Schwimmbrille Kaufberatung

Ein angenehmer Tragekomfort, ein guter Sitz sowie ein optimaler Schutz gegen Chlorwasser etc. für die Augen: Die Anforderungen, die eine Schwimmbrille erfüllen muss, sind hoch. Dabei ist es unerheblich, ob es um eine Schwimmbrille für den Leistungs- oder Breitensport oder für das Freizeitschwimmen geht.

Die Gesichts- und Kopfform eines jeden Menschen ist einzigartig, und auch das Empfinden beim Tragen einer Schwimmbrille ist bei jedem Nutzer unterschiedlich. Umso schwieriger ist es daher, auf Anhieb die passende Brille für das Sport- oder Freizeitvergnügen im Wasser zu finden. Fakt aber ist, dass die Angebotsvielfalt heute überaus facettenreich ist. Für jeden Anspruch, jeden Geschmack und für jedes Budget wird sich demnach sehr leicht die passende Schwimmbrille finden lassen.

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Was ist eine Schwimmbrille?

Bei einer Schwimmbrille handelt es sich um eine Sehhilfe, die – je nach Produkt – entweder für den Freizeit- bzw. den Breitensport oder für das Leistungsschwimmen konzipiert ist. Die klassische Schwimmbrille besteht aus zwei Augenringen, deren Ränder mit einer Kunststoff-, Silikon- oder Gummidichtung bestückt sind, welche verhindern soll, dass Wasser in die Aussparung zwischen Brille und Augen eindringt.

Beide Ringe sind eng miteinander verbunden, wobei sich an den äußeren Seiten der beiden Augenringe jeweils eine Vorrichtung befindet, an der ein Gummiband befestigt ist. So wird die Brille auf die Augen gelegt und bestmöglich an die Konturen von Kopf und Gesicht angepasst, wobei das Band am Hinterkopf fixiert wird. Auf diese Weise entsteht eine Art Zugkraft, die einen engen Sitz der Brille am Kopf gewährleistet, sodass sich die Schwimmbrille bei den Bewegungen im Wasser nicht löst oder verrutscht.

Schwimmbrillen für jeden Bedarf und jeden Anspruch

Welche Anforderungen muss eine Schwimmbrille erfüllen?Es werden unterschiedliche Typen von Schwimmbrillen angeboten, wobei hier unter anderem der Fokus auf der Dichtung im Augenbereich liegt. Denn dies ist wohl das wichtigste Kriterium, das die Qualität einer Schwimmbrille ausmacht. Das gängigste Modell in dieser Produktkategorie ist die sogenannte Schwedenbrille. Jeder der beiden Augenringe ist mit einer speziellen Dichtung versehen, sodass sie fest und sicher auf den Augenhöhlen aufliegen. Dieser feste Sitz mag zwar von dem einen oder anderen Schwimmer als unangenehm empfunden werden, jedoch erweist sich diese hohe Dichtigkeit insbesondere im Profibereich bzw. bei Schwimmwettkämpfen als sehr hilfreich.

Denn durch den stabilen Sitz um die Augenpartie herum sowie durch das enge Anliegen oberhalb der Nasenwurzel verrutscht die Brille nicht, und auch Wasser kann nicht von den Seiten ins Innere der Brille eindringen. Und zwar selbst dann nicht, wenn bei einem Sprung ins Wasser ein nicht unerheblicher Druck auf die Brille bzw. das Gesicht ausgeübt wird. Der Schwimmer hat eine gute Sicht, eine optimale Dichtigkeit ist gewährleistet, und die Brille bleibt so lange an Ort und Stelle haften, bis der Nutzer sie nach Absolvieren der Schwimmbahnen abnimmt.

Wie funktioniert eine Schwimmbrille?

Bei einer Schwimmbrille kommt es nicht in erster Linie auf ihre Funktionalität an, sondern vielmehr auch darauf, wie das Utensil sitzt. Die Gesichts- und Kopfform ist bei jedem Menschen unterschiedlich, sodass klassische Standardbrillen für Schwimmer lediglich eine günstige Kompromisslösung darstellen, nicht aber wirklich effektiv hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit und Dichtigkeit sein können. Wenn die beiden Augenpartien auf den Augenhöhlen fixiert werden, indem man sie einfach andrückt, sollte sich bei einer guten Schwimmbrille der diese umgebende Dichtungsring passgenau anschmiegen.

Denn nur auf diese Weise ist von Anfang an gewährleistet, dass später beim Eintauchen kein Wasser durch die Seiten eindringen kann. Der feste Sitz und die optimale Anpassung der Schwimmbrille werden überdies durch den möglichst perfekten Sitz des Zugbandes unterstützt. Die beiden Enden des meist aus gut dehnbaren Gummis bestehenden Bandes sind jeweils außen an den Augenringen befestigt und können, je nach Brille, individuell verstellt werden. Sodann wird das Gummiband über den Kopf gezogen und so am Hinterkopf abgelegt, dass auch hier ein perfekter Sitz gewährleistet ist.

So sitzt die Schwimmbrille

Grundsätzlich ist es erforderlich, dass das Zugband oberhalb der Ohren sowie auch am Hinterkopf durch einen sehr guten Sitz überzeugt, wobei sich diesbezüglich auch ein gewisser Druck auf die Augenpartie ergibt. Das bedeutet, dass nach dem Anlegen des Gummibandes auch die Brille auf den Augen nochmals angepasst werden müsste, um so einen optimalen Halt, beste Stabilität und eine gute Dichtigkeit zu garantieren.

