlich entscheidet jedoch immer der Preis über den Kauf. Gute Sling Trainer sind für knapp unter 100 bis ca. 150 Euro im Fachhandel oder online erhältlich. Testberichte klären über alle Vor- und Nachteile umfassend auf.

Trends

 

Das Training der heutigen Zeit sollte nicht allzu lange dauern, jedoch effektiv und funktionell sein. Bei der vielen Arbeit, welche die meisten Bundesbürger trifft, wird der Gang zum Fitnessstudio oftmals eher als lästig angesehen. Trotzdem wünschen sich gerade jüngere Menschen einen Ausgleich in Form von Fitness zum Alltagsstress und der mehrfach unflexiblen Bewegung auf der Arbeit. Besonders Menschen mit überwiegend sitzender Büroarbeit sehnen sich nach ein Ausgleichssport, der gesund und fit hält.

Schnelle Erfolge sollen zudem sichtbar werden und die Fitness- bzw. Trainingseinheit muss auch noch Spaß machen – so kommt man zum Slingtraining.

Dieser Boom hat sich seit 2013 zunehmend entwickelt und wird immerzu fortgesetzt. Längst haben Fitnessstudios dieses Trainingsgerät für sich entdeckt.

Effektiv ist das Training allemal, denn nach bereits 10 Minuten mit dem Sling Trainer schwitzt man so wie nach 60 Minuten auf dem Laufband. Die Atmung beschleunigt sich dabei so weit, als hätte der Sportler einen 400-Meter-Sprint hingelegt. Dies ist jedoch nicht der einzige Grund, warum der Sling Trainer zum Trend in Sachen Fitness geworden ist. 

Viel entscheidender ist der Faktor des flexiblen Einsatzes an jedem Ort und die Möglichkeit mit nur einem kleinen Gerät alle Muskelgruppen des Körpers zu beanspruchen.

So kann das Training an jedes Fitnesslevel und für jedes Alter angepasst werden. Es erfolgen anstrengende, schnelle und nicht langweilige Trainingseinheiten gegen das eigene Körpergewicht und die Schwerkraft. Das Prinzip der Schräglage und der Instabilität machen das Training mit dem Sling Trainer so effektiv. Die tief liegenden Muskeln werden angesprochen und sorgen so für mehr Stabilität des Körpers. Dies spielt nicht nur bei der Haltung der Wirbelsäule, sondern vielmehr auch bei der ökonomischen Arbeitsweise von Schulter, Hüfte und Knien eine große Rolle. Vom Bodybuilder bis zur Hip-Hop-Tänzerin ist der Sling Trainer ein wirklich nützliches Sportgerät. Mit ihm werden Koordination, Kraft und Stabilisierung trainiert, also Partien, bei denen es im Trend liegt, diese zu verbessern.

Die Vorteile des Schlingentrainers liegen dabei auf der Hand:

  • der Schwierigkeitsgrad der Übungen kann Alter und Fitnesslevel angepasst werden
  • effektiv und schnell wird der ganze Körper trainiert
  • verbessert die Koordination und Ausdauer der Muskeln und steigert die Muskelkraft
  • stärkt den Rumpf und sorgt für Stabilität
  • stabilisiert den gesamten Körper

Fazit

Ein Schlingentrainer ist klein, kompakt und jederzeit sowie überall einsatzbereit. Zeitlich flexibel und im Indoor- wie auch im Outdoorbereich ist der Sling Trainer ein leichtes Fitnessstudio in nur einem Gerät. In kürzester Trainingszeit können mit ihm die unterschiedlichsten Muskelpartien trainiert und aufgebaut werden. Die erforderlichen Muskelreize für einen flacheren Bauch werden damit ebenfalls gesetzt. In jedem Fall bietet der Sling Trainer mehr Bewegungsfreiraum und flexiblere Übungen als jedes Sportgerät in den Fitnessstudios. So können alle unterschiedlichen Geräte eines Fitnesscenters durch diesen Sling Trainer mit seinen differenzierten Übungen ersetzt werden. Er ist sowohl für Fortgeschrittene wie auch für Trainingsanfänger gleich gut geeignet, denn die Intensität, die Dauer und der Schwierigkeitsgrad des Trainings sind frei wählbar. So wird der Körper unterstützt sowie geformt und die allgemeine Muskulatur verbessert.

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