Faszientraining während der Schwangerschaft?

 In Faszien Ratgeber

Ein Training mit der Faszienrolle trotz Baby im Bauch? Ja oder nein?

Die oberflächlichen Faszien dehnen sich bei einer Gewichtszunahme oder eben in der Schwangerschaft aus. Das ist überhaupt erst möglich, weil die Faszien flexibel und dehnbar sind. Sie passen sich also den veränderten Umständen des Körpers optimal an – nicht umsonst werden die Faszien auch als Gewebe des Lebens bezeichnet. Muskelentspannungen und Muskelanspannungen gehören ebenfalls zur körperlichen Veränderungen und werden somit auch von den Faszien mitgetragen. In der Schwangerschaft verändert sich der Körper, der Umfang wächst. Das ist also kein Problem für die flexiblen Faszien, die Frage ob man darf oder nicht, entsteht also erst gar nicht.

Rückenschmerzen während der Schwangerschaft

Viele Schwangere klagen besonders in der Schwangerschaft über Rückenschmerzen. Dies kommt nicht zuletzt von einer einseitigen Belastung der Rückenpartie und einer somit entstehenden Fehlhaltung. Hier würde das Training mit der Faszienrolle eine erhebliche Erleichterung verschaffen. Ob das Faszientraining jedoch empfohlen wird, hängt vom Empfinden der werdenden Mutter ab. Ein klares Ja oder Nein gibt es hier nicht. Wer es gewohnt ist, seine Beschwerden wegzurollen, der kann in den ersten Wochen einer Schwangerschaft durchaus mit dem Faszien-Training weitermachen. Hier wird es sogar uneingeschränkt ärztlich empfohlen. In dem weiteren Verlauf eine Schwangerschaft werden die Muskeln im Körper stark beansprucht und strapaziert. Gerade das Massageballset “Take a break” kann an verschiedenen Stellen flexible eingesetzt werden und sorgt für Linderung.

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Diese Muskeln erfahren gerade in den ersten Wochen der Schwangerschaft durch Übungen mit einer Faszienrolle eine Vorbereitung und werden gelockert.

Ist die Schwangerschaft fortgeschritten, sollten die Übungen dann aber nur mäßig vonstatten gehen. Solange kein Leidensdruck oder irgendwelche Schmerzen auftreten, besteht jedoch kein Problem. Hier kommt also wieder das körpereigene Empfinden dazu. Zu bedenken ist auch, dass die Übungen, welche für den Rücken der Mutter gut sind und deren Schmerzen lindert, vielleicht auch dem Baby gut tun!

UNFÖRMIGKEIT UND DAZU NOCH UNBEWEGLICHKEIT – DAS LEID DER SCHWANGEREN

Viele schwangere Frauen fühlen sich mit fortschreitender Schwangerschaft unförmig und unbeweglich. Dem kann abgeholfen werden. Wer vor der Schwangerschaft schon mit der Faszienrolle trainiert hat, kann auch während dieser Zeit nach eigenem Ermessen weitermachen, wobei jedoch der Bauchbereich ausgelassen werden sollte – Neulinge sollten sich auch nicht abschrecken lassen. Man arbeitet mit dem eigenen Körpergewicht, also mit einem vermehrten Gewicht in der Schwangerschaft. Hier ist Vorsicht geboten und die Übungen sollten langsam und sanft durchgeführt werden. Bei Unwohlsein ist es besser, das Trainingsprogramm einzustellen. Es liegt also vollkommen im Ermessen der Trainierenden wie oft, wie lange und wie stark die Einheiten durchgeführt werden sollen.

Bedenken sollten Frauen, dass ein Training mit Balanceübungen in der Schwangerschaft helfen kann, den eigenen Körper selber besser kennenzulernen..

Diese Erkenntnis ist besonders ratsam, weil der Körper durch den ständig wachsenden Bauch einen anderen Körperschwerpunkt erhält und dieser ausbalanciert werden sollte.