Die wohl bequemste Variante unter den Schwimmbrillen ist die mit einer Silikondichtung, welche die Augenringe jeweils umgibt. Auch Schaumstoffdichtungen sind gerade auch für Freizeitschwimmer sehr gut geeignet. Sie zeichnen sich durch ihre weichen, recht anpassungsfähigen Eigenschaften aus und sie können damit auch über einen längeren Zeitraum hinweg vor den Augen getragen werden. Einen weiteren Vorteil bieten sie ebenfalls: Nach dem Abnehmen der Augenringe sind die Druckstellen – meist rötliche Druckstellen rund um die Augenhöhlen – vergleichsweise gering ausgeprägt.

Nichtsdestotrotz sind Schwimmbrillen dieser Art eher ungeeignet für den Leistungssportbereich, da es um ihre Dichtigkeit nicht sonderlich gut bestellt ist. Hinsichtlich ihrer Funktionalität überzeugen sie zwar durchaus genauso dadurch, dass so gut wie kein Wasser ins Innere gelangen kann, sodass das Schwimmvergnügen beeinträchtigt würde. Aber insbesondere beim Schnellschwimmen sowie beim Sprung von Startblöcken oder gar vom Sprungturm wird ein recht hoher Wasserdruck ausgeübt, sodass dies rasch zum Verrutschen der Brille führen kann.

Ein guter Sitz – für beste Funktionalität

Innovative_Premium_Schwimmbrille_ProSwim_von_Sportastisch-silber-detailDie wesentlichen Funktionen einer Schwimmbrille sind folglich ein guter Sitz vor den Augen sowie am Hinterkopf, sodass in Folge dessen eine bestmögliche Dichtkeit sowie ein optimaler Schutz gegen eindringendes Chlorwasser gewährleistet werden kann. In der Tat kann Wasser, das an den Seiten in das Innere der Brille eindringt und somit in die Augen gelangt, das Schwimmvergnügen in erheblichem Maße beeinträchtigen und vor allem auch das Leistungsvermögen bei Wettkämpfen verschlechtern.

Generell ist es bei Schwimmbrillen, die nur bedingt wasserdicht sind, in relativ kurzen Zeitabständen erforderlich, die Augenklappen von Wasser zu befreien. Je nach qualitativer Wertigkeit gelingt dies relativ schnell. Bei Billigprodukten ist jedoch im Zuge dessen häufig ein Beschlagen der transparenten Brillendeckel die Folge. Für den Schwimmer bedeutet dies, das Wasser verlassen und zunächst die Brillendeckel komplett trocknen zu müssen, ehe sie ein weiteres Mal verwendet werden und ein erneutes Beschlagen ausgeschlossen werden kann.

Vorteile und Anwendungsbereiche der Schwimmbrille

Eine Schwimmbrille findet in vielen Bereichen Verwendung, wenn es ums Schwimmen geht. Freizeitschwimmer jeden Alters machen gerne von diesem praktischen Utensil Gebrauch, da sich sowohl beim Schwimmen, als auch beim Tauchen viele Möglichkeiten bieten, Spaß zu haben und nach Herzenslust im Wasser herumzutollen. Und zwar, ohne dass Wassertropfen in die Augen gelangen. In öffentlichen Freibädern ist der Anteil von Chlor im Wasser, je nach Region, relativ hoch. Würden mit Chlor versetzte Wassertropfen in die Augen geraten, wäre dies nicht nur mitunter schmerzhaft oder würde zu Reizungen der empfindlichen Augenschleimhäute führen, sondern auch die charakteristischen stark geröteten Augen werden auf diese Weise verhindert.

Was das Tauchen mit einer Schwimmbrille anbelangt, ist jedoch erwähnenswert, dass hier grundlegende Aspekte zu beachten sind. Anders als die speziell konzeptionierte Taucherbrille, bei welcher die Nase ebenfalls abgedeckt wird, sodass kein Wasser hinein gelangen kann, ist die Schwimmbrille nur bedingt zum Tauchen geeignet. Sicherlich bietet sie sich durchaus an, getragen zu werden, wenn man die Unterwasserwelt beobachten möchte, indem man kurz unterhalb der Wasseroberfläche schwimmt. Tiefere Tauchgänge sind mit der klassischen Schwimmbrille nicht ohne Weiteres möglich.

Im Allgemeinen unterscheidet man Schwimmbrillen für Profischwimmer und ambitionierte Sportschwimmer – die sogenannten Schwedenbrillen – sowie Schwimmbrillen, die in erster Linie für Freizeitschwimmaktivitäten gedacht sind.

Ein Aspekt, der in dieser Hinsicht charakteristisch für die Schwimmbrille ist, ist die leichte Bauweise sowie die meist ebenfalls vorhandenen speziell konzeptionierten Auflagenpolster. Diese sind bei höherwertigen Profi-Schwimmbrillen meist exakt am Rand der Augenhöhlen-Auflagen angebracht und sorgen einerseits für einen höheren Tragekomfort und gewährleisten darüber hinaus eine hohe Dichtigkeit. Kleines Manko diesbezüglich ist, dass sich nach dem Abnehmen der fest sitzenden Brille rote Abdrücke auf der Gesichtshaut rund um die Augenpartie abzeichnen. Dafür jedoch profitieren Profischwimmer und Co. von einem optimalen Sitz und bester Dichtigkeit. Dadurch, dass folglich kein Wasser ins Innere der Schwimmbrille gerät, kann eine optimale Leistungsfähigkeit beim Wettkampfschwimmen oder im Training gewährleistet werden.

