Hängematte selber bauen oder kaufen?

 In Hängematte Ratgeber

Hängematte selber bauen oder fertig kaufen – unsere Empfehlung

Hängematten sind toll und so unglaublich bequem. Sie laden gerade dazu ein, sich in ihnen auszuruhen und so richtig zur Ruhe zu kommen. Sie sind ein Ort der Entspannung und des Relaxens. In ihnen kann man die Welt und der Alltag vergessen und einfach einmal eintauchen in das Land der Entspannung, schönen Träume und Momente. Die erinnert uns an eine Welt unter Palmen. Wo die Sonne ständig scheint und Probleme nicht existieren. Doch wie kommt man an einen solchen Ort der Erholung und Zufriedenheit? Eine Hängematte einfach kaufen oder doch lieber selber machen? In beiden Fällen gilt das gleiche: Entspannung garantiert!

Wer sich die Südsee wegdenkt, kann seinen Traum von der eigenen Hängematte auch schnell verwirklichen. Angebote gibt es auf dem markt reichlich. An Varianten. Modellen. Farben und Formen. Wer sich hier eine Hängematte zulegen möchte, der kann einfach im Hängematten Test vorbei schauen, welches Modell ihm am meisten zusagt. Oder doch lieber selber machen? Das ist auch nicht schwer, wie unsere ‚Do-it-yourself‘-Anleitung zeigen wird.

Für das Eigenheim hält der Markt auch eine Vielzahl an unterschiedlichen Hängematten-Modellen bereit. Ob mit Gestell oder ohne, ist dabei nur eine Frage der eigenen Möglichkeiten. Denn wer die Bäume im Garten hat, der braucht kein Gestell, wie jemand, der sich seinen Hängematten-Traum auf dem Balkon verwirklichen möchte. Auch in Form und Material ist die Auswahl schier unbegrenzt. Klassisch im Netzstil oder bunt und fleckig wie zu Zeiten der Hippies in den 60ger Jahren – alles ist drin. Selbst moderne Modelle für den Campingausflug verlocken zu einem schnellen Kauf der Hängematte.

Auch hier hilft ein Blick in den Hängematten Vergleichstest, um sich seinen Favoriten unter den Hängematten zu suchen. Bei der Wahl der richtigen Hängematte entscheiden vor allem zwei Dinge: die persönliche Vorliebe und die Standortoptionen, die man hat.

Möchte man seine Hängematte selbst gestalten, so ist es von Vorteil über die Arten von Hängematten Bescheid zu wissen. Davon gibt es im groben drei. Sie alle unterscheiden sich in ihrer Machart und daher auch unterschiedlich gut dafür geeignet selbst gemacht zu werden.
Die einfachste, aber am schwierigsten selbst zu machende Hängematte ist die traditionelle Netzhängematte, wie sie auch damals zu Zeiten der Mayas als Schlafstätte benutzt wurde. Dann gibt es noch die Tuchhängematte, die schon viel einfacher selbst herzustellen ist. Schließlich gibt es noch die Stabhängematte, die über Spreizstäbe die Liegefläche offen halten.

Besonders raffiniert und den Körper am besten anschmiegend ist und bleibt die Netzhängematte. Sie ist besonders filigran, was ihr aber nichts an Stabilität nimmt. Denn selbst kräftig gebaute Menschen finden in ihr Erholung und Entspannung. Tuchhängematten bestehen hingegen aus einem robustem Tuch, das je nach Material für unterschiedliche Gewichtsklassen geeignet ist. Sie sind weniger stabil und körperanpassungsfähig als die Netzhängematten.

Gehalten werden sie in der Regel von kräftigen Kordeln, die sich an den jeweiligen Seitenenden befinden. Für beide Modelle bedarf es etwas Übung, bis man richtig sitzt und liegt. Nicht aber bei der Stabhängematte. Hier kommt man auch ohne viel Übung schnell in die richtige Position und kann es sich so richtig gut gehen und die Seele baumeln lassen. Aber Vorsicht! Bei den Stabhängematten darf man nicht den Mittelpunkt verlieren, denn dann neigen die Hängematten dazu sich um 180° zu drehen und man plumpst schneller auf den Boden, als man es verhindern könnte.

