Die richtige Kleidung für das Yoga-Training

Dass der Arbeitsalltag recht stressig sein kann ist wohl für niemanden eine Neuigkeit. Oft kommt man kaum hinterher, fühlt sich fast schon von der schieren Fülle an noch zu erledigenden Aufgaben erdrückt. Natürlich bleibt da kaum Zeit für eine Pause zum Durchatmen und sich sammeln. Viele haben daher nach Möglichkeiten gesucht, abzuschalten und sich zu entspannen und haben letztlich Yoga für sich entdeckt.

Mittlerweile kann man schon von einem Trendsport sprechen, dem viele nachgehen um zu innerer Ausgeglichenheit und Ruhe zu gelangen. Es handelt sich dabei ursprünglich um eine Philosophie aus Indien, die sich geistigen sowie körperlichen Übungen bedient. Yama, Pratyahara und Askese können als Beispiele genannt werden.

Auch Sie möchten sich am Yoga versuchen? Kein Problem! Das erste, was Sie dazu brauchen – und das können Sie sich vielleicht schon denken – ist die passende Kleidung. Wenn Sie noch Anfänger sind und sich vielleicht noch gar nicht allzu sicher sind, ob Yoga überhaupt etwas für Sie ist und Sie es zunächst lediglich ausprobieren möchten, benötigen Sie natürlich noch keine spezielle und teure Ausrüstung. Wichtig ist, dass Shirt und Hose atmungsaktiv und luftig sind. Für den Anfang reicht also zum Beispiel eine leichte Jogginghose oder eine Leggings völlig aus.

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Für den Anfang: Die richtige Kleidung

Yoga besteht aus vielen unterschiedlichen Übungen, bei denen unter anderem eine gewisse Dehnbarkeit vonnöten ist. Somit ist klar, dass eine Jeans nicht unbedingt die passende Kleidung ist. Im Gegenteil. Der enge, kaum dehnbare Stoff ermöglicht kein allzu großes Spektrum an Bewegungsmöglichkeiten. Das heißt jedoch nicht, dass Sie den nächsten online Yoga-Shop durchstöbern müssen, um sich speziell für diesen Sport vorgesehene Kleidung anzuschaffen. Wie gesagt, gewisse Kriterien müssen erfüllt werden, also bietet normale Sportkleidung eine gute Lösung für den Anfang.

Bezüglich der Hosen lässt sich sagen, dass diese nicht zu eng, aber auch nicht zu weit sein sollten. Sie sollten sich gut bewegen können, der Stoff sollte bei Dehnübungen aber auch nicht zu sehr verrutschen – das stört nur unnötig. Und bei den Tops sollte man darauf achten, dass sie bequem aber nicht zu weit sind. Denn sonst haben Sie das Problem, dass Ihr Oberteil möglicherweise etwas zu weit nach unten rutscht, wenn eine Übung über Kopf absolviert wird.

Möchten Sie in der freien Natur trainieren, was viele bevorzugen, weil sie die Yogaübungen dann als noch entspannender empfinden, sollte Ihre Kleidung atmungsaktiv sein aber auch vor Kälte schützen. Vergessen Sie dabei nicht: Teure Sportschuhe dürfen Sie sich sparen, den Yoga wird üblicherweise barfuß durchgeführt. Manche tragen höchstens Socken.

Spezielle Übungen, spezielle Kleidung

Es gibt ja verschiedenste Yoga-Stile und Übungen, an denen man die Kleidung durchaus anpassen darf. Wie bereits erwähnt sollten Hose und Oberteil witterungsbeständig, beziehungsweise kälteabweisend sein, wenn im Freien trainiert werden soll. Außerdem gibt es zum Beispiel Bikram Yoga, welches nicht zu wenig anstrengend ist und deswegen recht schweißtreibend ist – im wahrsten Sinne des Wortes. Hier macht es Sinn Kleidung zu tragen, die atmungsaktiv ist und möglichst schnell trocknet.

Wenn es um die Ausrichtung in den jeweiligen Asanas geht, spricht man von Iyengar Yoga. Hier kann es vorteilhaft sein eine kurze Hose zu tragen, denn so haben die Yogalehrerinnen und -lehrer einen besseren Blick auf die Haltung der Beine. Bei etwaigen Fehlern können sie so Korrekturvorschläge geben.

Die richtige Stellung entsprechend der Physis ist deshalb so wichtig, weil es dann sehr viel leichter ist, den Atem frei fließen zu lassen und sich zu entspannen.

Aber egal für welche Kleidung Sie sich entscheiden: Am wichtigsten ist immer, dass die Stoffe atmungsaktiv und bequem sind. Dann steht dem Spaß und der Entspannung nichts im Weg.