Unterschiedliche Arten von Schwimmbrillen

Wenn es um Schwimmbrillen für Kinder geht, unterscheiden sich diese Modelle nur geringfügig von denen, welche für Erwachsene hergestellt sind. In erster Linie geht es bei kindgerechten Schwimmbrillen nämlich weniger darum, dass ein perfekter Halt gewährleistet ist, um zu verhindern, dass aufgrund von Verrutschen des Modells Wasser in die Augen gelangt, sodass in Folge dessen das Leistungsvermögen beim Schwimmen beeinträchtigt werden könnte.

Achtung

Vielmehr ist es das Hauptaugenmerk, dass die empfindlichen Kinderaugen insbesondere während der sommerlichen Jahreszeit gegen die gefährliche UV-Strahlung geschützt werden. Nicht nur, dass diese im Sommer noch gefährlicher sind und daher noch schwerwiegendere gesundheitliche Auswirkungen haben können, sondern vielmehr steht auch Folgendes im Fokus: Wenn Kinder im Wasser sind und die Sonne mit ihrer vollen Intensität scheint, dann reflektiert die Wasseroberfläche die Strahlung, sodass die Intensität der Strahlung nahezu vervielfacht wird.

Insbesondere Kinderaugen gilt es unter diesen Bedingungen in einem besonderen Maße zu schützen. Wenngleich diesbezüglich erwähnenswert ist, dass auch die Schwimmbrillen für Erwachsene in der Regel mit einem hohen UV-Schutz ausgestattet sind.

Anpassungsfähig, schützend und angenehm zu tragen

Silikonbrillen zeichnen sich im Gegensatz zur weithin beliebten Schwedenbrille durch einen höheren Tragekomfort und einen angenehmeren Sitz aus. Die Druckstellen rund um die Augenpartie, die nach dem längeren Tragen der Brille entstehen können, sind verhältnismäßig schwach ausgeprägt, wobei jedoch die hundertprozentige Dichtigkeit nur dann gewährleistet werden kann, wenn eine perfekte Anpassung an die Gesichtskonturen und die Kopfform gegeben ist. Ist dies nicht der Fall, besteht das Risiko, dass sich an der einen oder anderen Stelle im Gesicht die Brille von der Haut beim Schwimmen oder Plantschen löst und im Zuge dessen Wasser leicht ins Innere der Brillenschalen gelangen kann. Aber damit nicht genug: Immer wieder kommt es vor, dass Schwimmbrillen beschlagen, nachdem das ins Innere eingedrungene Wasser entfernt wurde. Dieser Aspekt kann das Schwimmvergnügen in der Tat in erheblichem Maße beeinträchtigen.

Eine Schwimmbrille sollte eine hundertprozentige Dichtigkeit gewährleisten.Umso besser ist es da zu wissen, dass es hochwertige Schwimmbrillen mit implementierter Antibeschlagsbeschichtung gibt. Was viele Verbraucher bei derartigen Modellen jedoch häufig nicht wissen ist, dass die Innenseite der Augendeckel möglichst nicht mit den Fingern berührt werden sollte, denn in Folge dessen könnte die Imprägnierung nachhaltig beschädigt werden. Es empfiehlt sich daher, möglichst sorgsam mit der antibeschlagbeschichteten Schwimmbrille umzugehen, damit man möglichst über lange Zeit hinweg Freude an dem guten Stück hat. Übrigens vertragen die meisten antibeschlagsbeschichteten Schwimmbrillen nicht einmal, wenn man sie nach dem Schwimmen mit dem Handtuch trocknet. Es empfiehlt sich daher, die Brillen möglichst auf ein feuchtes Tuch zu legen, um sie so über Nacht trocknen zu lassen. Heizungsluft tut der Imprägnierschicht ebenfalls nicht gut, sodass tunlichst zu vermeiden ist, die Schwimmbrille darauf abzulegen, um den Trocknungsprozess zu beschleunigen.

Klassische Schwimmbrillen sind sogar in der jeweiligen Sehstärke des Verwenders zu haben, wobei sich die individuelle Einstellung stets auch auf den Kaufpreis auswirkt. Wissenswert ist, dass heute sogar Schwimmbrillen im Dioptrienbereich von -8 bis +8 im Handel angeboten werden. Insofern haben auch Personen mit einer Sehschwäche ohne Weiteres die Möglichkeit, ihrem Lieblingshobby, dem Schwimmen nachzugehen, ohne dabei durch Sichtbeeinträchtigungen eingeschränkt zu sein. Nicht zuletzt gibt es auch die Schwimmbrillen, die in ihrer Bauweise ein wenig anders konzipiert sind, als die klassischen Modelle. Diese verfügen nicht über zwei einzelne, kleinere, sondern über ein größeres Sichtfeld aus transparentem Material, sodass beide Augen mit diesem abgedeckt und geschützt werden können.

Meist kann mit diesen, üblicherweise als Taucherbrillen bezeichneten Hilfsmitteln auch die Nase abgedeckt und somit gegen eindringendes Wasser geschützt werden, jedoch sind Taucherbrillen generell nur in bestimmter Hinsicht mit einer Schwimmbrille vergleichbar. Anders hingegen bei Schwimmmasken, welche verstärkt im professionellen sowie im semiprofessionellen Schwimmbereich zum Einsatz kommen. Zwar ist ein Nasenschutz bei den Schwimmmasken in der Regel nicht vorhanden, aber im Gegensatz zu den gängigen Schwimmbrillen bietet eine Schwimmmaske ein weitaus besseres und größeres Sichtfeld.

