Fünf Tipps für ein gelungenes Yoga-Training

Unser Alltag ist immer häufiger von zunehmendem Stress, von immer mehr Hektik, geprägt. Die Folge sind Ermüdungserscheinungen, psychische und körperliche Erkrankungen. So ist es kein Wunder, dass der Wunsch, sich wohler und zufriedener zu fühlen, entspannt den Anforderungen des Alltags begegnen zu können und dabei rundum ein gutes Körpergefühl zu haben, weit verbreitet ist.

Was wie eine kaum zu realisierende Wunschvorstellung klingt, ist in Wirklichkeit einfacher zu erreichen, als es vielleicht klingen mag. In vielen Fällen ist Yoga das Erfolgsgeheimnis, das dahinter steckt. Dafür sind noch nicht einmal die berühmten und komplizierten Verrenkungen notwendig, die in vielen einschlägigen Büchern zu finden sind. Allerdings sollte man ein wenig Geduld mitbringen. Wir stellen fünf Tipps vor, mit denen der Einstieg in das Yoga-Training gelingt.

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Yoga, was ist das genau?

Yoga, dieses Wort verbinden sehr viele Menschen mit anmutig wirkenden Körperstellungen, mit Gesundheit oder Fitness und jeder Menge Entspannung. All das stimmt. Doch Yoga ist noch viel mehr.

Übersetzt bedeutet das aus dem indischen Sanskrit stammende Wort so viel wie Harmonie oder Einheit. Ziel ist es, unseren Körper, Seele und Geist miteinander zu harmonisieren. Gleichzeitig führt Yoga dazu, die ursprüngliche Verbundenheit und Einheit mit dem Kosmos bewusst wahrzunehmen. Um diese angestrebte Einheit zu erreichen, kommen verschiedene Techniken zum Einsatz. Wir nutzen Yoga, um ein Mehr an Energie, Ausgeglichenheit und Lebensqualität zu erhalten. Das sogenannte Hatha Yoga ist ideal, um einen gelungenen Einstieg zu finden. Angehende Yogis können sich verschiedener Instrumente wie Atemübungen, Tiefenentspannung, Mediation oder unterschiedlichen Körperübungen bedienen.

Was bringt Yoga und wer kann es üben

Yoga macht Spaß, fördert die Gesundheit und tut einfach gut. Für die Stressbewältigung gilt es als eines der besten Methoden. Die positive Wirkung wurde sogar schon auf wissenschaftlicher Ebene nachgewiesen. Die verschiedenen Techniken tragen dazu bei, Verspannungen zu lösen. Stressbedingte Schmerzen im Rücken, Nacken oder Kopf werden gelindert oder können erst gar nicht entstehen. Auch das Immunsystem profitiert vom Yoga, die Abwehrkräfte werden mobilisiert. Viele Yoga-Übende berichten über bessere Laune, mehr Energie, erhöhter Konzentration sowie geistiger Klarheit.

Grundsätzlich kann jeder mit dem Yoga-Training beginnen: Ganz gleich, ob Kinder, Frauen, Männer, Senioren, Erkrankte oder Gesunde – je nach Lebensumstände und körperlicher Verfassung lassen die jeweiligen Übungen und Techniken angepassen. Wir empfehlen Interessenten, die von körperlichen Beschwerden betroffen sind, sich vor dem Trainingseinstieg von einem Arzt oder Physiotherapeuten beraten zu lassen.

Damit der Anfang leicht wird – Kurse und Lehrer

Auf dem Markt gibt es ein schier unüberschaubares Angebot an Büchern und DVDs, die sich mit Yoga beschäftigten. Sie werden in vielen Fällen speziell für Anfänger angepriesen. Sehr häufig schleichen sich aber trotz ausführlichen Beschreibungen und attraktiven Bebilderungen Fehler ein, die zum Beispiel zu einem schmerzenden Rücken oder Hüften führen können. Das lässt den Spaß schnell erlöschen oder kann sogar zu ernsthaften Verletzungen führen.

