Wasser im Schnorchel? Kein Problem!

 In Schnorcheln Ratgeber

Mit diesem Problem hatten ganz sicherlich schon mehrere zu kämpfen, vielleicht auch Sie selbst. Während man schnorchelt, um die Unterwasserwelt zu erkunden und dabei hofft, das ein oder andere besondere Tierchen zu erspähen, gelangt Wasser in den Schnorchel und bereitet so dem Abenteuer ein vorzeitiges, wenn auch kein komplettes Ende. Normalerweise müsste man an dieser Stelle extra auftauchen und den Schnorchel manuell vom störenden Wasser befreien. Doch gibt es Mittel und Wege, eine solche gezwungene Pause zu umgehen. Zum Beispiel kann man die Technik des Ausblasens verwenden, welche natürlich vorher etwas Übung erfordert.

In diesem Artikel bekommen Sie einen kleinen Eindruck, was man machen kann, wenn Wasser in den Schnorchel geraten ist.

Technik 1: Den Schnorchel ausblasen

Sie befinden sich unter Wasser, haben die bunte und faszinierende Welt des Meeres unter sich und die vertraute Oberfläche über sich. Vielleicht haben Sie gerade einen Fisch erspäht, dem Sie folgen möchten, doch dann passiert es wieder. Sie merken, dass Sie Wasser im Schnorchel haben und können vielleicht gar nicht anders, als genervt die Augen zu verdrehen. Aber keine Sorge, ein Auftauen ist nicht zwingend notwendig, wenn Sie das Ausblasen beherrschen. Denken Sie aber daran, dass das nur funktioniert, wenn sich noch etwas Restluft in Ihrem Schnorchel befindet. Dann kann ein kräftiger Stoß abgegeben werden. Dabei kann es eine gute Idee sein – es erleichtert die Angelegenheit auf jeden Fall – wenn der Kopf leicht in den Nacken gelegt wird.

Es kann dabei auch durchaus nicht schaden, wenn Sie sich die Fähigkeit aneignen, Wasser unter die Zunge zu leiten. Das stellt sicher, dass wieder etwas Luft durch den Schnorchel geholt werden kann. Wenn Sie sich zuanfangs noch nicht allzu sicher sind, ist das kein Problem. Ein paar Trockenübungen bewirken hier fast schon wahre Wunder. Zum Beispiel kann hierzu auch Trinkwasser zur Hand genommen werden.

Das Wasser unter die Zunge leiten? Das hört sich vermutlich recht einfach an, stellt sich schnell aber als wesentlich komplexer heraus, als zunächst angenommen.

Am besten werden folgende drei Schritte befolgt:

  1. Heben Sie als erstes Ihre Zunge, dann versuchen Sie das Wasser aus dem Schnorchel und diese zu leiten.
  2. Im Prinzip muss das Wasser dann mit der Zunge sozusagen abgeschirmt werden, sodass die Luft aus dem Schnorchel in die Lunge gelangen kann.
  3. Zum Schluss darf das Wasser wieder in den Schnorchel geleitet werden. Da gerade frische Luft eingeatmet wurde, kann mit dieser das störende Wasser ausgeblasen werden.

Wie gesagt, Wasser auszublasen oder es unter die Zunge zu leiten kann sich als recht schwierig erweisen. Aber geben Sie nicht auf, üben Sie einfach, bis es klappt! Die Mühe wird sich dann lohnen, wenn Sie nicht mehr ständig auftauchen müssen, wenn Wasser in den Schnorchel gelangt ist.

Zum Schluss noch eine kleine Zusammenfassung:

  1. Stellen Sie sicher, dass Sie noch genügend Reserveluft haben. Ist das nicht der Fall, müssen Sie das Wasser unter die Zunge leiten, um neue Luft ansammeln zu können, wie eben beschrieben.
  2. Als nächstes legen Sie den Kopf in den Nacken. Dadurch läuft bereits ein Teil des Wassers ab.
  3. Nun blasen sie kurz, aber kräftig durch den Schnorchel. Das störende Wasser wird so aus dem Schnorchel befördert.

Sie sehen, ein Auftauchen ist nicht nötig, wenn Sie diese Technik nach ein wenig Übung beherrschen. Es spart auf jeden Fall Zeit und Sie müssen Ihre Erkundungen unter Wasser nicht jedes Mal pausieren, wenn Wasser in Ihren Schnorchel gelangt.

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Auch eine Möglichkeit: Die Verdrängungs-Technik

Das Wasser einfach aus dem Schnorchel zu blasen ist bestimmt die am weiten verbreitetste Methode. Doch auch die Verdrängungs-Technik hat durchaus ihre Daseinsberechtigung. Funktionieren tun sicherlich beide.