Anforderungen verschiedener Kundengruppen an die Schwimmbrille

Leistungssport
Die qualitative Beschaffenheit von Schwimmbrillen ist heute überaus vielfältig. Fakt ist, dass für nahezu jeden Anspruch, jeden Bereich mit Blick auf das Schwimmen sowie auch in Bezug auf optische Ansprüche hochwertige Produkte offeriert werden. Zugleich verhält es sich jedoch so, dass die funktionalen Schwimmbrillen nicht unbedingt durch einen niedrigen Preis punkten, sondern dass man für sie durchaus schon mal ein wenig tiefer in die Tasche greifen muss. Allerdings lohnt sich der finanzielle Zusatzaufwand ohne Zweifel, denn insbesondere im Leistungsschwimmen sowie auf semiprofessioneller Ebene ist ein ungetrübtes Schwimmvergnügen buchstäblich unbezahlbar. Die bemerkenswerte Wasserdichtigkeit ist bei Schwimmbrillen für den Leistungssportbereich ein sehr entscheidender Faktor. Dies gilt nicht nur für das Wettschwimmen bzw. für das Training, sondern auch mit Blick auf das Synchronschwimmen sowie weitere Schwimmarten ist es unabdingbar, dass sich der Nutzer auf eine absolute Dichtigkeit verlassen kann. Eindringendes Wasser ist nicht nur lästig während des Schwimmens, sondern die darin enthaltenen Chlorbestandteile führen nicht selten zu Rötungen der Augen. Alles dies kann sich durchaus negativ auf die Leistungsfähigkeit auswirken.
Freizeitschwimmen
Ganz gleich, ob Kinder oder Erwachsene: Es ist immer wieder ein Vergnügen für viele Wasserratten, unterhalb der Wasseroberfläche zu schwimmen, um dort auf „Entdeckungsreisen“ zu gehen. Ohne eine Schwimmbrille ist ein solches Abenteuer allerdings nur halb so schön, denn die meisten Menschen müssen aufgrund der starken Augenreizung durch das Wasser sowie in Anbetracht des meist sehr hohen Chlorgehaltes die Augen schließen. Demnach sehen sie nicht, was gerade im Schwimmbad oder im See vor sich geht, sodass das Schwimmvergnügen dadurch beträchtlich eingeschränkt wird. Ganz anders hingegen mit einer Schwimmbrille. Anders als bei den hochwertigen Schwimmbrillen der Fall ist es nicht zwingend erforderlich, dass eine absolute Dichtigkeit gegeben ist. Denn im Rahmen des Plantschens und Schwimmens schadet es nicht, wenn die Brille hin und wieder abgenommen wird. Schließlich müssen keine Wettkämpfe ausgetragen werden.
Menschen mit Sehschwäche
Insbesondere im Leistungsschwimmen, aber auch beim freizeitorientierten Kinder- oder Erwachsenenschwimmen sollte sich eine Schwimmbrille möglichst auch durch eine gute Sicht auszeichnen. Sicherlich ist diese bei einer Schwimmmaske um einiges besser, und auch der Bereich des Sichtfeldes ist insgesamt größer, als bei der Brille. Aber darüber hinaus sind auch Modelle zu haben, deren Sehstärke individuell auf das Sehvermögen des Nutzers zugeschnitten ist. Das bedeutet, dass sowohl kurzsichtige, als auch weitsichtige Personen ohne Weiteres eine Schwimmbrille nutzen und damit sowohl beim Leistungssport, als auch beim Fun-Schwimmen bestens gewappnet sind.
Tauchen mit Schwimmmasken
Wer sich nicht allein mit dem Schwimmen begnügen, sondern gerne auch die Unterwasserwelt im Freizeitbad, beim Profi-Schwimmen oder beim Plantschen im See erkunden möchte, der ist mit einer Schwimmbrille nicht wirklich gut beraten. Vielmehr bietet sich hier die Verwendung einer Schwimmmaske an, die dem Nutzer ein weitläufigeres Sichtfeld bietet. Zu berücksichtigen ist jedoch, dass sich die Schwimmmaske von der Tauchermaske vor allem in zwei Punkten gravierend unterscheidet: Zum einen weist die Tauchermaske eine sogenannte Druckausgleichsfunktion auf und andererseits deckt sie ebenfalls die Nase ab, sodass bei den einzelnen Tauchgängen kein Wasser in die Nase gelangen und das Tauchvergnügen beeinträchtigen kann.

Materialwahl und Technik

Je nach Produkt bzw. mit Blick auf den jeweiligen Verwendungszweck besteht eine Schwimmbrille entweder aus Kunststoff oder Gummi und ist überdies mit weiteren Materialien, wie zum Beispiel Schaumstoff oder Silikon bestückt. Jedes dieser Materialien zeichnet sich durch eine individuelle Wertigkeit und Funktionalität aus, welche sich letztlich insbesondere auf die qualitative Beschaffenheit bzw. den jeweiligen Verwendungszweck auswirken.

Moderne und solide Brillen, die in erster Linie für den Leistungssport verwendet werden, bestehen zumeist aus weichem und zugleich sehr strapazierfähigem Kunststoff. Der Schwimmer setzt die Augenplättchen auf die Augenhöhlen, drückt sie fest an und zieht sodann das Gummiband bis über den Hinterkopf, sodass von Anfang an ein optimaler Halt gewährleistet ist. Insofern bieten Schwimmbrillen aus Kunststoff den Vorteil, dass sie nicht verrutschen und somit auch kein Wasser in die Augen gelangen kann. Ein sehr entscheidender Aspekt übrigens, wenn es darum geht, Wettkämpfe zu bestreiten und im Zuge dessen ein uneingeschränktes Leistungsvermögen abrufen zu können.

