Hängematte – die richtige Liegeposition

 In Hängematte Ratgeber

Die richtige Liegeposition in der Hängematte finden – 3 Tipps

Wir alle kennen sie. Wir alle lieben sie. Die Hängematte … und in ihr abzuhängen und die Seele baumeln zu lassen, mögen wir alle besonders gerne. Doc so einfach ist es gar nicht, sich es in der Hängematte richtig gut gehen zu lassen, oder doch? Mann und frau müssen eben nur wissen wie, dann funktioniert es auch mit dem relaxten Abhängen in der Hängematte.

Vor allem, wenn man auch vor hat in der Hängematte eine Nacht zu schlafen, ist die richtige Liegeposition und Technik von einem wahren Vorteil. Doch wie liegt es sich richtig in so einer hängenden Matte? Schließlich wollen wir nicht, bei einer falschen Bewegung im Schlaf, aus der Matte purzeln. Vor allem dann nicht, wenn der Untergrund keine weiche Aufprallfläche bietet … und das ist er in der Regel nicht. Zumindest nicht, wenn man den Boden mit der weiche der zuvor gespürten Hängematte vergleicht.

Außerdem kann ein falsches Liegen in der Hängematte zu Rückenschmerzen führen … und auch das wollen wir vermeiden. Wir haben die drei wichtigsten Tipps und Tricks zusammen gefasst, um aufzuzeigen, wie richtig, bequem, sicher und auch rückenschonend in der Hängematte zu liegen ist … und wie einfach es doch geht … und wie wunderbar das Schlafen und relaxen in ihr doch sein kann.

Diagonal statt vertikal

Auch wenn die Hängematte in ihrer Form so gestrickt ist, dass sie zum vertikalen in ihr drin liegen einlädt; in ihr liegt man eigentlich mehr diagonal. Mann und Frau haben die Fläche auszunutzen. Wer sich einfach in die Hängematte legt, liegt falsch und schlecht … und zwar besonders für den Rücken. Der richtige Weg in der Hängematte zu liegen ist ein leicht diagonaler. Das bringt gleich zweierlei Vorteile: Zum einen wird die Hängematte in ihrer Fläche ausgebreitet und die Liegefläche wird so vergrößert. Zum anderen liegen Körper und Rücken weniger unter drückender Beugung in der Hängematte.

Ein zusätzlicher positiver Nebeneffekt ist, dass, liegt man diagonal, seine Füße in den Falten verstecken kann. Das gibt nicht nur angenehm warme Füße, sondern auch zusätzlich natürliche Stabilisierung. Auch der Kopf lässt sich in der vom Netz oder Stoff geworfenen falte gut ‚einklemmen‘. Wer sich so in seine Hängematte bettet, der bettet sich verdammt bequem … und dazu auch noch warm, kuschelig und rückenschonend. Gleichzeitig erreicht man so eine gute Stabilität und kann ruhigen Gewissens in den Schlummerschlaf entgleiten. … und noch ein positiver Nebeneffekt: Wer diagonal in der Hängematte liegt sieht die Welt aus einer ganz andren Perspektive … und nicht aus einer Perspektive, bei der die Hängemattenseiten einem die schöne Aussicht versperren.

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Winkel wichtig!

Nein. Nicht der Winkel der Diagonalen, in der wir uns in die Hängematte pflanzen. Gemeint ist der Winkel, in der die Hängematte an den (hoffentlich) Bäumen befestigt wird und sich zur Horizontalen, also zum Boden verhält. Es geht also um die Befestigung. Wer Erfahrung hat wird schnell feststellen, dass der beste Winkel 30° beträgt. Diesen empfiehlt auch jede Hängematten-Schlaf-Profi. Wissenschaftliche Untersuchen zum perfekten Winkel gibt es nicht. Nur Erfahrungsaustausch und Webrecherche. Mann und Frau werden aber auch feststellen, dass ein jeder seinen eigenen persönlichen Lieblingswinkel haben wird. Einige mögen es sogar schräg abfallend zu einer Seite. Dabei sollten die Füße aber niemals zu viel höher als der Kopf liegen. Denn Kopf mit Blut tut nicht gut.

