Muskelkater mit Faszientraining wirksam bekämpfen

Wir kennen ihn alle, den unangenehmen Schmerz, der mit dem sogenannten „Muskelkater“ verbunden ist. Doch was genau verbirgt sich dahinter und wie entsteht er? Um Energie zu gewinnen, können sich die Muskeln der aeroben (mit Sauerstoff) und der anaeroben (ohne Sauerstoff) Stoffwechselwege bedienen. Dabei werden Kohlenhydrate und Fette für die Verbrennung benötigt. Aus diesen Brennstoffen entstehen beim aeroben Weg Kohlendioxid (CO2) und Wasser. Beides atmen wir über die Lunge ab. Bei einer mäßigen Belastung wie dem Gehen kann dieser Weg genutzt werden.

Belasten wir der Körper stärker, benötigt er auch mehr Energie, die natürlich auch schnell bereit gestellt werden muss. In diesem Fall ist der Sauerstofftransport überfordert. Um dennoch den Anforderungen gerecht werden zu können, wird auf den anaeroben Stoffwechselweg zurückgegriffen. Es entsteht Laktat, das Salz der Milchsäure. Je intensiver die Belastung der Muskeln ausfällt, umso mehr wird davon gebildet. Auf der anderen Seite verläuft der Abbau dieses Stoffes in den Muskelzellen unter der Belastung deutlich langsamer. Als Folge davon übersäuert der Muskel.

In der Vergangenheit wurde irrtümlich davon ausgegangen, dass diese Übersäuerung der Grund für die Entstehung des Muskelkaters sei. Da diese Reaktion aber erst mit einer zeitlichen Verzögerung auftritt, ist das Laktat längst abgebaut. Muskelkater tritt in erster Linie bei Menschen auf, deren Körper untrainiert ist. Laktat hingegen entsteht auch bei Sportlern, die regelmäßig und intensiv trainieren. Die moderne Sportmedizin geht heute davon aus, dass es sich beim Muskelkater um Miniaturverletzungen der Muskelzellen handelt. Der unangenehme Schmerze wird durch kleinste Risse in den Muskelfasern und den dazugehörigen Blutgefäßen mit Schwellungen und lokalen Entzündungen ausgelöst.

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Regeneration leicht gemacht – mit Faszientraining

Faszien und die damit verbundenen Trainings sind längst in aller Munde. Als Faszien wird das gesamte Bindegewebe des Körpers bezeichnet. Es umschließt und hält unter anderem Muskeln zusammen und erlauben es, die einzelnen Muskeln gleichzeitig von einander zu trennen. Ohne Faszien würden wir regelrecht auseinander fallen. Außerdem übernimmt dieses Bindegewebe noch wichtige Transportaufgaben. Sind sie verklebt, kann es zu vielerlei Beschwerden kommen.

Das 3in1 Set „Roll on“ bieten uns die Möglichkeit, die oberflächlichen Faszien zu lockern, Verklebungen können durch intensives Training beseitigt werden. Das regt die Muskulatur an. Wie bereits erwähnt, entsteht Muskelkater durch eine Überbelastung des muskulären Gewebes. Werden nun die Faszien gelockert, hat das auch eine leichte Lockerung der Muskeln zur Folge. Auf einen vorhandenen Muskelkater kann sich das positiv auswirken.

Allerdings gilt es zu beachten: Wird die Schaumstoffrolle einer zu intensiven Benutzung unterzogen, kann das ebenfalls zur Muskelkater-Bildung oder zu weiteren Schmerzen führen. Obwohl das nicht ungewöhnlich ist, empfehlen wir, die Faszienrollen nur maßvoll einzusetzen, da Muskelkater keine Freude bereitet.

Was tun, wenn …

… wenn das nächste Training im Fitnessstudio ansteht, aber die Muskeln, die eigentlich beansprucht werden sollten, noch von der letzten Trainingseinheit schmerzen? Wenn das Training im Studio zur immer größeren Unbeweglichkeit führt und auch Kniebeugen immer schwerer fallen?

Viele Menschen, die sich bemühen, ihrem Körper ein ästhetisches Aussehen zu verleihen, werden häufig von Verspannungen oder von unangenehmen Muskelkater geplagt. Hochmotiviert möchten diese Sportler ein Training nach dem anderen absolvieren und die so notwendigen Phasen der Regeneration am liebsten weglassen.