Worauf sollte ich beim Kauf einer Schwimmbrille achten?

Bis heute haben sich Schwimmbrillen in vielerlei Hinsicht verändert und verbessert. In erster Linie kommt es allerdings auf den Verwendungszweck an. Ist die Schwimmbrille für den Leistungssport gedacht oder möchten Sie sie für die Freizeit verwenden? Soll das Produkt kindgerecht sein oder nutzen sie eher Erwachsene? Besteht gegebenenfalls eine Sehschwäche und legen Sie darüber hinaus Wert auf eine spezielle Imprägnierung? Denn gerade im Training oder beim Wettkampfschwimmen können beschlagene Kunststoffgläser ausgesprochen hinderlich sein. Viele Schwimmer wünschen sich überdies ein möglichst breites, umfassendes Sichtfeld und können daher mit den klassischen, kleinen Einzelgläsern nur wenig anfangen. Wer zudem nicht auf einen optimalen Schutz der Nase verzichten will, sollte sich an den entsprechenden Schwimmbrillen-Variationen orientieren.

Standard-Brillen bieten nur bedingt Vorteile

Generell empfiehlt es sich nicht, beim Kauf auf klassische Standard-Modelle zu setzen, da es schon allein mit Blick auf den Tragekomfort viele unterschiedliche Faktoren zu beachten gibt. Jeder Mensch ist auch hinsichtlich seiner Kopfform und der Gesichtskonturen einzigartig, sodass es kontraproduktiv wäre, auf einfache Modelle zu setzen, die nicht optimal passen. Grundsätzlich ist es somit unabdingbar, Schwimmbrillen zunächst so lange zu probieren, bis man in Bezug auf die Größe und den Tragekomfort ein passendes Modell gefunden hat. So ist diesbezüglich zum Beispiel zu berücksichtigen, ob die Augenhöhlen weit auseinander stehen oder ob sie eher eng nebeneinander liegen. Danach ist auch der Abstand der Augenpartien bei der Brille zu bemessen, wobei es hier bereits eine Vielzahl stabiler Brillen gibt, deren Mittel- bzw. Nasenteil ganz nach Bedarf verstellt werden kann.

Beim Kauf einer Schwimmbrille ist ebenfalls zu beachten, dass sich das Gummiband – entweder an den Seiten oder am Hinterkopf – bedarfsgerecht einstellen lassen kann. Je nach Produkt kann das Regulieren entweder mit einer Schnalle oder einer Knopfleiste erfolgen. Diesbezüglich ist es jedoch reine Ermessenssache, für welchen Regulierungsmechanismus man sich entscheidet.

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Viele Faktoren müssen bedacht werden

Je höher die sportlichen Anforderungen, desto eher sollte die Schwimmbrille durch ihre Wasserdichtigkeit überzeugen. Insbesondere im Leistungssport sollten Sie daher möglichst keine Kompromisse eingehen. Zwar lassen die meisten Brillen dieser Produktkategorie in Bezug auf den Tragekomfort ein wenig zu wünschen übrig, jedoch punkten sie dadurch, dass selbst bei starker Beanspruchung keine Wassertropfen ins Innere gelangen. Es ist von Anfang an ein optimaler Sitz gewährleistet, und auch die Haltbarkeit der Schwimmbrillen spricht für sich. Meist verfügen diese Modelle nicht über eine zusätzliche Gummi- oder Schaumstoffbeschichtung, um die Anpassungsfähigkeit an die Augenhöhlen nicht zu beeinträchtigen.

Beim Freizeitschwimmen hingegen legen die meisten Verbraucher einen umso größeren Wert auf einen angenehmen Tragekomfort und einen guten Sitz. Ein zu fester Sitz der Brille auf den Augenhöhlen führt nach längerem Gebrauch meist zu starken Druckstellen in den entsprechenden Bereichen. Verfügt eine Schwimmbrille hingegen über eine weiche Schaumstoff- oder Gummibeschichtung, kann der Druck, zumindest ein Stückweit, kompensiert werden. Dies wiederum geht häufig zu Lasten der Wasserdichtigkeit.

Achten Sie deshalb beim Kauf unbedingt auf eine bestmögliche Haftung der Augenschalen, um zu verhindern, dass Wasser zu leicht, beispielsweise durch Verrutschen der Brille, eindringen kann.

Im Allgemeinen ist eine Schwimmbrille nur dann rundum empfehlenswert, wenn sie den individuellen Ansprüchen mit Blick auf Tragekomfort, Sichtvermögen, Haltbarkeit, Wasserdichtigkeit und Antibeschlag-Eigenschaften in vollem Umfang gerecht wird. Nicht zuletzt spielt bei der Auswahl des passenden Modells auch der preisliche Aspekt eine Rolle. Es lohnt sich daher, die facettenreiche Bandbreite an Schwimmbrillen in aller Ruhe in Augenschein zu nehmen und die in Frage kommenden Brillen anzuprobieren.

Nützliches Zubehör

Die Funktionalität und die qualitative Beschaffenheit einer Schwimmbrille sind grundlegend, wenn es darum geht, die Effektivität beim Leistungsschwimmen zu steigern oder den Spaßfaktor beim Freizeitschwimmen zu erhöhen. Aber auch das Zubehör nimmt hierbei einen zentralen Stellenwert ein. Schließlich sind die meisten Schwimmbrillen letztlich nur so gut, wie ihre Ausstattung bzw. das Zubehörportfolio.