Die meisten Trainierenden fühlen sich nach dem Faszientraining besser als vorher, der gesamte Körper wird beweglicher, geschmeidiger und Rücken- oder gar Knieschmerzen verschwinden. Die Schwangere fühlt sich auf einmal belastbarer, was besonders bei Frauen mit mehreren Kindern von Vorteil ist. Im Alltag kommt auch das Krafttraining dem Körper zugute und mit den Übungen beim Faszientraining wird an der Sauberkeit der Techniken gefeilt – auch oder gerade in der Schwangerschaft. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird so die Mama nach der Geburt des Kindes schneller wieder fit sein, ihren Körper besser in die Ursprungsform zurückbekommen und so natürlich auch wieder ein seelisches Gleichgewicht erlangen. Die Angelegenheit ist also ein Ganzkörpertraining mit Bodyforming. Ist der Körper in Topform, fühlt sich auch der Geist wohl. Wochenbettdepressionen, die entstehen, weil die Frau sich nach der Geburt ihres Kindes nicht schön findet, werden erfolgreich bekämpft.

WASSERBINDUNG, STÄRKUNG DES IMMUNSYSTEMS UND HYALURONBILDUNG

Beim Rollen mit der Faszienrolle findet eine vermehrte Stickoxid-Ausschüttung statt, was zu einer steigenden Durchblutung führt – das kann die Krampfaderbildung während der Schwangerschaft verhindern und kommt Mutter und Kind zugute. Die Regeneration des ganzen Körpers wird also auf der Stoffwechselebene verbessert. So wird der Cellulitis vorgebeugt und Schwangerschaftsstreifen an bestimmten Körperstellen werden vermindert. Hinzu kommt die Fähigkeit, dank des Faszientrainings Wasser im Körper zu binden.

Durch eine schlechte Ernährung, zu wenig Bewegung und Stress kann die Interstitialflüssigkeit nicht elektrostatisch an die bereits vorhandenen Glykosaminoglykane gebunden werden.

Diese Bindungsstellen sorgen allerdings für eine Wasserbindung, welche dann nicht mehr möglich ist. Dies ist besonders bei älteren Menschensehr ausgeprägt, weil bei diesen der Wasserhaushalt ständig abnimmt – es kann aber ebenso in der Schwangerschaft vorkommen. Durch die Übungen mit der Faszienrolle mit Stretching, Bewegung und dem langsamen Rollen werden die Bindungsstellen wieder freigelegt und Radikale weggeschwemmt. Der Effekt ist eine höhere Wasserbindungsfähigkeit, welche direkt nach dem Training sogar messbar ist. Nach circa 3 Stunden erreicht diese sogar den Status eines Superkompensationseffekts. So werden nicht nur die Faszien gleitfähiger, sondern die Fasern des Körpers erhalten mehr Fitness.

Gleiteigenschaften und Wasserbindung sind ebenfalls dafür verantwortlich, dass mehr Hyaluron von den Fibrozyten (Zellen des Bindegewebes) durch einen mechanischen Druck gebildet wird. Hyaluron, welches zu den Glykosaminoglykanen gehört, ist dafür zuständig, dass die Wassermoleküle gebunden werden. So bedeutet also mehr Hyaluron auch mehr Wasserbindung. Bekannt ist dies aus der Orthopädie, wo Knorpel mit Hyaluron-Injektionen aufgebaut werden oder aus der Kosmetik durch das Unterspritzen mit Hyaluron.

Ebenfalls bekannt ist, dass gesunde Faszien das Immunsystem stärken und Fremdkörper erst gar nicht in den Körper eindringen lassen. Dies kommt der Schwangeren ebenfalls zugute, denn medikamentös sollte das Immunsystem nicht gestärkt werden; wenn es intakt ist, ist das sowohl für die werdende Mutter wie auch für das ungeborene Kind von Vorteil, denn gerade Erkältungskrankheiten entstehen so nicht in der Schwangerschaft.

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