Faszien entzündet? Diese Schritte helfen Ihnen

Faszien sind feine und doch zähe bindegewebige Häute. Sie hüllen die Muskeln ein und es können einzelne Muskeln voneinander abgegrenzt werden. Man findet in der Pflanzenwelt Ähnliches. So sieht man in Apfelsinen oder Grapefruits räumlich trennende und doch formgebende Häute. Es gibt im Grunde genommen keine Lebensform, die ohne die elastischen Häute auskommt. An Rückenschmerzen und Sportverletzungen sind hauptsächlich die Faszien schuld.

Das Bindegewebsnetz das unter der Haut ist, stellt einen wichtigen Körperbestandteil dar. Faszien geben dem Körper Form, sonst würde er bildlich gesprochen, auseinanderfallen. Nimmt man bei einem Muskel die Faszienhülle auseinander, dann zerrinnt der Muskel wie Sirup. Das Fasziengewebe sorgt außerdem dafür, dass alle unsere Organe und auch Körperteile an ihrem Platz bleiben. Trotzdem, dass das Fasziengewebe eine ordnende Eigenschaft hat, wird es den Organen ermöglicht, ihre Position bei Bedarf zu ändern. Das ist eine Voraussetzung dafür, dass das Atmen oder auch eine Schwangerschaft möglich sind. Aber nicht nur Organe sind von Faszien umgeben, sondern auch jeder Muskel. Faszien bestehen aus Kollagenfasern, Wasser und unterschiedlichen Klebstoffen, das sorgt für Elastizität und Gleitfähigkeit. Damit können Muskeln geschmeidig bleiben. Es gibt drei Gruppen von Faszien, oberflächliche, tiefe und viszerale Faszien.

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Faszien entzündet? Diese Schritte helfen Ihnen

Die Faszien, das Bindegewebe, umgibt die Muskeln und sind hauchdünne Gewebeschichten. Sie sind schmerzempfindlich können sich entzünden, verdicken und verhärten und so zu starken Rückenproblemen führen. Faszien können sich durch Stress zusammenziehen und zwar unabhängig von den Muskeln. Nahm man bisher an, dass das Bindegewebe ein totes Füllmaterial ist, zeigte sich nun mit einer Micro-Kamera, dass die Faszien praktisch leben und auf äußere und innere Einflüsse stark reagieren können.

Wirbelsäule einer FrauDa Faszien dicht mit Rezeptoren und Nervenenden in Verbindung stehen, können sie auch Schmerz verursachen. Bei einem jungen Menschen sind die Faszien ganz elastisch, zu vergleichen mit einer Damenstrumpfhose. Durch langes und gebeugtes Sitzen am Schreibtisch kann beispielsweise die große Rückenfaszie, die den Bereich der Lendenwirbelsäule umgibt, sozusagen ausleiern. Werden am Wochenende ungewohnte körperliche Tätigkeiten ausgeübt, so können durch eine ungewohnte Bewegung feine Risse in der Faszie entstehen, die zu Entzündungen führen können. Die Faszien beinhalten jede Menge Schmerz- und Sinnesrezeptoren. Sie enthalten die Nervenendigungen die Informationen erteilen. Wenn ein Organ geschwollen ist, so trifft das auch auf die Faszie zu. Falsche Signale aus gestörten Faszien kommen bei den Muskeln an. Die Folge davon ist, die Muskeln verkrampfen und arbeiten nicht mehr richtig. Auch schütten die Faszien Entzündungsstoffe aus, deren Ursache für hartnäckige oder gar chronische Rückenschmerzen sein kann.

Therapien

Diese Informationen ergeben eine neue Sicht und zwar dahingehend, dass mit den sogenannten sanften Therapiemethoden große Erfolge gegen Schmerzen erzielt werden können. Inzwischen wird weltweit über die Schmerzentstehung unter Beteiligung der Faszien diskutiert.

Druckmassage am oberen Rücken einer FrauEin neues Ultraschall-Gerät soll aufzeigen, wie sich Faszien bei manueller Behandlung oder bei Training verändern. Aber auch die praktischen Folgerungen, die sich aus der Forschung ergeben, wie manuelle Therapie und die klassische Massage als auch Rolfing zeigt Wirkung auf das Bindegewebe. Dahingehend wird der Stoffwechsel angeregt, ebenso der Flüssigaustausch und führe dazu, dass entzündungshemmende Botenstoffe ausgeschüttet werden. Bei Tierversuchen wurde bereits festgestellt, dass Faszien bei Fehlbelastung und Bewegungsmangel verkleben und verfilzen können.