Ersatzschnalle

Zwar zeichnen sich die meisten Schnallen, mit denen die Festigkeit und die Anpassungsfähigkeit einer Schwimmbrille reguliert werden kann, durch eine hohe Stabilität aus. Jedoch zeigt sich immer wieder, dass es sehr wohl auch anzuraten ist, stets eine passende Ersatzschnalle zur Verfügung zu haben. Wenngleich es sich dabei lediglich um einen sehr kleinen Bestandteil der Brille handelt, so ist die Funktionalität doch maßgeblich. Denn nur, wenn ein optimaler Sitz gewährleistet ist, kann letztlich auch eine optimale Dichtigkeit garantiert werden. Insofern hängt vieles davon ab, wie solide die Schnalle ist und wie sie jeweils reguliert werden kann. Sinnvollerweise entscheidet man sich diesbezüglich möglichst für Silikon-, Gummi- oder Kunststoffschnallen. Durch die meist scharfen Kanten von Metallschnallen würde das Gummiband über kurz oder lang einreißen.


Gummiband

Was tun, wenn das Gummiband an der Schwimmbrille plötzlich reißt? Meist geschieht dies entweder beim Aufziehen der Brille oder beim Abziehen. Dann ist guter Rat mitunter teuer. Vor allem dann, wenn es schon in wenigen Minuten einen Wettkampf zu bestreiten gilt. Und da geht es eben nicht ohne eine Schwimmbrille. Demgemäß ist es unabdingbar, stets ein Ersatzband zur Hand zu haben – gerne auch mehrere – um im Fall der Fälle bestmöglich gewappnet zu sein. Je nach Modell kann das Band mit nur wenigen Handgriffen schnell an der Brille befestigt werden, sodass erneut ein optimaler Halt gewährleistet werden kann. Sicherlich ist bei der Auswahl des Gummibandes darauf zu achten, dass das Material möglichst dehnbar und dauerhaft haltbar ist. Demnach sind Gummi-Mix-Materialien, zum Beispiel mit einem Anteil an Silikon stets von Vorteil. Je nach Hersteller sind höherwertigere Gummibänder ein wenig teurer in der Anschaffung, jedoch ist der Kaufpreis dafür meist ohnehin so gering, dass man ohne Weiteres mehrere Stück gleichzeitig ordern kann.


Etui

Bei vielen Schwimmbrillen sind die meist aus Kunststoff bestehenden Augengläser relativ anfällig für Kratzer oder ähnliche Beschädigungen. Daher schadet es nicht, ein Etui für die Brille zu kaufen, sofern diese nicht ohnehin bereits im Lieferumfang enthalten ist. Im Allgemeinen sind Etuis für Schwimmbrillen vergleichsweise günstig in der Anschaffung, aber sie bieten nichtsdestotrotz ein Maximum an Schutz für die Brille. Auch kleinere Ersatzteile, wie zum Beispiel ein Putztuch oder Ersatzschnallen etc. lassen sich hervorragend darin verstauen.


Antibeschlag-Spray

Je nach Modell ist eine Schwimmbrille mal mit, mal ohne eine Antibeschlagbeschichtung ausgestattet. Sofern anfangs eine solche vorhanden gewesen ist, kann es im Laufe der Zeit durchaus vorkommen, dass diese durch Berührungen mit den Fingern oder durch unsanftes Trockenreiben mit dem Handtuch nach und nach entfernt werden. Gerade beim Training oder beim Leistungsschwimmen ist es problematisch, wenn man aufgrund dieser fehlenden Imprägnierung nur noch schwerlich etwas sehen kann und damit bei einem Wettkampf wertvolle Punkte einbüßt. Generell gilt daher, dass in einem Etui für Schwimmbrillen stets auch ein zusätzliches Antibeschlag-Spray mit enthalten sein sollte. Auf diese Weise kann eine möglicherweise nur noch zum Teil vorhandene binnen weniger Sekunden aufgefrischt werden.

Ratgeber

Die Geschichte der Schwimmbrille

Auf der Suche nach einem verlorenen Schatz im Meer oder schlichtweg auch mit Blick auf die Nahrungssuche im Wasser waren die Menschen schon in grauer Vorzeit auf eine adäquate Sehhilfe und einen guten Schutz ihrer Augen angewiesen. Denn wären beispielsweise in den Gewässern umher schwimmende Fremdkörper in ihre Augen geraten, so hätte das fatale Folgen haben können. Demnach waren die Menschen in der damaligen Zeit auf eine Art Schwimmbrille angewiesen, die sich durch eine hohe Funktionalität auszeichnet. Aus alten Überlieferungen und archäologischen Funden weiß man heute, dass schon die alten Perser im Besitz von Schwimmbrillen waren, die sie einst aus Schildkrötenpanzern herstellten.

Diese Erzeugnisse anzufertigen, gestaltete sich zunächst recht schwierig, denn das Hornmaterial eines solchen Panzers ließ sich mit den seinerzeit zur Verfügung stehenden Werkzeugen nur sehr schwer bearbeiten. Geduld war jedoch offenbar eine der wesentlichen Stärken der persischen Naturvölker, und so war es ihnen mit der Zeit immer leichter möglich, Schwimmbrillen aus Panzern von Schildkröten herzustellen. Auch die Inder sowie afrikanische Sklaven, die im 13. bis 17. Jahrhundert immer wieder auf Galeeren oder Schiffen ihr Dasein fristen mussten, um verborgene Schätze zu heben, waren gezwungen, sich praktischer Hilfsmittel zu Nutze zu machen. Diesbezüglich waren sie ganz auf ihre eigene Kreativität angewiesen und erhielten von ihren Herrn in der Regel nur sehr wenig Unterstützung.