Muskelkater und Verspannungen können Sportler daran hintern, die nächste Trainingseinheit auszuführen. Da sie eine Folge von einseitiger oder zu starker Belastung sind, weiß jeder, dass der Körper Zeit benötigt, um sich den geänderten Anforderungen anzupassen. Ein Training trotz Muskelkaters ist also nicht ratsam.

Besonders das Training im Fitnessstudio gestaltet sich relativ einseitig. Die wenigsten, die sich einen durchtrainierten und muskulösen Körper wünschen, bedenken, dass das letztlich feste Muskelpartien und Verspannungen auslöst. Auch weiß nicht jeder, wie er sich da am besten Abhilfe verschaffen kann.

Eine Möglichkeit, die verspannten und verhärteten Muskeln zu dehnen und zu lockern sind Maßnahmen wie Yoga. Eine weitere Möglichkeit, die Probleme zu bekämpfen, ohne dabei gleich in den sprichwörtlichen Chemiebaukasten zu greifen, ist das Faszien-Training mit einer geeigneten Schaumstoffrolle.

Wie dehnfähig ein Mensch ist, hängt vom Zustand der Faszien, also von dem Bindegewebe des Körpers ab. Verkleben die Faszien, können sie als Auslöser für zahlreiche alltägliche Beschwerden wie Rückenschmerzen oder ähnliches angesehen werden. Faszien sind ein Teil des körpereigenen Transportsystems. Sie transportieren zum einen Lymphe und versorgen die Zellen mit Nährstoffen, auf dem Rückweg sorgen sie für einen reibungslosen Abtransport der entstehenden Abfallprodukte. Sind die Faszien verklebt, wird dieser Vorgang eingeschränkt oder sogar unterbrochen.

An dieser Stelle kommt die Faszienrolle ins Spiel. Der Handel bietet die Schaumstoffrollen in zahlreichen Ausführungen, Härtegraden und Formen an. So kann der ganze Körper großflächig oder sehr gezielt an schmerzenden Stellen behandelt werden. Die Rollen sind in der Lage, die verklebten Faszien wieder voneinander zu lösen, sogenannte Triggerpoints durch die Entspannung zu mindern bzw. zu beseitigen.

Faszientraining unterstützt Sie dabei einen beweglichen und geschmeidigen Körper zu haben.Bei der Anwendung wird auf die jeweiligen Muskeln Druck ausgeübt. Gleichzeitig ist es möglich, die Faszien zeitweise auseinander zu ziehen. Ähnlich wie beim Dehnen wird der Muskel so verlängert. Dabei hat diese Massageform gegenüber dem konventionellen Dehnen einen entscheidenden Vorteil. Nach dem herkömmlichen Dehnen ist die Muskulatur schwächer und damit auch anfälliger für Verletzungen. Daher verzichtet man heute vor einer Belastung auf ein intensives Dehnen. Durch die Anwendung von einer Faszienrolle wird die Muskulatur zwar ebenfalls verlängert, aber ohne sie zu schwächen – ein wichtiger oder sogar entscheidender Faktor beim Aufwärmprogramm.

Ist die Muskulatur verlängert, aber nicht geschwächt, fällt der Bewegungsradius der Aufwärmübungen größer aus. Dadurch wird die Muskulatur insgesamt besser beansprucht und ein erhöhtes Muskelwachstum ist möglich. Wer trainiert und Sport treibt, ist immer einem gewissen Verletzungsrisiko ausgesetzt. Durch das Ausrollen der Muskulatur kann man diese Gefahr aufgrund einer besseren Durchblutung erheblich senken.

Die Praxis zeigt, dass die Selbstmassage mit einer Faszienrolle funktioniert. Daher sollte vor jedem Krafttraining eine Einheit von ca. 10 bis 15 Minuten in jedem Fall in Betracht gezogen werden. Dabei kann entweder die gesamte Muskulatur zügig massiert oder bestimmte Muskelgruppen, die trainiert werden sollen, optimal durchblutet und bewegungsfähig gemacht werden. Natürlich eignet sich die Anwendung auch nach dem Training. Der gesamte Regenerationsprozess lässt sich optimieren und hartnäckige Triggerpoints können wirksam bekämpft werden. Das zu regenerierende Gewebe erfährt an trainingsfreien Tagen die so wichtige Durchblutung, ein Start ins nächste Training ohne Beschwerden ist möglich.

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