Hula Hoop Reifen aus Holz

Hula Hoop Reifen aus Holz – keine gute Idee!

Das Training mit einem Hula Hoop Reifen sieht für Außenstehende vergleichsweise einfach aus. In Wahrheit allerdings steckt dahinter beinhartes Training, das nicht wie von selbst funktioniert. Die Reifen sind meist aus relativ weichem Kunststoff gefertigt. Doch es gibt auch Produkte aus Holz. Kann das gut gehen? Wir verraten, wieso Hula Hoop Reifen aus Holz nicht für die Praxis geeignet sind und zu ernsthaften Verletzungen führen können.

Schmerzhafte Prellungen können folgen

Wer von einem Hula Hoop Reifen Gebrauch macht und die Übung ordnungsgemäß ausführt, bewegt das Trainingsgerät mit Hilfe der Hüfte, etwas Schwung und ziemlich schnell um den Körper herum. Dabei „schlägt“ der Reifen auch immer wieder auf den Hüftknochen auf und wird von diesen am Herunterfallen gehindert. Das ist bei der Verwendung weicher Materialien kein Problem und wird nicht weh tun. Wer allerdings mit einem Hula Hoop Reifen aus Holz trainiert, kann nach ein bis zwei Tagen eventuell blaue Verfärbungen der Haut feststellen.

Was aussieht wie schwere Verletzungen und mitunter sogar ziemlich schmerzhaft sein kann, ist das Ergebnis von viel zu hartem Holz, das mit Schwung und Kraft auf den Körper prallt. Klassische Prellungen sind die Folge. Einfach so weiter trainieren kann dann unmöglich werden. Prellungen können über Wochen hinweg schmerzen und bei der Bewegung einschränken. Das ist definitiv nicht erstrebenswert. Allerdings gilt das auch nur dann, wenn mehr als zwei Minuten trainiert wird – Bei einem kurzen Einsatz mit dem Reifen aus Holz wird der Körper keine Verletzung erleiden.

Normalerweise merkt man auch, ob die Übungen grundsätzlich angenehm sind oder nicht und würde sicher auch früh genug selbst damit aufhören. Trotzdem packt gerade Kinder ja auch gerne mal der Ehrgeiz. Der Schock am nächsten Morgen kann groß sein, wenn der Hüftbereich übersät ist mit blauen Flecken.

Außerdem kann das schnell zu Frust führen, wenn die Übungen mit dem Reifen nicht nur mehr schlecht als recht funktionieren wollen, sondern dazu auch noch sehr weh tun. Gerade Anfänger sollten ihren Körper schonen und auf weiches Material zurück greifen. Die eigene Gesundheit wird dankbar sein für diese Entscheidung. Profismögen den „Dreh“ tatsächlich besser raus haben und mit einem Hula Hoop Reifen aus Holz ohne Beschwerden trainieren können. Wir finden daher, dass echte Hula Hoop-Kenner durchaus mit Reifen jeden Materials trainieren können – Sie können es eben. Alle anderen sollten es sich so einfach und angenehm wie möglich gestalten.

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Holz ist schwer und unflexibel

Kunststoff ist vergleichsweise leicht. Holz hat nicht nur ein spürbar höheres Gewicht vorzuweisen, sondern ist auch sehr unflexibel. Es lässt sich nicht biegen und gibt nicht nach. Ein Gymnastikreifen sollte allerdings möglichst individuell einsetzbar sein. Zudem ist das Risiko erhöht, dass der Reifen aus Holz zu Bruch geht, denn er wird immer wieder auf den Boden fallen. Wer Hula Hoop gerade erst ausprobiert und noch fleißig am üben ist, wird gar nicht verhindern können, dass der Reifen dauernd herunter fällt. Womit wir schon beim nächsten Problem wären, dass das Material Holz verursachen kann: Es ist laut.

Vielleicht war der Kontakt zu den Nachbarn bisher noch ganz gut: Wenn aber von nun an ständig ein Reifen aus Holz auf den Boden fällt, könnten diese sich von der Lautstärke schnell gestört fühlen. Nicht jeder hat die Möglichkeit, in einem Studio oder im Freien zu trainieren. Wer es kann, sollte es natürlich tun. Allerdings ist Holz für den Außenbereich ebenfalls nicht ideal geeignet, denn es ist nicht so einfach zu reinigen wie Kunststoff. Einfach mal am Strand trainieren und riskieren, dass der Reifen ins Wasser fällt, ist bei Holz nicht zu empfehlen. Verschmutzungen können zudem auch nicht so einfach mit viel Wasser abgewaschen werden. Kunststoff hingegen könnte mit dem Gartenschlauch abgespritzt und einfach getrocknet werden.

Anfällig für Schäden und schwierig zu reinigen

Holz hat die Eigenschaft, dass es schneller kaputt gehen kann als Kunststoff. Das muss nicht immer gleich bedeuten, dass der Reifen auch tatsächlich zerbricht und nicht mehr verwendet werden kann. Holz allerdings kann nicht einfach so abgewaschen werden ohne dass es davon Schaden nimmt. Es ist gut möglich, dass die Griffigkeitaufgrund des Materials nach relativ kurzer Zeit nicht mehr gegeben ist.

Holz kann splittern und damit sogar zu Verletzungen beim Training führen. Das hängt auch immer von der Qualität des Reifens ab. Natürlich gibt es Hula Hoop Reifen aus Holz, die sehr gut verarbeitet sind und sogar etwas flexibel sind und keinerlei Beschwerden verursachen. Die haben aber auch ihren Preis.

Wer dauernd trainiert, wird auch mal schwitzen. Kein Wunder, dass wir empfehlen, die Reifen regelmäßig zu reinigen. Das kann aber bei Holz zu einer echten Herausforderung werden, denn genau genommen darf der Reifen nur mit einem trockenen Tuch abgewischt werden. Und das wiederum entspricht sicher nicht einer ernsthaften Reinigung. Seife oder Desinfektionsmittel sind tabu. Schrubben und wienern ist ebenso verboten. Wirklich sauber wird der Reifen aus Holz also so oder so nie – Die Frage ist allerdings, ob das überhaupt sein müsste.

Fazit: Holz ist eine schlechte Idee!

Ein Hula Hoop Reifen aus Kunststoff ist flexibel. Er lässt sich leicht biegen und dient als Gymnastikreifen damit auch für andere Einsatzgebiete. Wenn er fällt, ist er leise, oft sogar geräuschlos; Nachbarn wird das freuen. Die Reifen aus Kunststoff gehen längst nicht so schnell kaputt wie jene aus Holz und dazu richten sie auch beim Herunterfallen keinen Schaden an. Außerdem sind sie einfach zu reinigen, wohingegen Holz am besten gar nicht mit Wasser in Kontakt kommen sollte. Es spricht also wenig für den Hula Hoop Reifen aus Holz. Nebenbei trainiert es sich damit nämlich auch alles andere als einfach. Wir raten davon ab und denken, dass vor allem Anfänger mit einem Kunststoffreifen sehr viel besser zurecht kommen.

Die Optik sollte außerdem bei einem Trainingsgerät niemals entscheiden. Für einen Esstisch und ein Bettgestell mag Holz das Material schlechthin sein. Für den Sport hingegen ist es einfach nicht geeignet.

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