4 Schritte zur richtigen Yoga-Kleidung

Für manche Menschen sind die ein, zwei Stunden in denen sie sich ihren Yoga-Übungen widmen heilig. Währenddessen wollen sie nicht gestört werden, damit sie sich quasi fallen lassen und vollends entspannen können. Dabei ist es nicht nur störend, wenn zum Beispiel jemand kommt um einen bei irgendetwas um Hilfe zu bitten oder aber um einen auf ein Problem bei irgendetwas hinzuweisen sondern auch, wenn die Kleidung nicht so richtig sitzen will und und sich verselbstständigt. Das Problem, dass das Shirt nicht zu weit sein darf, weil sonst bei einem Schulterstand (Sarvangasana) alles nach unten rutscht und im Prinzip im Gesicht hängt, ist eben schon erwähnt worden.

Wenn Sie sich nun gegenüber der Frage wiederfinden, welche Kleidung Sie sich für Ihre Übungen zulegen sollen, können Sie folgenden einfachen Schritten folgen:

Punkt 1: Sich selbst finden

Man kann Yoga kaum mit anderen Sportarten vergleichen. Immerhin besteht hier keinerlei Wettbewerb. Auch geht es nicht darum, Muskeln aufzubauen, um etwaigen Standards entsprechen zu können. Vielmehr kann man sagen, dass es beim Yoga um Entspannung geht, darum, sich zu öffnen. Man darf sich fallen lassen und viele sprechen von Selbstfindung, was für jede Person vermutlich anders vonstatten geht. Darum gilt: Tragen Sie Kleidung, in der sie sich wohl fühlen, in der Sie sich wiedererkennen. Dann werden Sie auch Spaß beim Yoga-Training haben.

Punkt 2: Bequeme Kleidung auswählen

Am besten Sie nehmen eine Hose und ein Oberteil zur Hand, die sich ihrem Körper anpassen und in denen Sie sich gut bewegen können. Wegen der Oberteile sollten Sie bedenken, dass es nicht gerade von Vorteil ist, wenn diese viel Haut preis geben. Immerhin wollen Sie sich doch bestimmt vollends Ihren Übungen hingeben und nicht ständig an sich herumzupfen, damit nichts zu sehr verrutscht.

Dehnbare Shirts und solche, die aus Baumwolle gefertigt sind eignen sich am besten – sowohl für Männer, als auch für Frauen.

Für letztere ist es übrigens gut, wenn das Oberteil den BH mit unterstützt. Bei den Hosen schadet eine elastische Taille bestimmt nicht. Für Frauen gibt es dabei übrigens Modelle, bei denen die Taille gefaltet werden kann – das ist besonders bequem, immerhin kann so nichts drücken oder zwicken. Gegen Hosen im Capristil oder Board Shorts für Männer ist ebenfalls nichts einzuwenden.

Falls Sie recht umweltbewusst sind, brauchen Sie sich keine Sorgen machen, denn Yogabekleidung gibt es in den verschiedensten Materialien, wie zum Beispiel Biobaumwolle, Bambus oder Leinen. Möchten Sie mit dem Zen-Effekt harmonieren, eignen sich helle Farben und Erdtöne. Selbstverständlich gibt es auch ausgefallenere Modelle mit Strass, Drucken oder Bestickungen. Im Prinzip sollten Sie zu lockere Kleidung vermeiden, die herumrutscht oder Hosen mit Kordelzug – das drückt, wenn Sie auf dem Bauch liegen.

Punkt 3: Die Wärmegrade beachten

Am Morgen, wenn Sie sich erst aufwärmen, kann es schon mal ganz schön frisch sein. Gleiches kann der Fall sein, wenn Sie nach einer Übungseinheit in die Meditation übergehen wollen. Außerdem werden manche Yogaklassen in Hallen mit einer Klimaanlage abgehalten. Deshalb ist es eine gute Idee, Kleidung in Schichten zu tragen, damit Sie es schön bequem haben und zudem nicht so leicht auskühlen.

Punkt 4: Yogakleidung für das Büro

Wussten Sie, dass manche Unternehmen sogar Yoga am Arbeitsplatz anbieten? Es ist nämlich bereits allgemein bekannt, dass sich der Trendsport positiv auswirkt, da es unter anderem erfolgreich Stress abbaut. Vielleicht denken Sie sich jetzt „Ich kann doch nicht mit der Yogahose in die Arbeit gehen.“ Doch, können Sie. Immer mehr Leute erkennen, dass die bequeme Hose perfekt für den Alltag, aber auch für Meetings ist. Mittlerweile gibt es sogenannte Mehrzweckyogahosen, die problemlos im Büro getragen werden können. Mit ein paar modischen Tricks werden die Sporthosen zum passenden Outfit für die Arbeit und unterwegs.

Übungen für Körper und Seele

Wenn Sie sich das erste Mal im Yoga versuchen, brauchen Sie also nicht sofort spezielle Kleidung – reguläre Sporthosen und -oberteile genügend völlig. Und verzagen Sie nicht, wenn Sie sich nicht sofort einfinden. Viele Menschen probieren mehrere Schulen und Lehrer aus, bis sie die beziehungsweise den passenden gefunden haben. Und wenn Sie Yoga regelmäßig betreiben wollen, können Sie immer noch in den vielen Onlineshops nach Yogabekleidung suchen. Aber nicht vergessen: Vergessen Sie die Schuhe, die brauchen Sie nämlich nicht.

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