Dann gilt natürlich auch noch, dass je straffer die Hängematte gespannt wird, die Liegefläche umso gerader wird. Wird sie zu gerade, dann verliert sie nicht nur an Stabilität, sondern das Liegen und Schlafen in ihr wird auch richtig unbequem.

Ausbreiten kann man eine besonders straff gespannte Hängematte übrigens auch nicht mehr so gut … und auch das Schaukeln ist um ein Vielfaches weniger schön. Also nicht zu straff spannen die Hängematte. Doch mit der Erfahrung kommen die Werte … und wertgeschätzt wird der richtige Winkel und die richtige Straffung beim Schlafen in der Hängematte auf jeden Fall.

Auch ist zu bedenken, dass je kleiner der Winkel, desto größer auch die zu tragende Last und desto reißunsicherer wird die Hängematte. Wer im angenehmen 30° Winkel seine Hängematte aufspannt, ist wirklich gut beraten und muss sich auch wegen einiger Pfunde zu viel an Last in der hängenden Matte keine sorgen machen.

Stabhängematte? Zum Schlafen? Nein danke!

Auch die Art der Hängematte ist entscheidend … und wen wundert es, wenn der Klassiker in Netzform aus Zeiten der Mayas am Besten abschließt? Aber besonders nachteilig sind Stabhängematten. Denn sie weisen die geringste Stabilität auf, sind wackelig und ermöglichen in den wenigsten Fällen einen beruhigend schlaf. Denn hier wackelt es sich mehr, als das es sich schaukeln würde.

Instabilität ist hier das passende und treffende Wort. Unser Gewicht wird einfach nicht so adäquat gut verteilt, wie in anderen Hängematten. Tuch- und Netzhängematten sind der Stabhängematte auf jeden Fall vorzuziehen. Hier kann man um einiges stabiler liegen. Die Netzhängematte stellt aber auch jede Art der Tuchhängematte in den Schatten. Netzgewebe sind flexibel und passen sich einfach perfekt einer jeden Körperkontur an. Das macht das Liegen und Schlafen in ihnen auch so bequem.

Hängematten - Einstellungen und Experimente

Fazit

Drei Tipps, die das Schlafen in der Hängematte zu einem wahren Erfolg und Erlebnis werden lassen. Wer sich and die drei goldenen Grundregeln hält, wird gar nicht mehr ins Bett zurück wollen, sondern die Hängematte zu seinem neuen Schlafgemach bestimmen. Diagonal liegen verbreitert die Schlaffläche und stabilisiert die Hängematte zusätzlich. Der 30° Winkel bietet eine gute Kombination aus Stabilität und gesunder Rückenlage. Im Hängematten Vergleich der unterschiedlichen Arten schneidet die traditionelle Netzhängematte am Besten ab. Auf den Punkt gebracht?

  • Diagonal liegen
  • 30° Winkel
  • Netzhängematte

Wer sich an diese drei Weisheiten hält, der wird ein ganz besonderes Schlaferlebnis in seiner Hängematte genießen. Bequem, ausruhend und in den Schlaf wiegend – das bringt das richtige Schlafen in der Hängematte mit sich. Besonders toll wird das Schlaferlebnis dann noch, wenn man sich die Hängematte selbst geknüpft hat. Oder sich seine Traumhängematte unter den zahlreichen im Vergleichstest vorgestellten Hängematten herausgesucht hat. Jetzt nur noch auf den Tag der Hängematten warten und am 22. Juni seine Hängematte im garten aufspannen und eine Nacht im Freien genießen.

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Für ein entspanntes Vergnügen müssen Sie auf die richtige Aufhängung einer Hängematte achten.Eine Hängematte ist sehr leicht selbst gebaut.