Eine sanfte Massage kann demzufolge Verklebungen lösen, so dass das Heilen mit den Händen ein ganz neuer Aufschwung erfahren könnte, so beispielsweise Anerkennung und Finanzierung durch die Krankenkassen. Andere sanfte Massagen, wie Yoga und Pilates können dabei helfen, denn beide dehnen offensichtlich das Bindegewebe. Dazu gehören auch Gymnastik und Dehnübungen.

Auch hat die histologische Untersuchung der Faszien hat gezeigt, dass sie vielen Akkupunkturpunkten gleichen, dennoch steht die Forschung noch am Anfang.

Faszien sind ein wichtiger Bestandteil unserer Gesundheit und auch unseres Wohlbefindens. Es muss sich darum gekümmert werden, am besten durch Dehnen und Training, denn damit wird die Beweglichkeit verbessert und auch unser Wohlbefinden. Man kann durch Eigenmassage Verklebungen und Verhärtungen lösen, die Faszien werden durch Dehnen gestreckt. Sehr effektiv sind hier Faszienrollen, wie zum Beispiel das 3 in 1 Set „Roll on“ . Mit Seilhüpfen und wippenden Sprüngen können die Faszien zum kontrahieren kommen. Mit der Selbstwahrnehmung werden Zugspannungen im Körper gelernt.

Fallbeispiel

Aufbau des BindegewebesAls Beispiel kann man nennen: Ein Patient, der ständig seit seinem Motorradunfall Schmerzen in der linken Schulter hatte, der Schmerz ging bis in den Arm und kein Mediziner konnte helfen. Der Mediziner beschreibt: Erst bin ich mit meinem Ellenbogen „reingegangen“ und habe dem Patienten so richtig weh getan. Da war schon eine latente Entzündung im Muskel. Der mechanische Druck und das Wasser in den Faszien-Taschen hin und her drücken, dadurch wird etwas gegen die Entzündung getan.

Für den Wissenschaftler steht nach seinen Forschungen heute fest: Faszien halten den Körper in jeder Position zusammen und geben ihm Spannkraft. Das Körperwasser, das das Bindegewebe speichert, versorgt die Zellen und Organe mit Nahrung. Außerdem erneuern sie sich laufend. Mit zunehmendem Alter werden der Wasseranteil im Bindegewebe allerdings geringer und die Faszien verfilzen. Dieser Zustand, kann durch mangelnde Bewegung oder eine Fehlbelastung des Bewegungsapparates verursacht werden, denn trainierte Faszien senken das Verletzungsrisiko. Das ist mittlerweile auch im Sport bekannt.

Perfekte Übungen

Beim sogenannten „Elephant Walk“ steht man am Anfang aufrecht und rollt dann den Oberkörper ab und dann stützt man sich mit den Händen auf dem Boden ab und geht dann mit den Händen schrittweise nach vorne. Auch ein gutes Training ist federndes Treppensteigen oder einen Lichtschalter mit dem Fuß ausschalten. Um Erfolg bei diesen Übungen zu spüren, wird Geduld verlangt. Wer zwei bis drei Mal in der Woche fünf Minuten trainiert, der wird nach einem halben Jahr beim Griff an den Oberschenkel oder an den Rücken eine neue Spannkraft verspüren. Nach ein bis zwei Jahren haben sich sämtliche Faszienkörper erneuert bzw. verjüngt.

Muskelkater entsteht aus den Faszien

Rückenschmerzen werden also nicht durch Wirbelsäulen- oder Bandscheibenschäden verursacht, sondern auch in den Faszien. Auch der Muskelkater entsteht aus den Faszien. Das Faszien-Distorsionsmodell setzt einen neuen Punkt in der Schmerztherapie. Es kann gelingen, Schmerzen ohne Medikamente zu behandeln. So werden mit gezieltem Druck der Finger einzelne Partien stimuliert. Das Fasziengewebe wird angeregt, verklebte Faszien können sich lösen. Die Liste der möglichen Anwendungen ist lang.

Die alternative Behandlung kann unter anderem helfen bei

  • Rückenbeschwerden
  • Hexenschuss
  • steifem Nacken
  • Kreuzschmerzen
  • Gelenkschmerzen aller Art
  • Kopfschmerzen

Faszien sind erheblich sensibel, es haben Versuche ergeben, dass sie auch auf Stress reagieren und sich messbar zusammenziehen.

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