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Selbstgemacht. Ist doch gelacht!

Alleine diese drei Arten geben uns Aufschluss darüber, wie vielen Möglichkeiten wir haben unsere eigene Hängematte herzustellen. Eine dieser Möglichkeiten ist die Hängematte selbst zu knüpfen. Was dazu notwendig ist? Zeit. Geduld. Fingerspitzengefühl … aber das Ergebnis wird immer ein ganz besonderes werden. Denn wer kann schon behaupten, dass er seine Hängematte selbst geknüpft hat? Wenn es doch zahlreiche gute, günstige und qualitativ hochwertige Netzhängematten auf dem Markt zu kaufen gibt?

Die Knoten bei der Hängematte sind entscheidend.Wer sich dennoch am Knüpfen seiner eigenen Hängematte versuchen möchte, der greift zu nicht-elastischen Garn, was angenehm dick und stabil ist. Das beste Garn gibt es im Bereich Segelzubehör zu finden. Für eine normale Hängematte in normaler Größe bedarf es dazu etwa 20 Schnüre mit 10 Meter Länge. An einer der schmalen Seiten wird ein Seil waagerecht gespannt, das zum Anknüpfen der anderen Stränge genutzt wird und am Ende wieder entfernt werden kann. Die restlichen Stränge werden doppelt genommen und quer über den waagerecht gelegten Strang gezogen und zwar durch die, durch das Doppellegen entstandene, Schlaufe.

Diese Knoten sind besonders fest anzuziehen. Je nachdem wie engmaschig man die Hängematte knüpfen möchte, entscheidet sich, wie eng die Stränge am Querstrang befestigt werden. In der Regel ist ein Mindestabstand von 5 cm zwischen den jeweiligen Strängen zu wählen. Das war der schwierige Teil der Arbeit. Jetzt kommt es auf die Ausdauer an. Die Stränge werden ungefähr 40 bis 50 cm vom Querknoten angefangen zusammen zu knüpfen. Diese Länge bedarf es um später gespannte Seile zu haben, die an ausgewählten Bäumen befestigt werden können, um die Hängematte richtig aufzuspannen. Jetzt wird es einfach.

Den weiter geknüpft werden kann mit jeder nur bekannten Knotenart. Am einfachsten und auch am stabilsten ist wohl der Achterknoten. Hier werden die Stränge zu einer Schlinge geknotet. Um ein Netz zu weben ist es notwendig, dass immer ein Strang mit dem Strang des Nachbarpaares verknotet wird. Wichtig ist, dass die Knotenreihen ordentlich sind und auch immer in den gleichen Abständen gekotet werden. Denn nur so kann die Elastizität der Netzhängematte gewährleistet werden und das Endergebnis ähnelt einer Hängematte aus dem Hängematten-Vergleichstest. Um die Gleichmäßigkeit zu gewährleisten, kann man mit einer Hilfsschablone als Abstandhalter arbeiten.

Ist man am Ende der 10 Meter Stränge angekommen darf man ebenfalls wieder 40 bis 50 cm Abstand zum Ende lassen. Diese Enden werden an einem stabilen Ring festgeknotet. Um die Hängematte an den Seiten etwas stabiler zu gestaltet flechtet man hier übrigens einen Zopf. Hier gilt es immer die äußerste Masche mit zu verflechten. Jetzt muss nur noch die Hilfsschnur entfernt werden und die nun losen Enden an einem stabilen ring verknotet werden. Also? Ausdauer haben und los knüpfen oder doch lieber eine Hängematte aus dem Testsiegervergleich kaufen? Ganz ihre Entscheidung. Die Technik kennen sie jetzt. Doch haben sie auch das Fingerspitzengefühl?

Hängematte selber machen in 5 Minuten mit Paracord

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Das entspannen in der Hängematte ist für alle schön.