Brillen aus Schildkrötenpanzern, Holz und Co.

Der Herstellungsprozess der Schwimmbrillen dieser Art war langwierig und mühsam. Denn zunächst musste das Fleisch bis hin zur Innenschale entfernt werden. Zugleich galt es, trotz der meist nur minderwertigen Werkzeuge darauf zu achten, dass der Innenteil dabei nicht beschädigt wurde. Sodann war es erforderlich, auch die Hornschale in der Art zu bearbeiten, dass sie nicht gänzlich durchbohrt, sondern – ähnlich wie bei einem Spinnennetz der Fall – mit vielen kleinen Löchern bestückt wurden. Je feiner diese kleinen Öffnungen waren, desto geringer das Risiko, dass winzige Wassertierchen beim Tauchen durch die Löcher ins Innere der Brille geraten konnten.

Trotz allen handwerklichen Geschicks konnte man es seinerzeit nicht verhindern, dass Wasser durch die Öffnungen ins Innere der sogenannten Brille gelangte. Allerdings entwickelten sich die Techniken sowie auch das Können der Menschen in den einzelnen Kulturkreisen im Laufe der Zeit sukzessive weiter, sodass man Jahre später von immer funktionaleren Schwimmbrillen profitieren konnte. Diesbezüglich ist zum Beispiel von Schwimmbrillen aus Bambus, aus Muscheln oder auch aus Holz die Rede. Sicherlich wies jedes dieser Naturmaterialien gewisse Vorzüge, aber auch mitunter erhebliche Nachteile auf.

Der Kreativität der Menschen mit Blick auf die Anfertigung von Schwimmbrille schienen fortan keine Grenzen gesetzt zu sein. Aber dennoch war man erst etwa gegen Ende des 16. Jahrhunderts in der Lage, eine adäquate Schwimmhilfe zu konzipieren, die nicht nur verhinderte, dass Kleinteile durch die Öffnungen der Augenplättchen gelangten, sondern dass es sogar möglich war, durch das Einsetzen von Glas zu verhindern, dass Wasser in die Augen kam.

Diese Erfindung erleichterte das Bergen von Schätzen oder das Suchen nach Nahrung im Meer ungemein. Die Schwimmbrillen, die man heute verwendet, haben mit den Vorläufern aus den Naturmaterialien sicherlich so gut wie nichts gemein. Aber Fakt ist doch, dass das Grundprinzip – der Schutz der Augen gegen Kleinteile sowie gegen das Eindringen von Wasser – bis heute im Fokus steht. Mittlerweile verwendet man jedoch Materialien wie Hightech-Kunststoff, Silikon etc., wobei man ganz gewiss schon jetzt sicher sein kann, dass sich die Materialien sowie die qualitative Wertigkeit von Schwimmbrille auch in Zukunft stetig verändern werden.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Schwimmbrille

Wer sich auf die Suche nach einer modernen, funktionalen und gut sitzenden Schwimmbrille begibt, wird rasch feststellen, wie vielfältig die Auswahl mittlerweile ist. Generell ist diesbezüglich zu berücksichtigen, ob die Schwimmbrille für Kinder oder für Erwachsene gedacht ist. Darüber hinaus wird empfohlen, Schwimmbrillen überdies auch nur mit Blick auf den jeweils angedachten Verwendungszweck zu kaufen. Wichtig zu wissen ist, dass Schwimmbrillen kein Spielzeug sind, sondern dass es sich dabei um ein Sportgerät handelt. Ganz gleich, ob Sie sich für den Kauf einer Schwimmbrille für Kinder oder für Erwachsene interessieren.

Erfahren Sie nützliche Fakten zur Schwimmbrille.Die besonders preisgünstigen Modelle sind – je nach Hersteller – bereits ab etwa 2 Euro zu haben. Dass man hierbei nicht wirklich von einer erstklassigen Qualität, einem perfekten Sitz und einem hohen UV-Schutz oder dergleichen ausgehen kann, versteht sich. Gerade in Bezug auf den geplanten Kauf einer Schwimmbrille für Kids sollten Sie darauf achten, dass möglichst 100 Prozent der gefährlichen UV-Strahlen gefiltert werden. Meist sind die entsprechenden Angaben direkt auf den Kunststoffgläsern oder im mitgelieferten Etui ablesbar.

Je höher der UV-Schutz und je höherwertiger die Materialbeschaffenheit, desto tiefer muss der Verbraucher zumeist in die Tasche greifen. So gibt es Schwimmbrillen der Mittelpreiskategorie meist schon ab etwa 10 bis 15 Euro. Überhaupt raten Experten, dass man für eine Schwimmbrille namhafter Hersteller möglichst nicht weniger ausgeben sollte als 10 bis 15 Euro, da sich hieran zumeist auch die Qualität eines solchen Schwimmutensils. Das bedeutet, dass der Verbraucher zum Beispiel mit Blick auf einen guten Sitz, den UV-Schutz, den Tragekomfort sowie ein ansprechendes Design so gut wie keine Abstriche machen muss.

Die Anforderungen sind hoch

Wenn man sich am Markt einmal umschaut, fällt auf, dass es sehr wohl auch Schwimmbrillen gibt, die mit rund 25 oder 30 Euro zu Buche schlagen. Hierbei handelt es sich erfahrungsgemäß um Produkte, die sich durch weitere nennenswerte Features auszeichnen. Wer sich zum Beispiel eine Schwimmbrille mit einem integrierten Anti-Fog-Effekt, also einer implementierten Imprägnierung zum Schutz gegen das Beschlagen, der ist gut beraten, sich für ein derartiges Modell zu entscheiden.