Jedenfalls kann die zweite Methode bei Schnorcheln angewandt werden, die kein Ventil haben, das zur Säuberung gedacht ist. Falls sich nun Wasser im Schnorchel gesammelt hat, schauen Sie gerade nach oben. Dann atmen Sie etwas Luft in das Röhrchen aus. So ändert sich der Wasserdruck, die Luft dehnt sich aus. Sie verdrängt das Wasser, drückt es aus dem Schnorchel. Das ganze tun Sie übrigens, während Sie sich auf dem Weg zur Wasseroberfläche befinden. Die Verdrängungs-Technik funktioniert aufgrund simpler physikalischer Gesetze.

Tipps für die richtige Maske

Wasser im Schnorchel ist wirklich ärgerlich, auch wenn es sich einfach ausblasen lässt, nachdem die entsprechende Technik gelernt wurde. Man kann nicht immer verhindern, dass dieses Problem auftritt, jedoch können Sie die ein oder anderen Schritte befolgen, damit das Risiko deutlich verringert wird. Denn besteht das Problem schon darin, dass Sie nicht die richtige Maske tragen, werden Sie mit dem Ausblasen auch nicht mehr fertig werden.

Wichtige Fakten zur richtigen Taucherbrille.Nachfolgend finden Sie einige Tipps, die Ihnen dabei helfen werden, dem Problem einer undichten Maske aus den Weg zu gehen.

  1. Kaufen Sie eine hochwertige Maske. Sicher, die meisten Masken sehen recht ähnlich aus, doch die Qualität lässt sich meist erahnen, wenn der Rand, also die Einfassung genauer in Augenschein genommen wird.
  2. Gehen Sie sicher, dass die Maske sich gut festsaugt. Hierzu setzen Sie sie auf und atmen durch die Nase ein. Wenn Sie das tun, sollte sich die Maske an ihr Gesicht drücken. Tut sie das nicht, legen Sie sie lieber zur Seite und suchen nach einem anderen Modell.
  3. Um Masken, die keinen Silikon-Rahmen haben, sollten Sie einen großen Bogen machen. Und je höher die Qualität des Silikons, desto weicher und flexibler ist es auch. Das bedeutet, dass sich die Maske besser um die etwaigen Unebenheiten der Haut schmiegen kann.
  4. Auch wenn es manchmal schwer fällt, sollte ein Lächeln vermieden werden. Denn das ändert – offensichtlich – die Mundform und bietet somit neue Unebenheiten, um die sich das Silikon der Maske schmiegen muss.
  5. Achten Sie immer darauf, die richtige Größe zu verwenden. Kinder oder Frauen mit schmalen Gesichtern brauchen so natürlich eine Maske, die etwas schmaler als andere gehalten ist.
  6. Wenn Sie Bartträger sind, kann es äußerst hilfreich sein, diesen komplett weg zu rasieren. Für die, die diese Maßnahme zu extrem ist, ist es eine gute Lösung, etwas Vaseline um die Bereiche zu verteilen. Der Gedanke dahinter ist folgender: Durch die Haare und Stoppeln können kleinste Löcher entstehen, durch die Wasser in die Maske eindringen kann.
  7. Das Band, das die Maske um den Kopf hält darf nicht zu eng sein. Viele machen den Fehler zu glauben, dass ein sehr enges Band dazu führt, dass kein Wasser eindringen kann. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Durch den zu engen Sitz der Maske kann sich der Silikonrand verformen, was natürlich zu undichten Stellen führt.
  8. Gehen Sie sicher, dass keine Haare von der Maske eingeschlossen werden. Dennoch so kann das Wasser einfließen.
  9. Ist Ihre Maske schon etwas älter, sollten Sie in Betracht ziehen, sich eine neue zu können. Denn mit der Zeit wird das Silikon härter und wesentlich weniger biegsam.

In Ruhe Unterwasserwelten entdecken…

Sie sehen, es ist nicht zwingend notwendig, jedes Mal seinen Tauchgang zu unterbrechen, um das eingedrungene Wasser wieder manuell aus der Maske zu schaffen. Es gibt die Möglichkeit das Wasser auszublasen, zur Verdrängungs-Technik zu greifen und – das ist wichtig – sich von Anfang an die richtige Maske anzuschaffen. Informieren Sie sich, lassen Sie sich beraten. Überstürzen Sie nichts, denn die richtige Maske entscheidet darüber, wie viel Spaß Sie bei künftigen Unterwasserabenteuern haben werden.

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