Gefahren beim Schnorcheln

 In Schnorcheln Ratgeber

Schnorchler sehnen sich danach, bunte Unterwasserwelten zu erkunden. Es gilt die Artenvielfalt zu bewundern und außergewöhnliche Farben und Formen zu entdecken, die man über der Oberfläche garantiert nicht erleben kann. So schön und voller Abenteuer es auch sein mag, so gefährlich ist es leider auch, wenn man zum Beispiel nicht weiß, vor welchen Tierchen oder Pflanzen man sich besser in Acht nehmen sollte.

Doch das soll jetzt nicht heißen, dass Sie das Schnorcheln lieber bleiben lassen sollen, nein, im Gegenteil. Nehmen Sie sich einfach die Zeit, sich mit ein paar der möglichen Gefahren, die man unter Wasser antreffen kann, auseinander zu setzen, damit Sie für den nächsten Schnorchelgang gewappnet sind. Hier finden Sie einige Aspekte, die Ihnen weiter helfen werden. Danach können Sie sich guten Gewissens und mit der richtigen Vorbereitung ins Abenteuer unter der Wasseroberfläche stürzen.

Mögliche Gefahren beim Schnorcheln

Keine Sorge, Schnorcheln ist nicht außerordentlich gefährlich, falls Sie nun den Eindruck gewonnen haben. Achten Sie einfach auf folgende Punkte und den Entdeckungen unter Wasser steht nichts im Weg.

Pendelatmung

Pendelatmung kann zu Ohnmacht führen, was selbstredend sehr gefährlich im Wasser ist. Das Problem ist, wenn das Lungenvolumen nicht viel größer als das im Schnorchel ist, dass man dann immer sie selbe Luft wieder einatmet, die man im Prinzip eigentlich schon verbraucht hat. Verliert man nun das Bewusstsein, arbeitet ein automatischer Atemreflex, der aber unter Wasser dazu führt, dass eben dieses Wasser den Weg in die Lunge finden kann.

Wie dieser Gefahr aus dem Weg gegangen werden kann? Eigentlich ganz einfach. Sie müssen lediglich darauf achten, dass Ihr Schnorchel nicht länger als 35 Zentimeter ist. Beachten Sie aber, dass Kinder ein deutlich geringeres Lungenvolumen als Erwachsende haben – deren Schnorchel müssen also auch kürzer sein.

Schwimmbad-Blackout

Hierbei besteht die Gefahr, dass man ohnmächtig wird, weil man nicht bemerkt, dass man unter Sauerstoffknappheit leidet. Um das zu vermeiden sollten Sie einfach darauf achten, dass Sie sich nicht zu viel zumuten.

CO² reichert sich im Blut an, wenn es nicht abgeatmet wird. Das bedeutet also, der Atemreflex setzt ein, wenn sich eine bestimmte Menge angesammelt hat. Das heißt, es kann zu Sauerstoffknappheit kommen, wenn man vorm Abtauchen stark ein- und ausatmet oder sogar hyperventiliert – dabei kommt es nicht drauf an, wie viel Sauerstoff noch im Körper ist. Durch das Hyperventilieren ist die CO² Konzentration ja recht gering.

Oberflächenströmungen

Informieren Sie sich einfach, ob in dem Gewässer, in dem Sie schnorcheln möchten, starke Strömungen herrschen. Ist das der Fall, ist es natürlich zu gefährlich. Gehen Sie sicher, dass Sie immer Schwimmflossen tragen, denn selbst mit diesen ist es noch sehr schwierig, etwaigen Strömungen zu entkommen.

Barotraumata

Die Gefahr von Barotraumata ist beim Schnorcheln ehrlich gesagt nicht allzu hoch, weil nicht tief getaucht wird, aber dennoch kann es nicht schaden, sich mit der Materie auseinander zu setzen.
Es geht im Prinzip darum, dass sich der Wasserdruck erhöht, je tiefer man taucht. Bei Gasen verhält es sich umgekehrt: Das Volumen nimmt bei höheren Druck ab. Es gibt dann also einen Druckunterschied beim Tragen einer Taucherbrille, zwischen innen und außen. Das kann den Augen schaden.
Abhilfe schafft ein Druckausgleich. Bei Tauchmasken kann man hierzu durch die Nase ausatmen. Bedenken Sie also, dass Tauchmasken zum Tauchen besser geeignet sind als Schwimmbrillen.