Nicht zuletzt spielt nach Ansicht anspruchsvoller Verbraucher auch die Flexibilität eine zentrale Rolle. Diese ist mit Blick auf eine optimale Anpassungsfähigkeit an die Gesichtskonturen und die Kopfform von grundlegender Relevanz. So sind heute sogar Schwimmbrillen erhältlich, die bis zu 180° dehnbar sind und daher ein Maximum an Komfort und Flexibilität zu bieten haben. Wenn es um die Dichtigkeit geht, sollte diese insbesondere bei Schwimmbrillen, die im Leistungssport zum Einsatz kommen, möglichst bei über 60 Prozent liegen.

Denn insbesondere im Training oder im Wettkampf kann es mit fatalen Konsequenzen einhergehen, wenn sich der Schwimmer beim Absolvieren eines Wettkampfes eindringendes Wasser an den Augen verspürt. Je geringer der Schaumstoffanteil im Bereich der Augendeckel – idealerweise liegt dieser bei 0 Prozent – desto geringer ist zwar der Tragekomfort. Allerdings kann sich die Brille sodann viel leichter an die Augenhöhlen anpassen, sodass 100prozentige Dichteigenschaften gewährleistet werden können.

Trends im Bereich Schwimmbrillen

Fazit

Grundsätzlich ist es nicht ratsam, beim Kauf einer Schwimmbrille in erster Linie auf einen möglichst günstigen Preis zu achten. Denn gerade mit Blick auf diese Produktkategorie gilt: Qualität hat ihren Preis. Sicherlich kommt es diesbezüglich nicht auf ein möglichst attraktives Design oder sonstige oberflächliche Aspekte an, sondern vielmehr stehen diesbezüglich andere Faktoren im Fokus. Allerdings gilt es hierbei zunächst zu unterscheiden, ob die Anschaffung einer Schwimmbrille für den Freizeitsport, für den Leistungssport oder für Kinder angedacht ist.

Zu berücksichtigen ist, dass gerade Schwimmbrillen für Kinder durch besondere Funktionen überzeugen müssen, wie zum Beispiel durch einen umfassenden UV-Schutz sowie durch einen bestmöglichen Tragekomfort. Das bedeutet, dass Kinderschwimmbrillen möglichst weich und anschmiegsam sein und keine Druckstellen auf der meist sehr empfindlichen Gesichtshaut hinterlassen sollten. Idealerweise ist das Zuggummi ebenfalls flexibel und weich, sodass auch der Druck beim Überziehen nicht zu groß ist. Vor allem kleinere Kinder würden sich aufgrund dessen eher abgeschreckt fühlen und sich gegen das Tragen eines solch schützenden Utensils wehren.

Achtung

In Anbetracht der Tatsache, dass sich Kinder nicht selten über einen langen Zeitraum hinweg – natürlich mit einem adäquaten Sonnenschutz ausgestattet – im Plantschbecken aufhalten, ist ein erstklassiger UV-Schutz unabdingbar. Wenn die Sonnenstrahlen auf der Wasseroberfläche auftreffen und sie im Zuge dessen reflektiert werden, stellt das schon nach wenigen Sekunden eine nicht unerhebliche Belastung für die Kinderaugen dar. Vor allem die Netzhaut kann somit erheblichen Schaden davontragen, welcher sich allerdings meist erst im Jugendlichen- oder Erwachsenenalter durch massive Sehschwierigkeiten bemerkbar machen kann.

Schwimmbrillen für die Erwachsenen

Selbstverständlich ist es ebenfalls wesentlich, dass eine Schwimmbrille auch für die Nutzung durch Erwachsene durch einen hohen UV-Schutz überzeugt. Daher empfehlen sich unter anderem auch die derzeit sehr angesagten UV-Schutzbrillen mit den getönten Gläsern. Darüber hinaus unterscheidet man zwischen Brillen für den gelegentlichen Gebrauch sowie für Trainings- oder Wettkampfeinsätze. In Sachen Tragekomfort sind anspruchsvolle Verbraucher nur selten bereit, Kompromisse einzugehen. Nichtsdestotrotz sind es gerade die Brillen für das Leistungssportsegment, die in erster Linie durch ihre ausgezeichneten Dichteigenschaften und erst in zweiter Linie durch einen hohen Tragekomfort punkten. Dies liegt schlicht und einfach daran, dass es gerade die kleinen Schwimmbrillen sind, die sich optimal in die Augenhöhlen einfügen und dadurch einen perfekten Sitz gewährleisten.

Für die meisten Nutzer ist eben dies etwas gewöhnungsbedürftig, sodass ein Großteil der Verbraucher zunächst auf Schwimmbrillen zurückgreift, deren Augenränder mit einer weichen, anschmiegsamen Gummi- oder Schaumstoffdichtung versehen ist. Immer wieder zeigt sich übrigens, dass es nicht nur die weiblichen Trägerinnen sind, die Wert auf eine möglichst hautfreundliche, schonende Umrandung der Augendeckel legen, um unansehnliche Rötungen oder Druckstellen um die Augen zu verhindern. Hierbei nimmt nicht zuletzt auch die Beschaffenheit des Haltegummis einen hohen Stellenwert ein. Je sanfter und komfortabler das Gummi sitzt, desto geringer ist nicht zuletzt auch das Risiko, dass sich an den Schläfen bzw. oberhalb der Wangen rote Striemen durch einen zu engen Sitz bilden.

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