Aus diesem Grund ist ein Kurs unter professioneller Leitung für Anfänger oder für Menschen, die einmal ausprobieren möchten, ob Yoga für sie das richtige ist, sehr wichtig. So lassen sich die Asanas (Yoga-Übungen) korrekt und ohne Fehlhaltung von Grund auf lernen. Ein guter Yogalehrer ist in der Lage, von außen auf die Haltung zu blicken. Er erkennt sofort, wo etwas angepasst bzw. korrigiert werden muss. Dem Anfänger fehlt dieses Wissen und daher ist das alleine zu Hause nicht möglich. Ein weiterer Vorteil: Der erfahrene Lehrer hat immer Alternativen zur Hand, um es Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder Einsteigern leichter zu machen.

Die richtige Ausstattung

Die Auswahl der Yogamatte ist sehr wichtig. Das sollten Sie beachten.Ein Blick ins Netz zeigt, es gibt zahlreiche Shops und Anbieter, die eine Fülle von Yoga-Artikeln anbieten. Das meiste, was als unbedingt notwendig angepriesen wird, wird nicht benötigt. Es braucht weder eine teure Yoga-Hose für 100 Euro, noch ein spezielles Shirt zu überteuerten Preisen. Es bedarf lediglich bequemer und gut sitzender Kleidung, die ausreichend Bewegungsfreiheit bietet und beim Üben nicht zwickt, drückt oder einengt. In vielen Yoga-Studios werden den Kurs-Teilnehmern die Matten zur Verfügung gestellt, so dass der Kauf einer eigenen Yoga-Matte keine Eile hat. Möchte man auch zu Hause üben, sollten sich Anfänger eine richtige Yoga-Matte gönnen. Im Fachhandel sind einfache und gute Modelle bereits für kleines Geld erhältlich. Eine Isomatte eignet sich nicht als Alternative. Sie neigt dazu, wegzurutschen. Die Folge können Verletzungen sein. Auch zu stark gepolsterte oder zu dicke Matten sind eher ungünstig. Sie bieten wenig Gripp und erzeugen ein schwammiges Gefühl – der stabile Übungsaufbau wird erschwert.

Eine Frage der richtigen Körperhaltung

Yoga-Übungen oder Asanas sind besonders effektiv, werden sie konzentriert und sehr präzise ausgeführt. Wichtig hierbei ist, dass man dabei nicht verkrampft. Der Geist sollte mit den Bewegungen in Einklang kommen, der Atem weiter locker fließen. Der Yoga-Lehrer kann mit detaillierten Anweisungen bei der richtigen Ausrichtung helfen, um die Stellung optimal aufzubauen und zu halten. Durch ein regelmäßiges Training wird ein gesundes Gespür für die richtige Körperhaltung entwickelt, das ist nicht nur beim Yoga eine prima Sache.

Ruhe und die Zeit in vollen Zügen genießen

Yoga, das bedeutet ganz in sich selbst zu gehen, sich selbst (wieder) kennenzulernen und Zeit mit sich zu verbringen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das in einem Kurs oder zu Hause alleine geschieht. Wir empfehlen, das Handy abzuschalten, sich in sich zurück zu ziehen und die Zeit in vollen Zügen zu genießen. Manchmal können schon zehn Minuten dieser „Ich-Zeit“ wahre Wunder bewirken. Yoga ist kein Wettkampf. Natürlich wird es immer Yogis geben, die sich noch besser beugen oder strecken können. Doch bei den Übungen spielt das keine Rolle. Der einzig sinnvolle Vergleich ist der eigene Fortschritt.

Offen für Neues

Beim Yoga gibt es viele verschiedene Stile. Selbst innerhalb eines bestimmten Stils gibt es zahlreiche Variationen und es hängt stark von dem jeweiligen Yogalehrer ab, wie ein Kurs verläuft. Bis man seinen individuellen und bevorzugten Stil gefunden hat, ist es lohnenswert, verschiedene Lehrer und Stilrichtungen auszuprobieren.

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