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Diese Tierchen streicheln Sie besser nicht

Ozeane sind wahrlich keine Streichelzoos. Vor den ein oder anderen Tieren sollten Sie sich in Acht nehmen und Abstand halten.

Rotfeuerfische

Dieser Fisch ist gestreift und darf den Indopazifik und das Rote Meer seine Heimat nennen. Er besitzt Stacheln, die giftig sind, was er aber in erster Linie zur Verteidigung einsetzt, nicht etwa zum Jagen. Für uns Menschen ist es nicht tödlich, aber auf jeden Fall mit Schmerzen verbunden. Die Folgen lassen sich mit Taubheitsgefühlen und Pusteln an den betroffenen Stellen, sowie Übelkeit und Erbrechen zusammenfassen.

Stachelrochen

Ihnen wird auch der Name „Engel der Meere“ zugesprochen, zweifelsohne weil sie so sacht durch das Meer gleiten, als würden sie fliegen. Lassen Sie sich aber nicht täuschen, diese Tier können es faustdick hinter den Ohren haben. Die Rochen haben einen Stachel am Ende ihres Schwanzes, manchmal sogar mit Widerhaken, aber immer mit Gift. Kontakt resultiert in Schmerzen, Übelkeit, Kreislaufstörungen und Angstzustände.

Steinfisch

Dieser Fisch kann sich so gut tarnen, dass er von Tauchern und Schnorchlern nur schwer auszumachen ist, was recht gefährlich sein kann. Auf dem Rücken besitzt er Stacheln, 13 an der Zahl. Die Substanz darin gehört zu den giftigsten in allen Meeren. Die Stacheln sind sehr stabil, können sogar Taucherschuhe durchbohren. Das Gift löst gleich starke Schmerzen aus und bringt Blutdruckabfall, Kammerflimmern und Lähmungen mit sich. Sollten Sie einmal gestochen werden, müssen Sie sofort einen Arzt aufsuchen.

Muränen

Sie haben kleine Augen und große Mäuler, was sie recht gruselig erscheinen lässt. Es gibt sogar Riesen-Muränen, die 2,5 Meter lang werden können.
Wichtig ist, sich diesen Tieren nicht unvorsichtig zu nähern, denn sie können zuschnappen. Zwar sind die Bisse nicht allzu gefährlich, können aber dennoch vermieden werden. Die kleineren sind oft so gerissen, sich in Korallenriffen zu verstecken. Halten Sie sich beim Vorbeischwimmen in der Nähe fest, kann es Sie schnell erwischen.

Haie

Haie kennt jeder, zudem sind sie sehr gefürchtet – das aber manchmal sogar mehr als nötig. Sicher geht eine gewisse Gefahr von ihnen aus, doch obwohl sie Jäger sind, sind sie auch recht scheu. Unangenehm wird es für Sie erst, wenn Sie sich falsch verhalten. Denn Haie erkennen Sie nicht als Menschen; wenn sie sich Ihnen nähern, sind sie möglicherweise nur neugierig. Machen Sie daraufhin den Fehler wegzuschwimmen, werden Sie als Beute gesehen.

Schnorcheln ist Abenteuer

Gewässer locken mit ihrer Artenvielfalt, mit Fischen, Rochen, Muränen, verschiedensten Lebewesen, die alle in dieser bunten Welt leben, die von den wundersamsten Pflanzen durchzogen ist. Wer schon einmal getaucht ist oder einen Schnorchelausflug gemacht hat, kennt die gewisse Magie, die Unterwasserwelten auf einen ausüben können.

Da wäre es doch schade, sich von diesen Abenteuern abhalten zu lassen, nur wegen der Risiken, nicht wahr? Schnorcheln ist nicht mehr gefährlich als zum Beispiel Radfahren. Also das soll heißen, jeder Sport, jede Aktivität hat ihre Risiken, also Dinge, auf die man achten muss. Und wenn man weiß, wie man sich im Gewässer verhalten muss, können etwaige Gefahren einem nichts anhaben.

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